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[bearbeiten] MIPS-Prozessorarchitektur

Die Emulation der MIPS-Architektur ermöglicht der Befehl qemu-system-mips.

[bearbeiten] Debian GNU/Linux 4.0 Etch

Download: http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/installer-mips/current/images/qemu/netboot/
Empfehlung: MIPS-Architektur (R4000), 128 MByte RAM, Festplatte: ab 2 GByte.

Als Beispiel dient hier die MIPS-Plattform mit dem Prozessor R4000. Dazu ist der für diese Plattform kompilierte Linuxkernel und die Datei initrd vom Debian-Etch-Installer herunterzuladen. Weiterhin wird eine virtuelle Festplatte zur Installation angelegt.

Host ~$ qemu-img create -f qcow2 DebianEtch_on_MIPS.img 2G

Zur Installation des Betriebssystems wird qemu-system-mips mit folgenden Optionen gestartet:

Host ~$ qemu-system-mips -hda DebianEtch_on_MIPS.img -nographic  \
        -kernel vmlinux-2.6.18-4-qemu                            \
        -initrd initrd.gz                                        \
        -append "root=/dev/ram console=ttyS0" 

Hier wird die Fähigkeit von QEMU genutzt, einen Linuxkernel extern zu booten, ohne dass ein Boot-Medium verwendet werden muss. root=/dev/ram gibt die Geräte-Datei an, auf der das Wurzelverzeichnis liegt. Weiterhin wird mit console=ttyS0 die Ausgabe auf die Konsole umgeleitet. Die Option -nographic bewirkt, dass kein eigenes QEMU-Fenster geöffnet wird. Die Ausgabe erfolgt in der Konsole des Host-Systems, in dem QEMU gestartet wurde.

Die Installation verläuft ähnlich wie bei dem Ubuntu-Server. Am Ende der Installation wird eine Warnmeldung ausgegeben, dass der Bootloader nicht installiert werden konnte. Ein Bootloader wird hier aber nicht benötigt, da der Linuxkernel direkt von QEMU gestartet wird. Diese Meldung kann daher ignoriert werden. Nach der Installation ist QEMU zu beenden und mit folgenden Optionen neu zu starten:

Host ~$ qemu-system-mips -hda DebianEtch_on_MIPS.img      \
        -kernel vmlinux-2.6.18-4-qemu -initrd initrd.gz   \
        -append "root=/dev/hda1 console=ttyS0" -nographic

Nach der Installation und Konfiguration ist zu empfehlen, die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.

Host ~$ qemu-img create -b DebianEtch_on_MIPS.img \
         -f qcow2 DebianEtch_on_MIPS-01.ovl

Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:

Host ~$ qemu-system-mips -hda DebianEtch_on_MIPS-01.ovl  \
        -kernel vmlinux-2.6.18-4-qemu -initrd initrd.gz  \
        -append "root=/dev/hda1 console=ttyS0" -nographic

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Diese Seite wurde bisher 17.896 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 27. September 2010 um 06:32 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der GNU Free Documentation License 1.2.


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