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VMware-Server 2, vmrun, libvirt

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Anlegen einer virtuellen Machine: Schritt 4.
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Anlegen einer virtuellen Machine: Schritt 5.
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VMware-Server 2 mit einer virtuellen Maschine.
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VMware-Server 2 Installation des Konsolen-Plugins.
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Installation des Konsolen-Plugins.
VMware-Server 2 – Konsole.
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VMware Virtual Network Editor.
VMware Virtual Network Editor.
VMware VirtualCenter Server.
VMware VirtualCenter Server.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] VMware-Server 2.0

Download: http://www.vmware.com/products/server/ (nach Registrierung)

Das Einsatzgebiet des kostenlosen VMware Serves ist die Serverkonsolidierung. Zur Administration der virtuellen Maschinen ist dient das Web-Interface (VI Web Access). Der VMware Server ist der Nachfolger von VMware GSX und ist der kleine Bruder von VMware ESX(i). Der VMware Server ist, wie die Kernel-based Virtual Machine, ein Typ-2-Hypervisor und benötigt daher ein Host-Betriebssystem. VMware Server kann unter Linux oder Microsoft Windows installiert werden. Zu empfehlen ist eine schlanke Linux-Distribution, wie zum Beispiel Ubuntu Server. Der VMware Server unterstützt die Full Virtualization, ist aber nicht auf diese angewiesen. Daher läuft der VMware Server, im Gegensatz zum VMWare ESX(i) Server, auch auf bescheidener Hardware. Dies macht ihn besonders interessant für Test- und Entwicklungsumgebungen. Als Virtualisierungslösung für den Desktop ist der VMware Server zwar einsetzbar aber VirtualBox, VMware Player und VMware Workstation sind dafür besser geeignet. VMware Server kann nicht zusammen mit anderen VMware-Virtualisierungsprodukten installiert werden.

Mit der Version 2.0 des VMware-Server werden auch Microsoft Windows Server 2008 und Microsoft Windows Vista als Gast-Systeme unterstützt. Der Arbeitsspeicher kann für jedes Gast-System bis zu 8 GByte RAM betragen. Dazu ist ein 64-Bit-Host-System oder ein 32-Bit-Host-System mit PAE-Unterstützung (Physical Address Extension) notwendig. Bei CPUs mit Hardware-Virtualisierung können 64-Bit-Gast-Systeme betrieben werden. Weiterhin bietet der VMware-Server den Gast-Systemen USB 2.0 und bis zu zehn virtuellen Netzwerkkarten. Virtuelle SCSI-Festplatten ordnet man dem Gast im laufenden Betrieb zu. Leider beherrscht der VMware-Server nur einen Snapshot pro virtueller Maschine.

[bearbeiten] Installation

Zur Installation ist eine kostenlos erhältliche Lizenz-Nummer notwendig. Es lassen sich unter der URL http://register.vmware.com/content/registration.html mehrere Lizenz-Nummern anfordern.

[bearbeiten] Microsoft Windows als Host-System

Offiziell wird der VMware Server von Microsoft Windows Server 2000, 2003 und 2008 unterstützt. Lauffähig ist der VMware Server auch auf Microsoft Windows XP und Vista. Zur Installation startet man die Datei vmware-server-2.*.exe. Ein Wizard unterstützt die Installation. Im ersten Schritt sind die Lizenzbestimmungen zu akzeptieren. Im nächsten Schritt ist das Installationsverzeichnis (Destination Folder) festzulegen. Die Default-Vorgabe C:\Programme\VMware\VMware Server\ kann übernommen werden. Im Schritt Server Configuration Information wird das Verzeichnis für die virtuellen Maschinen (Virtual machine storage path) angepasst. Es kann die Default-Vorgabe (C:\Virtual Machines\) für den Data-Store übernommen werden. Weiterhin ist der komplette Rechnername mit Domain (FQDN) anzugeben. Die Vorgaben für Server HTTP Port (8222) und Server HTTPS Port (8333) brauchen nicht geändert werden. Weiterhin ist Allow virtual machines to start and stop automaticly with the system zu aktivieren. Im Schritt Configure Shortcuts ist alles zu aktivieren. Am Ende der Installation sind die Registrierungsinformationen (User Name, Company und Serial Number) einzugeben.

Bei der Installation des VMware-Servers unter Microsoft Windows kann die Fehlermeldung File was rejected by digital signature policy erscheinen. Zur Vermeidung dieser Fehlermeldung muss der Microsoft-Patch KB925336 (Windows Server 2003) installiert werden. Zur Installation auf Microsoft Windows XP ist eventuell ein Registry-Eintrag notwendig (http://support.microsoft.com/kb/925336/en-us). Autorun, das bei eingelegter CD/DVD automatisch eine Aktion startet, ist zu deaktivieren, sonst kann es zu unvorhersehbaren Problemen mit den virtuellen Maschinen kommen. Ab der Version 2.0 verwendet der VMware-Server auch unter Microsoft Windows für das Web-Interface den Apache- und den Tomcat-Server. Bei den Diensten wird dieser Service als VMware Server Web Access aufgelistet.

Um unter Microsoft Windows CDs und DVDs als Image zu importieren, ist Zusatz-Software notwendig. Die meisten CD/DVD-Brennprogramme unterstützen das Importieren von CD/DVDs. Ein kostenloses Programm ist ImgBurn (http://www.imgburn.com). Man lädt das Installationsprogramm SetupImgBurn_*.exe von der Website herunter und startet es. Nach dem Start des Programms wählt man Create image file from disc, um ein ISO-Image der Installations-CD/DVD anzulegen. Die ISO-Images sind im Data-Store abzulegen. Unter Microsoft Windows ist das meist das Verzeichnis C:\Virtual Machines.

[bearbeiten] Linux als Host-System

Es ist zu empfehlen, eine separate Partition für die virtuellen Maschinen anzulegen. Als Host-System werden unter anderem die Linux-Distributionen Ubuntu, Red Hat und SuSE unterstützt. Auf x86-64-Bit-Linux wird der VMware-Server als native 64-Bit-Anwendung betrieben. Für Linux wird die Software als RPM-Paket oder als tar.gz-Archiv angeboten. Unter SuSE und Red Hat ist die Installation mit dem RPM-Paket durchzuführen.

Host ~# rpm -Uhv VMware-server-*.rpm

Für andere Linux-Distributionen ist das tar.gz-Archiv zu verwenden. Vorher sind die Kernel-Header-Quellen und die Entwicklungstools zu installieren. Hier als Beispiel die Installation unter Ubuntu 8.04 LTS:

Host ~$ sudo apt-get install linux-headers-`uname -r` gcc make

Nach dem Herunterladen ist das Archiv zu entpacken und das Skript vmware-install.pl auszuführen.

Host ~$ tar xzvf Vmware-server-*.tar.gz
Host ~$ cd vmware-server-distrib
Host ~$ sudo ./vmware-install.pl

Bei den meisten Fragen können die Default-Werte mit [Enter] übernommen werden.

...
Please specify a port for remote connections to use [902]               [Enter]
Please specify a port for standard http connections to use [8222]       [Enter]
Please specify a port for secure http (https) connections to use [8333] [Enter] 
In which directory do you want to keep your virtual machine files? 
[/var/lib/vmware/Virtual Machines]                                      [Enter]  
...
Please enter your 20-character serial number.
Type XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX or 'Enter' to cancel:                      XXXXX-...
...

Bei der Installation wird das Skript vmware-config.pl zur Konfiguration gestartet. Dieses Skript ist auch nach jedem Kernel-Update des Host-Systems aufzurufen. Ist die Konfiguration mit Default-Werten erwünscht, wird die Option -d angegeben.

Host ~# /usr/bin/vmware-config.pl -d

Es werden die Kernel-Module vmnet und vmmon installiert und das Start-Skript /etc/init.d/vmware angelegt. Das Importieren von CD/DVDs wird unter der URL http://qemu-buch.de/d/Speichermedien/_Images_anlegen beschrieben. Die ISO-Images sind im Data-Store abzulegen. Unter Linux ist es per Default der Pfad /var/lib/vmware/Virtual Machines. Falls es Probleme mit der System-Zeit bei den Gast-Systemen gibt, muss das Host-System mit der Boot-Option acpi=off gestartet werden.

# /boot/grub/menu.lst
...
title      Ubuntu 8.04.2, kernel 2.6
root       (hd0,0)
kernel     /vmlinuz-2.6 root=/dev/hda3 ro quiet splash acpi=off
initrd     /initrd.img-2.6
...

[bearbeiten] Das Web-Interface VI Web Access

Das Web-Interface VI Web Access dient zur Verwaltung der virtuellen Maschinen. Sofern bei der Konfiguration nicht anders angegeben, hört der Webserver auf den Ports 8222 (HTTP) und 8333 (HTTPS). Befindet sich der VMware Server und der Web-Browser auf dem gleichen Rechner, ist localhost zu verwenden:

Erfolgt der Zugriff von einem anderen Rechner, ist der Rechnername oder die IP-Adresse anzugeben. Extern ist nur HTTPS (Port 8333) erlaubt. Das Port 8333 muss gegebenenfalls in der Firewall auf dem Rechner mit dem VMware Server freigeschaltet werden.

Bei HTTPS erscheint eine Sicherheitsabfrage im Web-Browser, da ein selbst-signiertes Zertifikat im VI Web Access verwendet wird. Im Web-Browser ist dieses Zertifikat zu akzeptieren. Nach dem Einloggen als Benutzer root (Linux) beziehungsweise Administrator (Microsoft Windows) mit den entsprechenden System-Passwort erscheinen auf der linken Seite im Inventory des VI Web Access alle angelegten virtuellen Maschinen. Durch Auswahl der Reiter oben auf der rechten Seite werden verfügbare Funktionen angezeigt. Unter dem Reiter Console hat man Zugang auf das Gast-System. Dazu wird das Browser-PlugIn VMware Remote Console installiert. Das Web-Interface versucht die Authentifizierung per Client-Zertifikat durchzuführen. Wenn im Web-Browser Firefox ein Client-Zertifikat installiert ist, schaltet man die lästigen Abfragen im Browser folgendermaßen ab: Menü Bearbeiten, Einstellungen, Erweitert, Verschlüsselung, Zertifikate: Automatisch eins wählen.

[bearbeiten] Konfiguration

Zur Konfiguration des VMware Servers ist links unter Inventory der Host-Rechner auszuwählen. Unter dem Reiter Summary befinden sich auf der rechten Seite die Configure Options. Mit Edit Host Settings wird der reservierte Arbeitsspeicher für die virtuellen Maschinen konfiguriert. Weiterhin ist das Anlegen von Snapshots im Hintergrund aktivierbar. Mit Edit Virtual Machine Startup/Shutdown Settings ist das automatische Hoch- und Herunterfahren der virtuellen Maschinen beim Booten beziehungsweise Herunterfahren des Host-System aktivierbar. Damit die virtuellen Maschinen nicht alle gleichzeitig starten, ist eine jeweilige Verzögerung einstellbar. Zusätzlicher Plattenspeicher zum Speichern der virtuellen Maschinen wird mit Add Datastore hinzugefügt. Sollen mehrere Benutzer an dem VMware Server arbeiten, können Rollen über den Menü-Punkt Administration, Manage Roles konfiguriert werden. Unter dem Reiter Permissions werden jeweils die Rechte verteilt.

[bearbeiten] Anlegen von virtuellen Maschinen

Das Anlegen von virtuellen Maschinen mit dem Web-Interface VI Web Access unterstützt ein Wizard. Der Aufruf erfolgt über den Menü-Punkt Virtual Machine, Create Virtual Machine. Im ersten Schritt ist der Name der virtuellen Maschine anzugeben. In diesem Beispiel soll die virtuelle Maschine WinXP heißen, da Windows XP als Gast-System installiert wird. Dazu ist im nächsten Schritt bei den Betriebssystemvorgaben Windows operation system und Microsoft Windows XP Professional auszuwählen. Als Größe des Arbeitsspeichers ist 512 MByte vorzugeben. In den nächsten Schritten ist die virtuelle Festplatte zu definieren. Dazu ist Create a New Virtual Disk anzuklicken und als Größe bei Capacity 8 GByte einzugeben. Bei Netzwerk ist Bridged und Connect at Power On zu aktivieren. Die Installations-CD ist der virtuellen Maschine zur Verfügung zu stellen. Zu empfehlen ist, diese als ISO-Image zu importieren und einzubinden (Use an ISO Image und Connect at Power On). Auf ein Disketten-Laufwerk kann verzichtet werden. USB ist dagegen zu aktivieren. Am Ende erhält man eine Übersicht der Konfiguration. Mit Finish startet man das Anlegen der virtuellen Maschine. Mit dem Menü-Punkt Virtual Machine, Power On wird die ausgewählte virtuelle Maschine gestartet. Man wechselt zum Reiter Console. Bei der ersten Benutzung der Konsole ist mit einem Klick auf Install plug-in das Browser-Plugin VMware Remote Console zu installieren. Anschließend wird bei jedem Klick in den Konsolen-Bereich ein neues Fenster mit der Konsole geöffnet. Dieses Fenster ist unabhängig von dem Webinterface. Ein Schließen des Fensters der VMware Remote Console beendet nicht die virtuelle Maschine. Das Gast-System wird wie gewohnt installiert. Um das Fenster einer virtuellen Maschine zu verlassen, ist die Tastenkombination [Strg]+[Alt] einzugeben. Die virtuelle Maschine erscheint zur Verwaltung in der linken Liste.

[bearbeiten] Virtual Appliances

Fertig installierte virtuelle Maschinen (Virtual Appliances) lassen sich von der URL http://www.vmware.com/appliances/directory/ herunterladen. Man sucht entweder in den Kategorien, zum Beispiel Operating Systems, oder über das Suchfeld. Nach dem Herunterladen wird das Archiv in den Data-Store entpackt. Importieren lässt sich die virtuelle Maschine mit dem Menü-Punkt Virtual Machine, Add Virtual Machine to Inventory.

[bearbeiten] VMware-Tools

Es ist zu empfehlen, auf den Gast-Systemen die VMware-Tools zu installieren. Diese optimieren mit speziellen Treibern die Arbeit mit der virtuellen Maschine. Man passt damit die Auflösung des Gastfensters an und ermöglicht Cut & Paste zwischen Host- und Gast-System. Die VMware-Tools werden für die unterschiedlichen Gast-Systeme als ISO-Images (freebsd.iso, linux.iso, netware.iso, windows.iso) angeboten. Daher muss die virtuelle Maschine ein virtuelles CD/DVD-ROM-Laufwerk besitzen. Falls dieses nicht existiert, fügt man es der ausgeschalteten virtuellen Maschine hinzu. Zur Installation der VMware-Tools ist die virtuelle Maschine zu starten. Unter dem Reiter Summary wählt man die Option Install VMware Tools aus. Dabei wird eine virtuelle CD-ROM in das virtuelle CD-Laufwerk eingelegt. Unter dem Reiter Console öffnet man die Konsole, um das Gast-System bedienen zu können.

[bearbeiten] Microsoft Windows-Gast-Systeme

Unter Microsoft Windows als Gast-System wechselt man auf das CD-Laufwerk und startet das Installationsprogramm, wenn es nicht per Autostart gestartet wurde.

[bearbeiten] Linux-Gast-Systeme

Unter Unix/Linux als Gast-System ist erst diese CD-ROM zu mounten, das Tar-Archiv zu entpacken und das Skript vmware-install.pl aufzurufen. Unter Ubuntu 8.04 LTS sind dazu folgende Befehle notwendig.

Gast ~$ sudo mount /dev/cdrom
Gast ~$ sudo cp /media/cdrom0/VMwareTools* .
Gast ~$ sudo umount /dev/cdrom
Gast ~$ sudo tar xzvf VmwareTools*.tar.gz
Gast ~$ cd vmware-tools-distrib
Gast ~$ sudo ./vmware-install.pl -d

Für unix-artige Gast-Systeme ist die Überwachung der VMware-Tools mit Monit (http://mmonit.com/monit/) zu empfehlen. Monit startet gestoppte VMware-Tools. Die Installation des Paketes monit ist unter Ubuntu mit einer Befehlszeile erledigt.

Gast ~$ sudo apt-get install monit

Anschließend ist in der Datei /etc/default/monit die Zeile startup=0 auf startup=1 zu ändern. Konfiguriert wird Monit mit der Konfigurationsdatei /etc/monit/monitrc.

# /etc/monit/monitrc
# Email fuer Alerts
set mail-format {
  from: root@mygast.mydomain.de
  subject: [$ACTION] $HOST $SERVICE $EVENT – monit
}
set alert my-email@mydomain.de
## vmware-tools
check process vmware-tools with pidfile /var/run/vmtoolsd.pid
  alert my-email@mydomain.de only on { nonexist }
  start program  "/etc/init.d/vmware-tools start"
  stop program  "/etc/init.d/vmware-tools stop"
  if 5 restarts within 5 cycles then timeout

Anschließend ist die Konfiguration zu testen und Monit neu zu starten.

Gast ~$ /etc/init.d/monit syntax
Control file syntax OK
Gast ~$ /etc/init.d/monit restart

[bearbeiten] Steuerung der laufenden virtuellen Maschine

Funktionen zur Steuerung der laufenden Maschine findet man im Webinterface im Menü Virtual Machines und unter dem Reiter Summary rechts bei Commands.

[bearbeiten] Vollbild

Damit das Fenster der Remote Console den gesamten Bildschirm ausfüllt, ist der Menü-Punkt Virtual Machines, Enter Full Screen Mode auszuwählen. Mit einer kleinen Leiste am oberen Bildschirmrand lässt sich die virtuelle Maschine steuern.

[bearbeiten] Power Off, Suspend, Suspend Guest, Shutdown Guest, Reset, und Restart Guest

Über dem Menü-Punkt Virtual Machines sind die Befehle Power Off, Suspend, Suspend Guest, Shutdown Guest, Reset und Restart Guest verfügbar. Reset und Power Off sollten nicht verwendet werden, sonst droht Datenverlust. Sind die VMware-Tools installiert, fährt man die virtuelle Maschine mit dem Menü-Punkt Virtual Machines, Shut Down Guest sauber herunter. Ein Neustart ist mit dem Menü-Punkt Virtual Machines, Restart Guest einzuleiten. Bei Suspend wird der Zustand der virtuellen Maschine gespeichert, bevor sie beendet wird. Beim nächsten Start wird dieser gespeicherte Zustand wieder hergestellt. Bei Suspend Guest wird zusätzlich vorher ein Skript der VMware-Tools im Gast-System ausgeführt. Mit Virtual Machines, Pause hält man die virtuelle Maschine an oder lässt sie weiterlaufen.

[bearbeiten] Zugriff aus Wechselmedien

Wechselmedien, wie zum Beispiel CD/DVD-ROMs und Disketten, werden in der Remote Console über das Menü Devices zur Verfügung gestellt (siehe Hardware-Konfiguration der virtuellen Maschine).

[bearbeiten] Snapshots

Snapshots speichern die Zustände der gesamten virtuellen Maschine (CPU, Speicher, Devices und beschreibbare Disks). Auf diese Weise können Änderungen am System rückgängig gemacht werden. Ein Snapshot wird in der laufenden virtuellen Maschine über den Menü-Punkt Virtual Machines, Take Snapshot angelegt. Um den Zustand des Snapshots wieder herzustellen, ist der Menü-Punkt Virtual Machines, Revert to Snapshot auszuwählen. Da Sicherungspunkte viel Speicherplatz benötigen, sind nicht mehr benötigte Sicherungspunkte mit Virtual Machines, Remove Snapshot zu löschen.

[bearbeiten] Hardware-Konfiguration der virtuellen Maschine

Zur Konfiguration sollte die virtuelle Maschine heruntergefahren sein. Neue Hardware wird unter dem Reiter Summary unter Commands mit dem Punkt Add hardware hinzugefügt. Die Konfiguration vorhandener Hardware erfolgt unter dem Reiter Summary unter Hardware. Das jeweilige Icon ist anzuklicken und ein Punkt im erscheinenden Menü auszuwählen.

[bearbeiten] Prozessors

Es ist die Anzahl der zu emulierenden CPUs vorzugeben (SMP).

[bearbeiten] Memory

Die Größe des Arbeitsspeichers (RAM) der virtuellen Maschine wird hier konfiguriert.

[bearbeiten] Hard Disk

Eine Festplatte kann der virtuellen Maschine entzogen werden (Remove). Damit die virtuelle Festplatte im Datei-System des Hosts gelöscht wird, ist Delete from Disk auszuwählen. Bearbeitet werden die Konfigurationseinstellungen mit Edit. Es lässt sich der Adapter wechseln. Weiterhin kann mit Independent Mode die Festplatte unabhängig von Snapshots betrieben werden. Das Caching kann für höhere Sicherheit (Optimize for safety) oder für schnelle Zugriffe (Optimize for performance) optimiert werden.

[bearbeiten] CD/DVD

Der Zugriff auf CD/DVDs kann über die VMware Remote Console erfolgen (Client Media). Soll ein ISO-Image oder das CD/DVD-Laufwerk des Host-Systems dem Gast-System zur Verfügung gestellt werden, ist Host Media zu aktivieren. Anschließend ist Connect at power on zu aktivieren und das physikalische Laufwerk oder eine ISO-Datei auszuwählen.

[bearbeiten] Network Adapter

Es stehen folgende Netzwerktypen zur Auswahl.

Nach der Installation des VMware Servers werden zwei neue VMware-Netzwerkkarten eingerichtet. Unter Linux informiert der Befehl ifconfig über diese Adapter. Unter Microsoft Windows ist dazu die Systemsteuerung aufzurufen (Start-Menü, Systemsteuerung). Unter System, Reiter Hardware öffnet man den Geräte-Manager. Unter Netzwerkadapter werden die beiden VMware-Netzwerk-Adapter VMnet1 und VMnet8 aufgelistet. Die Konfiguration der virtuellen Netzwerke erfolgt mit dem Virtual Network Editor. Der Aufruf erfolgt über das Windows-Menü Start, Alle Programme, VMware, VMware Server, Virtual Network Editor. Es lassen sich die Netzwerke für jeden virtuellen Netzwerkadapter einrichten. Dazu gehören der Netzwerktyp (Bridged, NAT, Host-Only), der IP-Bereich und der interne DHCP-Server. Änderungen haben Einfluss auf alle an dem virtuellen Netzwerkadapter angeschlossenen virtuellen Maschinen.

[bearbeiten] Weitere Konfigurationen der virtuellen Maschine

Zur Konfiguration muss die virtuelle Maschine heruntergefahren sein. Den entsprechenden Link findet man unter dem Reiter Summary, Commands, Configure VM. Es stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

[bearbeiten] General

Hier kann der Name der virtuellen Maschine, die Betriebssystemvorgabe und der Speicherort geändert werden.

[bearbeiten] Power

Der automatische Vollbildmodus nach dem Start ist aktivierbar. Die Funktionen einiger Icons zur Steuerung der virtuellen Maschine (Power Off, Suspend, …) können geändert werden. Die Ausführung der VMware-Tools-Skripts ist einstellbar. Um beim nächsten Start der virtuellen Maschine in das BIOS zu gelangen, ist Enter the BIOS setup screen zu aktivieren. Weiterhin lasssen sich die VMware-Tools vor dem Booten aktualisieren und die Zeitsynchronisation mit dem Host-System aktivieren.

[bearbeiten] Snapshots

Der Snapshot lässt sich vor Änderungen schützen (Lock this snapshot) und beim Ausschalten der virtuellen Maschine kann automatisch der Zustand des Snapshots wieder hergestellt werden.

[bearbeiten] Advanced

Hier lassen sich spezielle Einstellungen vornehmen.

[bearbeiten] Kommandozeilentools

Die virtuellen Maschinen lassen sich auch auf der Kommandozeile des Host-Systems steuern. Die Kommandozeilentools befinden sich unter Linux in dem Verzeichnis /usr/bin und unter Microsoft Windows in dem Verzeichnis C:\Programme\VMware\VMware Server.

[bearbeiten] vmrun

Mit vmrun lassen sich virtuelle Maschinen auflisten, starten und stoppen. Weiterhin legt man damit einen Snapshot an oder setzt die virtuelle Maschine in den Suspend-Modus. Folgender Befehl listet alle laufenden virtuellen Maschinen auf (Beispiel unter Microsoft Windows).

Host C:\> cd C:\Programme\VMware\VMware Server
Host C:\> vmrun list

Mit der Option start und dem Pfad zur VMX-Datei startet man eine virtuelle Maschine (Beispiel Microsoft Windows).

Host C:\> vmrun start c:\Virtual Machines\WinXP\WinXP.vmx                                   

Wird keine Option angegeben, werden alle Optionen aufgelistet.

Host C:\> vmrun list
[bearbeiten] vmware-vdiskmanager

Dokumentation: http://www.vmware.com/support/ws55/doc/ws_disk_manager_examples.html

Mit dem VMware Server wird das Kommandozeilentool vmware-vdiskmanager mitgeliefert. Damit lassen sich virtuelle Festplatten anlegen, konvertieren und vergrößern. Mit der Option -h lässt man sich die Optionen anzeigen (Beispiel unter Microsoft Windows).

Host C:\> cd C:\Programme\VMware\VMware Server
Host C:\> vmware-vdiskmanager -h

Um eine virtuelle Festplatte zu vergrößern, ist die Option -x zu verwenden. In diesem Beispiel wird das Image auf 20 GByte vergrößert.

Host C:\> vmware-vdiskmanager -x 20GB Platte.vmdk

Weitere Beispiele findet man unter der URL http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Weitere_Virtualisierer_und_Emulatoren/_VMware-Workstation.

[bearbeiten] Weitere Tools

[bearbeiten] VMware vCenter Converter

Download: http://www.vmware.com/products/converter/

Mit dem kostenlosen VMware vCenter Converter lassen sich physische Rechner mit Microsoft Windows NT4+ SP4, 2000, XP, Server 2003, Vista und 7 in virtuelle Maschinen umwandeln. Weiterhin werden folgende Linux-Distributionen unterstützt: Red Hat Enterprise, Red Hat Advanced Server, SUSE Linux Enterprise Server und Ubuntu. Die Übertragung eines Betriebssystems von einer realen Maschine auf eine virtuelle Maschine nennt man Physical-to-Virtual (siehe http://qemu-buch.de/d/Speichermedien/_Physical-to-Virtual). Damit zieht ein laufendes Betriebssystem mit Anwendungen und Daten ohne Neuinstallation von alter Hardware in eine virtuelle Maschine um. Der VMware vCenter Converter ermöglicht auch das Umziehen von Gast-Systemen einer anderen Virtualisierungslösung, wie zum Beispiel Virtual PC, zu einem VMware-Produkt. Die Umwandlung von virtuellen Maschinen wird auch als V2V-Migration bezeichnet (siehe http://qemu-buch.de/d/Speichermedien/_Festplatten-Images_anderer_Virtualisierungssoftware). Eine Beschreibung des VMware vCenter Converters findet man unter der URL http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Weitere_Virtualisierer_und_Emulatoren/_VMware-Player.

[bearbeiten] vmbuilder

Wenn das Host-System Ubuntu Linux ist, ist alternativ das Anlegen einer virtuellen Maschine mit dem vmbuilder möglich. Der vmbuilder ist ein Tool zum Anlegen von virtuellen Maschinen mit Ubuntu JeOS als Gast-System für KVM, QEMU, VMware-Server und VMware-Workstation, VMware Player und Xen. Ubuntu JeOS (Just enough Operating System) ist eine abgespeckte Variante der Linux-Distribution Ubuntu für virtuelle Appliances. Benötigt wird das Paket python-vm-builder.

Host ~$ sudo apt-get install python-vm-builder

In dem folgenden, einfachen Beispiel wird eine virtuelle Maschine mit Ubuntu Hardy mit Default-Werten generiert.

Host ~$ sudo vmbuilder vmserver hardy

Im aktuellen Verzeichnis legt dazu das Skript ein Unterverzeichnis mit der virtuellen Festplatte und der Konfigurationsdatei ubuntu.vmx an. Importieren lässt sich die virtuelle Maschine im VMware Server mit dem Menü-Punkt Virtual Machine, Add Virtual Machine to Inventory. Zahlreiche weitere Optionen von vmbuilder ermöglichen die bessere Konfiguration der neuen virtuellen Maschine. Die Option --help erläutert diese.

Host ~$ vmbuilder --help

Um die Optionen nicht von Hand eintippen zu müssen, können die Angaben in das folgende Web-Formular eingegeben werden: http://people.ubuntu.com/~kirkland/ubuntu-vm-builder.html. Beim ersten Feld ist die Virtualisierungssoftware vmserver auszuwählen. Nach Eingabe der gewünschten Werte und nach dem Betätigen des Buttons Generate Command wird die entsprechende Kommandozeile angezeigt. Diese kopiert man in die Konsole. Eine ausführlichere Beschreibung findet man unter der URL http://qemu-buch.de/d/Managementtools/_libvirt-Tools/_Die_Managementtools.

[bearbeiten] VMware VirtualCenter Server

Der VMware VirtualCenter Server (http://www.vmware.com/de/download/) ist eine leistungsfähige Management-Software für ESX und ESXi. Zum Test kann eine zeitlich begrenzte Evaluation-Version heruntergeladen werden. Mit der Evaluation-Version ist es möglich den VMware-Server 2.0 verwalten. Der VMware Virtual Center Server wird im Abschnitt ESXi beschrieben (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Weitere_Virtualisierer_und_Emulatoren/_VMware_ESXi_Hypervisor]).

[bearbeiten] openQRM

openQRM ist eine seit 2006 als Open Source entwickelte vielseitige Suite zum Systemmanagement (siehe http://qemu-buch.de/d/Managementtools/_OpenQRM). Mit dessen PlugIn vmware-server und vmware-server2 lassen sich virtuelle Maschinen für VMware-Server und VMware-Server 2 verwalten. Um eine virtuelle Maschine mit openQRM anzulegen, ist zunächst das PlugIn VMware-server2 zu installieren und aktivieren. Anschließend ist eine Appliance mit dem Ressource-Type VMware-Server2 Host zu erzeugen. Mit dem VMware-Server2-Manager legt man eine neue virtuelle Maschine an.

[bearbeiten] Die Bibliothek libvirt

Website: http://libvirt.org

Die Bibliothek libvirt ist eine Schicht zwischen Virtualisierungssoftware und Management-Tools. Damit ist die Entwicklung von Management-Tools für alle Virtualisierungslösungen, die diese Bibliothek unterstützen, möglich. Die Bibliothek libvirt unterstützt QEMU, KVM, VirtualBox, VMware ESX, Xen, LXC Linux Container System, OpenVZ Linux Container System, und User Mode Linux. libvirt wird als Open Source veröffentlicht. Für verschiedene Linux-Distributionen können entsprechende Software-Pakete installiert werden. Die Bibliothek lässt sich mit Cygwin und Mingw auch unter Microsoft Windows compilieren. Weitere Informationen findet man unter der URL http://qemu-buch.de/d/Managementtools/_libvirt-Tools. Hier ein Beispiel für eine Remote-Verbindung per SSH zu einem VMware Server-Computer (Linux) mit dem Namen pluto und dem Benutzer ich.

~$ virsh -c gsx+ssh://ich@pluto/

[bearbeiten] Weiteres

Anleitungen zum Konvertieren von virtuellen Festplatten unterschiedlicher Virtualisierer und Emulatoren findet man unter der URL http://qemu-buch.de/d/Speichermedien/_Festplatten-Images_anderer_Virtualisierungssoftware. Einige nützliche Tools werden im Anhang erläutert (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Nützliche_Tools). Dieser kurze Überblick dient auch dazu, sich bei weniger bekannten Gast-Systemen zurechtzufinden. Für die Server Konsolidierung kann statt dem VMware Server besser die kostenlose Kernel-based Virtual Machine, der kostenlose VMware ESXi (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Weitere_Virtualisierer_und_Emulatoren/_VMware_ESXi_Hypervisor) oder der VMware ESX verwendet werden. Benötigt man spezielle Funktionen, wie zum Beispiel Live-Migration, Emulation anderer Prozessoren, API-Emulation, Injektionen von Hardware-Fehlern, Debugging und freie Vorgabe der Systemzeit, ist QEMU (zusätzlich) einzusetzen.

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Von „http://qemu-buch.de/de/index.php?title=QEMU-KVM-Buch/_Anhang/_Weitere_Virtualisierer_und_Emulatoren/_VMware-Server

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