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chroot, debootstrap, cdebootstrap, rpmstrap, jail, Debian, Ubuntu

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[bearbeiten] debootstrap und chroot

Das Tool debootstrap wird angewendet, um die Linux-Distributionen Debian und Ubuntu ohne Verwendung von Installations-Medien in einer chroot-Umgebung zu installieren. Die Installation von debootstrap ist unter Debian und Ubuntu mit einer Befehlszeile erledigt. Das Paket debootstrap gibt es auch für andere Linux-Distributionen.

Host ~$ sudo apt-get install debootstrap

Um zum Beispiel ein Ubuntu 11.04 Natty Narwhal in das Verzeichnis natty-chroot zu installieren, ist folgender Befehl anzuwenden.

Host ~$ sudo debootstrap natty natty-chroot \ 
        http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/

Dabei wird ein Linux-Verzeichnisbaum in diesem Unterverzeichnis angelegt.

Host ~$ ls natty-chroot
bin  boot  dev  etc  home  lib  lib64  media  mnt  opt  
proc root  sbin selinux  srv  sys  tmp  usr  var

Eine alte und rudimentäre Virtualisierungslösung stellt das auf fast jedem Unix-/Linux-System vorhandene chroot dar. chroot ermöglicht es auf Unix-/Linux-Systemen das Root-Verzeichnis zu ändern. Damit wird eine gewisse Abschottung der chroot-Umgebung erreicht. chroot ist ein einfache Form der Virtualisierung auf Betriebssystemebene und ist der Wegbereiter für Linux Containers (LXC), Solaris Zones und BSD-Jails. Wurde eine chroot-Umgebung in einem Verzeichnis eingerichtet, zum Beispiel mit debootstrap, loggt man sich mit chroot in diese chroot-Umgebung ein.

Host ~$ sudo chroot ./natty-chroot/

Der mit debootstrap angelegte Linux-Verzeichnisbaum erscheint hier im Wurzelverzeichnis.

Gast ~$ ls /
bin  boot  dev  etc  home  lib  lib64  media  mnt  opt  
proc root  sbin selinux  srv  sys  tmp  usr  var

Einige Befehle, zum Beispiel ifconfig, stehen in dieser angelegten Umgebung nicht zur Verfügung. Das liegt daran, dass das Verzeichnis /proc leer ist. Das Installieren von Paketen ist möglich. Dies ist nützlich, um ein Software-Paket zu testen, ohne das Host-System verändern zu wollen.

Gast ~# apt-get install qemu

Mit exit loggt man sich aus.

Gast ~$ exit

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