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GUI QEMU KVM, Cloud Computing, Qemulator,QtEmu,JQEMU,Qemu Launcher,Qemuctl,QEMU Server Tools,Open QEMU Manager,qemubuilder,QWebMon,Libguestfs,xenner,convirt,Proxmox Virtual Environment

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Der Qemulator.
Der Qemulator.
Der JQEMU ist eine in Java geschriebenes GUI für QEMU.
Der JQEMU ist eine in Java geschriebenes GUI für QEMU.
JQEMU Die Netzwerk-Konfigurationen.
JQEMU
Die Netzwerk-Konfigurationen.
JQEMU Der Reiter "Debug/Expert".
JQEMU
Der Reiter "Debug/Expert".
Der Qemu Launcher mit einer virtuellen Maschine.
Der Qemu Launcher mit einer virtuellen Maschine.
Der Qemu Launcher Die VM-Konfiguration – Disk and memory.
Der Qemu Launcher
Die VM-Konfiguration – Disk and memory.
QtEmu .
QtEmu
.
qemuctl.
qemuctl.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Weitere Tools für QEMU und KVM

[bearbeiten] Archipel

Website: http://www.archipelproject.org

Archipel is an Open Source project that aims to bring push notifications to virtualization orchestration using XMPP. Archipel relies on open source technologies like python, ejabberd, cappuccino, strophe, nginx, libvirt, KVM and even more. All of these technologies are mixed together to create a real time orchestration solution for virtualization.

[bearbeiten] Enomalism

Website: http://www.enomalism.com

Enomalism ECP (Elastic Computing Platform) ist ein Web-Interface zum Verwalten von virtuellen Maschinen auf einen oder mehreren Hosts (Cluster, Cloud Computing). Eine Anleitung zur Installation findet man unter der URL http://www.howtoforge.com/kvm-virtualization-with-enomalism-2-on-an-ubuntu-8.10-server.

[bearbeiten] Qemulator

Download: http://qemulator.createweb.de/de/

Der Qemulator ist eine grafische Benutzeroberfläche für QEMU und die Kernel-based Virtual Machine unter Linux. Unter Debian/Ubuntu ist das Paket qemulator zu installieren.

Host ~$ sudo apt-get install qemulator

Für andere Linux-Distributionen ist das tar-Archiv herunterzuladen und zu entpacken.

Host ~$ tar xzvf Qemulator-0.5.tar.gz
Host ~$ cd Qemulator-0.5

In dem angelegten Verzeichnis wird das grafische Installationsprogramm als Systemadministrator (root) gestartet:

Host ~# ./setup.py

Aufgerufen wird das Programm mit qemulator oder über das Menü Anwendungen.

Host ~$ qemulator

Um auch virtuelle Maschinen der Kernel-based Virtual Machine mit dem Qemulator verwalten zu können, ist KVM im Qemulator zu konfigurieren. Im Menü Einstellungen im Abschnitt Qemu Programme für alle Plattformen gibt man jeweils hinter Name und Pfad "kvm" ein und klickt danach auf den Button Hinzufügen. Danach ist der Qemulator neu zu starten. Man wählt bei der Konfiguration einer virtuellen Maschine unter dem Reiter Hardware den System Typ "kvm" aus.

Eine neue virtuelle Maschine legt man durch Anklicken des Icons mit dem Plus an. Ein Wizard hilft bei der Konfiguration. Ist die virtuelle Maschine eingerichtet, erscheint sie in der Liste. Zum Starten wählt man sie in der Liste aus und klickt auf das grüne Icon mit dem Dreieck. Die Konfiguration der virtuellen Maschine kann nachträglich über den Button Einstellungen anzeigen geändert werden. Ein neues Image wird über das Menü System, Neues Images erstellen angelegt.

[bearbeiten] QtEmu

Website: http://qtemu.org

QtEmu ist eine weitere grafische Benutzeroberfläche für QEMU. Sie basiert auf Trolltechs Entwicklungsumgebung Qt in der Version 4. Unter Ubuntu ist die Installation des Paketes qtemu mit einer Befehlszeile erledigt.

Host ~# sudo apt-get install qtemu

Für FreeBSD und dessen Derivate, wie PC-BSD, erfolgt die Installation mit folgenden Befehlen.

Host ~# cd /usr/ports/emulators/qtemu
Host ~# make install clean

Es ist auch möglich QtEmu als Package zu installieren. Package sind bereits fertig kompilierte Software-Pakete für FreeBSD. Hier die Installation als Package:

Host ~# pkg_add -r qtemu

Steht kein entsprechendes Paket zur Verfügung, sind die Bibliotheken und Werkzeuge (libqt4-dev, qt4-dev-tools und g++) zum Kompilieren zu installieren. Danach wird das Quellpaket von QtEmu (qtemu-1.0.4.tar.gz2) von der Website heruntergeladen und entpackt.

Host ~$ tar xjvf qtemu-*.tar.bz2

Es ist in das Verzeichnis qtemu-1.0.4 zu wechseln und QtEmu zu generieren.

Host ~$ cd qtemu-*
Host ~$ qmake
Host ~$ make

Gestartet wird QtEmu mit dem Befehl qtemu.

Host ~$ ./qtemu

Für die Installation unter Microsoft Windows ist die Datei qtemu-1.0.5.exe von der Projekt-Website herunterzuladen und zu starten. Zuerst ist die Sprache für die Installation festzulegen. Danach sind die zu installierenden Komponenten auszuwählen. In der Vorgabe-Einstellung sind alle Komponenten aktiviert. Diese Einstellung ist zu übernehmen. Im letzten Schritt wird das Zielverzeichnis für die Installation definiert (C:\Programme\QtEmu). Gestartet wird QtEmu über das Start-Menü, QtEmu. Beim ersten Start muss man die Sprache einstellen. Dies geschieht über das Menü File, Configure unter der Option Language. In dieser Dialogbox ist unter MyMachines der Pfad, in dem die virtuellen Maschinen gespeichert werden sollen, änderbar. Auch lässt sich der QEMU-Startbefehl anpassen. Zusätzlich lassen sich Befehle, die vor dem Starten und nach dem Beenden von QEMU ausgeführt werden sollen, definieren. Damit die Änderungen wirksam werden, ist QtEmu zu beenden und neu aufzurufen.


Image:QtEmu-Toolbar-Neu.png Es wird der Wizard zum Anlegen einer neuen virtuellen Maschine gestartet.
Image:QtEmu-Toolbar-Oeffnen.png Es wird eine vorhandene virtuelle Maschine geöffnet.
Image:QtEmu-Toolbar-Start.png Es wird die virtuelle Maschine gestartet.
Image:QtEmu-Toolbar-Stop.png Es wird die virtuelle Maschine ohne herunterzufahren ausgeschaltet.
Image:QtEmu-Toolbar-Reset.png Es wird die virtuelle Maschine ohne herunterzufahren neu gestartet.

Tabelle: QtEmu – Die Symbolleiste.

Unter Linux kann QtEmu auch für die Kernel-based Virtual Machine verwendet werden. Dazu ist im Menü File, Configure hinter QEMU start command: "kvm" einzutragen. Um eine neue virtuelle Maschine anzulegen, ist auf das Icon Neue Maschine zu klicken. Es startet ein Wizard. Zuerst wählt man ein Betriebssystem aus. Sollte das gewünschte Betriebssystem nicht aufgelistet sein, wählt man Anderes. Danach wird der Name für die neue virtuelle Maschine festgelegt. In Abhängigkeit von diesem Namen wird der Pfad, in dem die virtuelle Maschine gespeichert wird, angepasst. Im nächsten Schritt wird die Größe der virtuellen Festplatte definiert. QtEmu generiert Images im raw-Format. Ein Klick auf den Button Fertigstellen schließt den Assistenten. Die Konfiguration der neuen virtuelle Maschine wird als XML-Datei (.qte) gespeichert. Es erscheint ein Reiter mit dem Namen der virtuellen Maschine. Um das Betriebssystem von einem CD-/DVD-Image zu installieren, ist unter dem Bereich CD-ROM der Pfad zum CD/DVD-Image anzugeben und die Option Von CD-ROM booten zu aktivieren. Die Option Snapshot Modus aktiviert die Option -snapshot. Im Bereich Zwischenspeicher ist die Größe des Arbeitsspeichers änderbar. Eine Diskette kann im Bereich Diskette eingebunden werden. Im Bereich Netzwerk ist es nur möglich, den User-Mode Network Stack zu aktivieren. Im Bereich Andere lässt sich mit Übergangslose Maus aktivieren die Option -usb-device tablet aktivieren. Weiterhin sind die Anzahl der Prozessoren und die System-Uhr konfigurierbar. Zum Start einer virtuellen Maschine ist das Icon Start anzuklicken.

[bearbeiten] JQEMU

Download: http://www.exprofesso.com/jqemu/

JQEMU wird unter Linux in Java entwickelt und ist auf Plattformen, die QEMU und Java (JRE/JDK 1.4+) unterstützen, lauffähig. Zur Zeit beherrscht JQEMU nur die Optionen von der QEMU-Version 0.8.0. Nach dem Herunterladen und Entpacken wird JQEMU mit folgenden Befehl aufgerufen.

Host ~$ java -jar jqemu.jar

JQEMU verwaltet die QEMU-Optionen per GUI und speichert die Einstellungen in der XML-Datei ~/.jqemu ab. JQEMU benötigt wenige Anpassungen. Im Menü Tools stellt man unter Options die Pfade zu QEMU und qemu-img ein. Zur Anzeige von Fehlern und anderen Ausgaben ruft man die JQEMU-Konsole über das Icon Console beziehungsweise über das Menü View, Console auf. Im Menü Tools, Images generiert oder konvertiert man Images. Dazu ruft JQEMU das Tool qemu-img auf. Eine neue Konfiguration für eine virtuelle Maschine legt man mit dem Icon Add an. Alternativ erreicht man dies auch über das Menü File, Add. Die Optionen werden unter den entsprechenden Reitern eingestellt. Zum Speichern klickt man auf das Icon Save beziehungsweise Menü File, Save.

Unter dem Reiter General konfiguriert man den Namen der virtuellen Maschine, den Arbeitsspeicher, die Boot-Reihenfolge, das Tastatur-Layout und die Pfade zu den Speichermedien. Im Bereich Advanced aktiviert man die Sound-Unterstützung und legt die Anzahl der emulierten CPUs fest. Es besteht die Möglichkeit, eine PID-Datei anlegen zu lassen. Um die Images vor Veränderungen zu schützen, aktiviert man den Schreibschutz (Option -snapshot). Die Grafikausgabe kann deaktiviert werden. Der Vollbild-Modus kann aktiviert werden. Für die Installation von Microsoft Windows 2000 ist die Option W2K hack zu aktivieren. Local time muss für alle DOS-/Windows-Versionen konfiguriert werden.

Unter dem Reiter Network lassen sich die Netzwerkeinstellungen anpassen. Zum Zufügen einer Netzwerkeinstellung klickt man auf das Icon Add. Auf dem Reiter Debug/Expert werden Debug/Experten und spezielle Linux Boot-Optionen konfigurierbar. Unter dem Reiter USB lässt sich die USB-Unterstützung aktivieren und USB-Device-Namen festlegen. Nachdem alle Einstellungen vorgenommen und gespeichert sind, startet man die virtuelle Maschine mit einem Klick auf das Icon Launch.

[bearbeiten] Qemu Launcher

Download: http://download.gna.org/qemulaunch

Der Qemu Launcher verwaltet die QEMU-Optionen über eine GUI. Es sollte mindestens die Version 1.8.0 installiert werden. Unter Debian und Ubuntu ist das Paket qemu-launcher verfügbar.

Host ~# apt-get install qemu-launcher

Für FreeBSD und dessen Derivate erfolgt die Installation mit folgenden Befehlen.

Host ~# cd /usr/ports/emulators/qemu-launcher
Host ~# make install clean

Bei vielen Unix-/Linux-Distributionen wird dieses Paket nicht angeboten oder ist nicht aktuell. Es ist dann das Programm herunterzuladen, zu entpacken und zu installieren.

Host ~$ tar xzvf qemu-launcher-1.8.0-pre0.tar.gz
Host ~$ cd qemu-launcher-1.8.0-pre0

Es ist möglich den Qemu Launcher ohne Installation direkt aufzurufen.

Host ~$ perl qemu-launcher.pl

Installiert wird der Qemu Launcher als Systemadministrator (root).

Host ~# make install

Nach vollständiger Installation ist der Aufruf wie folgt:

Host ~$ qemu-launcher

Das Programm wird über das Icon Einstellungen konfiguriert. Alternativ erreicht man dies auch über das Menü Tools, Einstellungen. Wird hier hinter Path to qemu der Pfad /usr/bin/kvm angegeben, kann die Kernel-based Virtual Machine verwendet werden. Unter Default action wird definiert, was bei einem Doppelklick auf einen Namen einer virtuellen Maschine in der Liste bewirkt werden soll. Das Aussehen der Toolbar mit den Icons wird unter Toolbar eingestellt. Wichtig ist die Einstellung unter Data directory. Das ist das Verzeichnis, in dem die Images normalerweise gespeichert werden. Eine neue Konfiguration für eine virtuelle Maschine wird mit dem Icon Neu erzeugt. Alternativ erreicht man dies über das Menü Configuration, Neu. Zuerst wird nach dem Namen der Konfiguration gefragt. Danach wird das Fenster zur Konfiguration der virtuellen Maschine geöffnet.

Der erste Reiter Disk and memory definiert die QEMU-Optionen für die Images und den Arbeitsspeicher. In diesem Beispiel werden die Optionen zur Installation von ReactOS angewendet. Es wird vom virtuellen CD-ROM-Laufwerk gestartet, wobei das Image der Installations-CD anzugeben ist. Es wird eine virtuelle Festplatte ausgewählt. Ist ein solches Image nicht vorhanden, wird es mit dem Icon Create New Disk Image angelegt. Das Icon befindet sich ganz rechts in der Zeile zur Konfiguration der Festplatte. Das Format qcow2 ist nicht einstellbar. Nach dem Anklicken des Buttons Speichern wird der Name des neuen Images erfragt. Mit den Icons ganz rechts neben den Einstellungen zu den Floppies und zu der CD-ROM ruft man einen Dialog zum Importieren von Installationsmedien auf.

Der Reiter Hardware im Konfigurationsfenster definiert die zu emulierende Hardware. In diesem Beispiel sollen die Default-Einstellungen gelten. Unter dem Reiter Netzwerk passt man die Netzwerkeinstellungen an. In diesem Beispiel werden die Default-Einstellungen übernommen. Unter dem Reiter Redirections werden keine Änderungen vorgenommen. Unter dem Reiter Emulator werden in diesem Beispiel die Default-Einstellungen übernommen. Auch unter dem letzten Reiter Debug werden in diesem Beispiel keine Änderungen vorgenommen. Nach dem Klick auf die Icons Speichern und Schließen erscheint die virtuelle Maschine in der Liste. Durch die Auswahl einer virtuellen Maschine in der Liste und Klicken auf das Icon Launch wird diese virtuelle Maschine gestartet.

[bearbeiten] Qemuctl

Download: http://qemuctl.sourceforge.net

qemuctl liegt erst in der Version 0.2 vor und ist für den Praxis-Einsatz nicht zu empfehlen. Weiterhin unterstützt diese Version nur die QEMU-Versionen bis 0.8.4. qemuctl kontrolliert die Instanz zu deren Laufzeit. Das heißt, qemuctl ist ein GUI zum QEMU-Monitor. Mit ihm tauscht man Wechselmedien aus, legt Screenshots an und friert virtuelle Maschinen ein (suspend). Es wird nur die x86-Emulation unterstützt. qemuctl ist in Perl geschrieben und funktioniert als Wrapper-Skript für QEMU. Unter Debian und Ubuntu ist die Installation mit einer Befehlszeile erledigt.

Host ~# apt-get install qemuctl

Bei vielen Distributionen ist dieses Paket nicht verfügbar. Es empfiehlt sich deshalb, das Programm von der Projekt-Website herunterzuladen, zu entpacken und als Systemadministrator (root) zu installieren. Man beachte dabei die Installationsanleitung unter dieser URL.

Host ~# tar xvf qemuctl0.2.tar.gz
Host ~# cd qemuctl0.2
Host ~# make install

Im einfachsten Fall wird qemuctl statt qemu beim Starten einer virtuellen Maschine angegeben. Die Optionen -monitor und -serial stdio können nicht mit qemuctl angewendet werden, da qemuctl sie für die Kommunikation mit QEMU nutzt.

Host ~$ qemuctl Platte.img

Es erscheint neben dem QEMU-Fenster ein kleines Fenster mit der qemuctl-Menüleiste. Der QEMU-Monitor ist deaktiviert, da dessen Funktionen über die Menüs von qemuctl erreichbar sind.


Menü Funktion
File Über das Menü File lassen sich Screenshots (.ppm) aufnehmen und die Zustände von virtuellen Maschinen sichern beziehungsweise laden (.vm). Quit beendet qemuctl und die virtuelle Maschine. Günstiger ist es beim Start von qemuctl mit der Option -suspend-dir ein Verzeichnis für die Suspend-Dateien anzugeben, da diese sonst im Home-Verzeichnis gespeichert werden und sich gegenseitig überschreiben können. Auch kann eine Suspend-Datei mit der Option -suspend-file beim Start geladen werden, um den darin gespeicherten Zustand der virtuellen Maschine zu laden. Die Datei ist dabei ohne Erweiterung .vm anzugeben.
Connect Den Zugriff auf Wechselmedien, USB-, Seriell- und Parallel-Ports steuert man über die Funktionen im Menü Connect.
Makros Im Menü Makros werden Makros verwaltet. Es steht das Makro Suspend zur Verfügung. Es stoppt die Emulation und legt ein Bildschirmfoto (.ppm) an. Danach wird der Zustand der virtuellen Maschine in einer Datei (.vm) gesichert und QEMU beendet.
Signal Die Befehle im Menü Signale senden Signale an die virtuelle Maschine. Der Menüpunkt Send Keys übermittelt Tastenkombinationen zur Instanz. Weiterhin friert man dort die virtuelle Maschine ein oder lässt sie wieder weiterlaufen. Außerdem schaltet man hier die virtuelle Maschine aus oder startet sie neu. Mit Commit speichert man Änderungen im Modus Snapshot.
Debug Über das Menü Debug, Shell lässt sich ein Fenster mit einer Shell für QEMU-Monitor-Befehle öffnen.
Help Die Hilfestellung im Menü Help ist nicht implementiert. Hilfestellungen erhält man über die Manpages.

[bearbeiten] QEMU Server Tools

Download: http://qemu-server.sourceforge.net

Die QEMU Server Tools wurden mit dem Ziel entwickelt, mehrere dauerhaft laufende Instanzen auf einem Linux-Host zu verwalten. Für jede virtuelle Maschine wird ein eigenes Verzeichnis angelegt. Darin befinden sich neben einer oder mehreren Images-Dateien auch weitere Dateien zur Steuerung und Konfiguration der virtuellen Maschine. Leider ist kein sauberes Herunterfahren der Gast-Systeme implementiert, wie es zum Beispiel beim VMware ESX Server mit den VMware Tools möglich ist. Dies ist bei einem Shutdown des Hosts notwendig. Für Gast-Systeme, die keine Daten zu speichern haben (zum Beispiel Drucker-Server oder Honeypots) wäre die Option -snapshot eine Möglichkeit, dieses Manko zu umgehen. Die Instanzen laufen im Hintergrund und per VNC wird ein Remote-Zugriff ermöglicht. Die Eingaben in den QEMU-Monitor erfolgen über eine Named Pipe. Named Pipes dienen der Kommunikation zwischen Prozessen, die nicht miteinander verwandt sind und sich darüber hinaus auf unterschiedlichen Rechnern innerhalb eines Netzwerkes befinden dürfen. Die Ausgaben des QEMU-Monitors werden in eine Log-Datei gespeichert. Die in Perl geschriebenen QEMU Server Tools sind unter der GNU General Public License veröffentlicht. Für eine Installation werden QEMU (ab Version 0.8.1) und Perl (ab Version 5.8.x) vorausgesetzt. Zu empfehlen sind KQEMU (ab Version 1.3.0pre9) und die bridge-utils. Für einen Live-Einsatz ist weiterhin eine schlanke Linux-Distribution, zum Beispiel Ubuntu-Server oder Debian, zu empfehlen. Nach dem Herunterladen entpackt man das Archiv und wechselt in das angelegte Verzeichnis.

Host ~# tar xzvf qemu-server-0.2a.tar.gz
Host ~# cd qemu-server

Die Installation erfolgt mit zwei Befehlen.

Host ~# make
Host ~# make install

Der Aufruf der QEMU Server Tools sollte nicht unter dem Benutzer root erfolgen. Daher sind folgende Verzeichnisse anzulegen und anschließend dem Benutzer, unter dem die QEMU Server Tools gestartet werden sollen, zu übereignen. Das Verzeichnis /var/run/qemu wird für die Speicherung der PID benötigt.

Host ~# mkdir /var/run/qemu
Host ~# chown USER:GROUP /var/run/qemu

In dem Verzeichnis /vm werden die Verzeichnisse für virtuelle Maschinen angelegt. Dieses Verzeichnis sollte für einen Live-Betrieb auf einer separaten Partition liegen.

Host ~# mkdir /vm
Host ~# chown USER:GROUP /vm

Das Tool qemu-server-createvm hilft bei der Erzeugung einer virtuellen Maschine. Es legt ein Verzeichnis mit zwei Dateien an. Zum einen verwendet es qemu-img, um ein Festplatten-Image (disk1.raw) im raw-Format zu generieren. Zum anderen wird dabei eine Konfigurationsdatei (qemu.conf) geschrieben. Die allgemeine Syntax ist:

Host ~$ qemu-server-createvm [vmdir] [size]

vmdir definiert den Pfad des Verzeichnisses und size legt die Größe der virtuellen Festplatte fest. Hier ein Beispiel für ReactOS:

Host ~$ qemu-server-createvm /vm/ReactOS/ 1G

In dem Verzeichnis der virtuellen Maschine wird von den QEMU Server Tools eine Konfigurationsdatei qemu.conf benötigt. Diese Datei muss entsprechend den gewünschten QEMU-Optionen angepasst werden. Jede Zeile in dieser Datei entspricht dabei einer QEMU-Startoption. Hier ein Beispiel für ReactOS:

hda=ReactOS.img
boot=c
net=nic
net=user
kernel-kqemu
localtime
snapshot
vnc=localhost:1

Zum Starten der Instanz dient das Perl-Skript qemu-server mit der Option start und dem Pfad zu der virtuellen Maschine. Die Verwendung ähnelt der von vmrun des VMware Servers.

Host ~$ qemu-server start /vm/ReactOS/

Da die Instanz im Hintergrund läuft und per VNC ein Remote-Zugriff auf den Desktop der virtuellen Maschine erfolgt, ist nicht viel zu sehen. Eine Übersicht über die laufenden Instanzen gibt das Tool qemu-server mit der Option list.

Host ~$ qemu-server list
vmdir                                 vnc   pid
--------------------------------------------------
/vm/ReactOS/                          0     21727
Total running VMs: 1

In diesem Beispiel läuft eine Instanz. Es lassen sich weitere Instanzen anlegen und starten. Man verbindet sich mit einem VNC-Viewer zur virtuellen Maschine.

Host ~$ vncviewer localhost:1

Die virtuelle Maschine hält die Option stop an.

Host ~$ qemu-server stop /vm/ReactOS/

Das Tool qemu-server ist weiterhin mit den Optionen reset, pause, resume und suspend aufrufbar.

Host ~$ qemu-server reset   /vm/ReactOS/
Host ~$ qemu-server pause   /vm/ReactOS/
Host ~$ qemu-server resume  /vm/ReactOS/
Host ~$ qemu-server suspend /vm/ReactOS/

Der folgende Befehl speichert den Zustand der virtuellen Maschine in die Datei qemu.state (bis QEMU 0.8.2). Voraussetzung ist die Option -snapshot.

Host ~$ qemu-server commit /vm/ReactOS/

Der folgende Befehl lädt den Zustand aus der Datei qemu.state der virtuellen Maschine (bis QEMU 0.8.2).

Host ~$ qemu-server restore /vm/ReactOS/

Der folgende Befehl führt den QEMU-Monitor-Befehl info network aus.

Host ~$ qemu-server exec /vm/ReactOS/ "info network"

[bearbeiten] Open QEMU Manager

Download: http://sourceforge.net/projects/openqemumanager/

Open QEMU Manager ist eine Web-Applikation zum Verwalten von virtuellen Maschinen.

Host ~$ tar xzvf openqemumanager-0.4.tar.gz
Host ~$ cd openqemumanager
Host ~$ less README.txt

[bearbeiten] qemubuilder

Website: http://wiki.debian.org/qemubuilder

[bearbeiten] QWebMon

Website: http://research.xlab.si/index.php?option=com_content&task=view&id=107&Itemid=142

QwebMon ist eine Web-Applikation zum Verwalten von virtuellen Maschinen.

Host ~$ wget http://research.xlab.si/download/qwebmon-0.1.0.tar.gz
Host ~$ tar xzvf qwebmon-0.1.0.tar.gz
Host ~$ cd qwebmon-0.1.0
Host ~$ less README

[bearbeiten] xenner

Website: http://kraxel.fedorapeople.org/xenner/

Xen-Gastmaschinen können unter der Kernel-based Virtual Machine mit dem Tool Xenner betrieben werden.

[bearbeiten] ConVirt

Website: http://www.convirt.net

Ist ein grafischen Management-Tool für KVM und Xen.

* http://www.convirture.com/wiki/index.php?title=Convirt2_Installation
* http://www.convirture.com/wiki/index.php?title=Convirt2_doc
Host ~$ sudo apt-get install convirt

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Von „http://qemu-buch.de/de/index.php?title=QEMU-KVM-Buch/_Managementtools/_Weitere

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