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VMware Player 3, vmware-tools, VMware vCenter Converter, MokaFive

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Der VMware Player.
Der VMware Player.
Neue virtuelle Maschine: 1. Schritt.
Neue virtuelle Maschine:
1. Schritt.
Neue virtuelle Maschine: 2. Schritt.
Neue virtuelle Maschine:
2. Schritt.
Neue virtuelle Maschine: 3. Schritt.
Neue virtuelle Maschine:
3. Schritt.
Neue virtuelle Maschine: 4. Schritt.
Neue virtuelle Maschine:
4. Schritt.
Neue virtuelle Maschine: 5. Schritt.
Neue virtuelle Maschine:
5. Schritt.
Neue virtuelle Maschine: 6. Schritt.
Neue virtuelle Maschine:
6. Schritt.
Der VMware Player mit virtuellen Maschinen.
Der VMware Player mit virtuellen Maschinen.
Das BIOS des VMware Players.
Das BIOS des VMware Players.
VMware Workstation 5.5 Disk Mount Utility.
VMware Workstation 5.5 Disk Mount Utility.
VMware DiskMount GUI.
VMware DiskMount GUI.
CCleander reinigt Microsoft Windows.
CCleander reinigt Microsoft Windows.
Autoruns.
Autoruns.
VMware vCenter Converter.
VMware vCenter Converter.
VMware vCenter Converter – Wizard: Schritt 1.
VMware vCenter Converter – Wizard: Schritt 1.
VMware vCenter Converter – Wizard: Schritt 2.
VMware vCenter Converter – Wizard: Schritt 2.
VMware vCenter Converter – Wizard: Schritt 3.
VMware vCenter Converter – Wizard: Schritt 3.
VMware vCenter Converter – Wizard: Schritt 4.
VMware vCenter Converter – Wizard: Schritt 4.
VMware vCenter Converter mit einem Job.
VMware vCenter Converter mit einem Job.
Der Moka Five Player USB.
Der Moka Five Player USB.
Der Moka Five Player USB - Settings.
Der Moka Five Player USB - Settings.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] VMware Player 3

Download: http://www.vmware.com/products/player/ (nach Registrierung)

Der VMware Player (Fa. VMware Inc.) basiert auf der Native Virtualization und unterstützt die Full Virtualization. Er ermöglicht auf Computern mit x86- oder x86-64-Prozessoren mehrere virtuelle Maschinen für diese Prozessoren zu nutzen. VMware Player läuft unter Linux und Windows. Es gibt Probleme mit der Unterstützung von VMware Player unter Microsoft Windows 8, da Microsoft Windows 8 bereits als virtuelle Maschine unter Hyper-V läuft.

Der kostenlose VMware Player bietet die Möglichkeit, virtuelle Maschinen, die mit VMware Workstation, VMware Server oder VMware ESX Server angelegt wurden, zu betreiben. Der VMware Player unterstützt das Open Virtualization Format (OVF) und Open Virtual Appliances (OVA). Der VMware Player kann virtuelle Maschinen von Microsoft Virtual PC und Microsoft Virtual Server öffnen und betreiben. Weiterhin unterstützt der VMware Player Images von Symantec Backup Exec System Recovery (ehemals LiveState). Ab VMware Player 3 lassen sich virtuelle Maschinen anlegen. Die Installation unterstützter Gast-Systeme ist komfortabel mit Easy Install möglich. Unter Microsoft Windows 7 kann der VMware Player den XP-Mode importieren. Der VMware Player unterstützt den Aero-Desktop von Microsoft Windows 7. Mit der Technik Thin Print druckt man im Gast-System direkt auf die am Host-System angeschlossenen Drucker. Es sind leider keine Snapshots, wie bei QEMU, möglich.

[bearbeiten] Installation

[bearbeiten] Microsoft Windows

Nach dem Herunterladen startet man die Datei vmware-player-*.exe. Es wird dabei das Zielverzeichnis C:\Programme\VMware\WMware Player\ vorgegeben. Mit Change lässt sich diese Einstellung ändern. Anschließend wird gefragt, ob Shortcuts für den bequemen Aufruf angelegt werden sollen. Auch diese Einstellungen brauchen nicht geändert werden. Am Ende der Installation ist Microsoft Windows neu zu starten. Aufgerufen wird der VMware Player über das Menü Start, Alle Programme, VMware, VMware Player. Nach dem ersten Start ist die Lizenzvereinbarung zu bestätigen.

Um unter Microsoft Windows CDs und DVDs als Image zu importieren, ist Zusatz-Software notwendig. Die meisten CD/DVD-Brennprogramme unterstützen das Importieren von CD/DVDs. Ein kostenloses Programm ist ImgBurn (http://www.imgburn.com). Man lädt das Installationsprogramm SetupImgBurn_*.exe von der Website herunter und startet es. Nach dem Start des Programms wählt man Create image file from disc, um ein ISO-Image der Installations-CD/DVD anzulegen.

[bearbeiten] Linux

Vor der Installation werden diese Pakete installiert (Beispiel Ubuntu 9.04).

Host ~$ sudo apt-get install build-essential linux-headers-`uname -r`

Es ist die neueste Version der VMware Players (32- oder 64-Bit) herunterzuladen. Die grafische Installation wird wie folgt gestartet.

Host ~$ chmod +x ./VMware-Player-2.5.1-126130.i386.bundle
Host ~$ gksudo bash ./VMware-Player-2.5.1-126130.i386.bundle

Die Installation unter Linux ist selbsterklärend. Es werden spezielle Kernel-Module installiert. Das Importieren von CD/DVDs wird unter der URL http://qemu-buch.de/d/Speichermedien/_Images_anlegen beschrieben.

[bearbeiten] Anlegen von virtuellen Maschinen

Im VMware Player wird mit Create a New Virtual Machine ein Wizard zum Anlegen einer neuen virtuellen Maschine gestartet. Im ersten Schritt ist das Installationsmedium auszuwählen. Mit Installer disc wird eine im Host-System eingelegte CD/DVD verwendet. In diesem Beispiel erfolgt die Installation von Ubuntu mit einem ISO-Image. Die ISO-Datei ist dazu mit Installer disc image file auszuwählen. Für unterstützte Gast-Systeme verwendet der VMware Player eine Technik namens Easy Install. Dabei erfolgt die Installation weitestgehend automatisch. Bei Ubuntu fragt Easy Install am Anfang nur nach dem anzulegenden Benutzer. Im nächsten Schritt ist der Name der virtuellen Maschine und das Zielverzeichnis anzugeben. Anschließend ist die Größe der virtuellen Festplatte vorzugeben. Größere Platten sind besser in mehreren Teilen anzulegen. In der Übersicht am Ende des Wizards lässt sich mit Customize Hardware die virtuelle Hardware anpassen. Mit dem Button Finish startet man die Installation des Gast-Systems in der virtuellen Maschine. Die Nachfrage nach der Installation der VMware-Tools ist positiv zu beantworten. Um die Kontrolle über das Gast-System zu haben, muss man in das Fenster der virtuellen Maschine klicken. Um wieder auf den Desktop des Host-Systems zurückzukehren, ist die Tastenkombination [Strg]+[Alt] nötig.

Wird eine virtuelle Machine oft verwendet, richtet man eine Schnellstart-Verknüpfung ein. Dazu klickt man mit der rechten Maus-Taste auf den Windows-Desktop und wählt Neu, Verknüpfung. Über Durchsuchen wählt man die VMX-Datei der gewünschten virtuellen Maschine aus. Diese befinden sich meist in Eigene Dateien\My Virtual Machines. Anschließend ist diese Verknüpfung zu benennen. Mit einem Doppelklick auf die Verknüpfung startet man die virtuelle Maschine.

[bearbeiten] Virtual Appliances

Fertig installierte virtuelle Maschinen (Virtual Appliances) lassen sich von der URL http://www.vmware.com/appliances/ herunterladen. Diese Site wird geöffnet, wenn man den Menüpunkt File, Download a Virtual Appliance aktiviert. Man sucht entweder in den Kategorien, zum Beispiel Operating Systems, oder über das Suchfeld. Nach dem Herunterladen wird das Archiv entpackt. Über das Menü File, Open a Virtual machine ist die entsprechende VMware-Konfigurationsdatei (*.vmx) zu öffnen.

[bearbeiten] Virtuellen Maschinen anderer Virtualisierer und Emulatoren

Werden virtuelle Maschinen von Microsoft Virtual PC oder Microsoft Virtual Server geöffnet, generiert der VMware Player eine neue VMX-Datei. Die originale VMC-Datei bleibt unverändert. Werden Images Symantec Backup Exec System Recovery geöffnet, generiert der VMware Player eine neue VMX-Datei. Das originale Image (.sv2i) bleibt unverändert. Mit qemu-img (siehe http://qemu-buch.de/d/Speichermedien/_Festplatten-Images_anderer_Virtualisierungssoftware) und ubuntu-vm-builder (siehe http://qemu-buch.de/d/Managementtools/_libvirt-Tools) können auch virtuelle Maschinen angelegt und konvertiert werden. Microsoft Windows als Gast-System erkennt beim Booten neue Hardware und installiert dafür Standardtreiber. Danach ist ein Neustart des Gast-Systems notwendig.

[bearbeiten] XP-Mode importieren

Der XP-Mode von Microsoft Windows 7 Professional, Ultimate und Enterprise ist ein kostenloses Image mit einem angepassten Windows XP Professional. Diese virtuelle Maschine wird normalerweise mit Microsoft Virtual PC 2007 betrieben. Nach der Installation des VMware Players ist der XP-Mode von der URL http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx herunterzuladen. Anschließend ist der XP-Mode durch Aufruf der Datei WindowsXPMode_de-de.exe zu installieren. Nach der Installation wird XP-Mode im VMware Player importiert. Dies erfolgt über das Menü File, Import Windows XP Mode VM. Der VMware Player findet den XP-Mode und benennt die neue virtuelle Maschine mit Windows XP-Mode. Nach dem Start dieser virtuellen Maschine sind die VMware-Tools zu installieren.

[bearbeiten] VMware-Tools

Falls noch nicht geschehen, sind die VMware-Tools zu installieren. Dies ist ein CD-Image mit diversen Treibern. Damit lassen sich zum Beispiel höhere Bildschirmauflösungen einstellen. Eine gemeinsame Zwischenablage wird verwendet. Ein weiterer Vorteil ist der unkomplizierte Wechsel des Maus-Zeigers zwischen dem Desktop und dem Fenster der virtuellen Maschine. Die Installation wird in der laufenden virtuellen Maschine über den Menüpunkt VM, Install VMware Tools... eingeleitet. Dabei wird die virtuelle CD in das virtuelle CD-Laufwerk des Gast-Systems eingelegt. Das CD-Image mit den VMware-Tools wird bei der ersten Verwendung von der VMware-Website herunter geladen. Weitere Informationen findet man unter der URL http://www.vmware.com/support/pubs/.

[bearbeiten] Windows-Gast-Systeme

Bei Microsoft Windows wird in der Regel beim Einlegen der virtuellen CD die Datei setup.exe automatisch aufgerufen. Unterbleibt der automatische Start, so ist manuell im Datei-Manager die Datei setup.exe zu starten. Es ist die Installationsart Typisch auszuwählen. Anschließend ist das Gast-System neu zu starten. Um eine höhere Bildschirmauflösung im Gast-System einzustellen, klickt man mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle auf dem Windows-Desktop. Unter dem Reiter Einstellungen konfiguriert man die Bildschirmauflösung.

[bearbeiten] Linux-Gast-Systeme

Unter Unix/Linux als Gast-System wird diese CD-ROM eingebunden. Dies erfolgt normalerweise automatisch. Das Tar-Archiv ist zu entpacken und das Skript vmware-install.pl aufzurufen. Es sind die Kernel-Header und die Entwicklungstools notwendig. Unter Ubuntu sind dazu folgende Befehle einzugeben. Nach jedem Kernel-Update ist das Skript vmware-install.pl erneut auszuführen.

Gast ~$ sudo cp /media/cdrom1/VMwareTools* .
Gast ~$ sudo umount /dev/cdrom
Gast ~$ tar xzvf VmwareTools*.tar.gz
Gast ~$ cd vmware-tools-distrib
Gast ~$ sudo ./vmware-install.pl -d

[bearbeiten] Steuerung der laufenden virtuellen Maschine

[bearbeiten] Vollbild

Damit das Fenster der virtuellen Maschine den gesamten Bildschirm ausfüllt, ist der obere Fensterrahmen doppelt anzuklicken. Mit einer kleinen Leiste am oberen Bildschirmrand lässt sich die virtuelle Machine steuern.

[bearbeiten] Unity

Die Unity-Funktion lässt den Desktop des Gast-Systems mit dem Desktop des Host-Systems verschmelzen. Die Anwendungen des Gast-Systems laufen als Fenster im Host-System. Die Unity-Funktion steht nach der Installation der VMware-Tools zur Verfügung. In der laufenden virtuellen Maschine wird Unity über das Menü VM, Enter Unity aktiviert. Das Start-Menü des Gast-Systems wird über die Tastenkombination [Strg]+[Shift]+[V] aktiviert.

[bearbeiten] Reset, Suspend und Power Off

Über den Menü-Punkt VM, Power sind die Befehle Reset, Suspend und Power Off verfügbar. Reset und Power Off sollten nur bei installierten VMware-Tools verwendet werden, sonst droht Datenverlust. Bei Suspend wird der Zustand der virtuellen Maschine gespeichert, bevor sie beendet wird. Beim nächsten Start wird dieser gespeicherte Zustand wieder hergestellt.

[bearbeiten] Snapshots?

Der VMware Player 3 unterstützt keine Snapshots. Benötigt man einen Sicherungspunkt, speichert man den Zustand der virtuellen Maschine mit dem Menü-Punkt VM, Power, Suspend. Danach kopiert man das Verzeichnis der virtuellen Maschine. Unter Microsoft Windows befindet es sich meist unter Eigene Dateien\My Virtual Machines. Bei Bedarf öffnet man die kopierte virtuelle Maschine.

[bearbeiten] Hardware-Konfiguration der virtuellen Maschine

Zur Konfiguration muss die virtuelle Maschine heruntergefahren sein. Die entsprechende Dialogbox ruft man über das Menü VM, Settings auf. Unter dem Reiter Hardware wird die virtuelle Hardware konfiguriert. Neue Hardware wird mit dem Button Add hinzugefügt. Dabei hilft ein Wizard. Unterstützte Linux- und Windows-Gast-Systeme können mit Thin Print direkt auf die Drucker des Host-Systems drucken. Dazu ist Add, Virtual Printer zu verwenden. Das Gast-System konfiguriert die Drucker automatisch.

[bearbeiten] Memory

Die Größe des Arbeitsspeichers (RAM) der virtuellen Maschine wird hier konfiguriert.

[bearbeiten] Prozessors

Es ist die Anzahl der zu emulierenden CPUs vorzugeben (SMP). Die Einstellungen unter Virtualization engine brauchen normalerweise nicht geändert zu werden. Für spezielle Gast-Systeme und Testumgebungen wird die Art der Virtualisierung/Emulation angepasst.

[bearbeiten] Hard Disk

Unter Utilities stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

[bearbeiten] CD/DVD

Ein ISO-Image oder das CD/DVD-Laufwerk des Host-Systems kann dem Gast-System zur Verfügung gestellt werden. Connect at power on ist zu aktivieren.

[bearbeiten] Floppy

Ein Image oder das Disketten-Laufwerk des Host-Systems kann dem Gast-System zur Verfügung gestellt werden. Connect at power on ist zu aktivieren.

[bearbeiten] Network Adapter

Es stehen folgende Netzwerktypen zur Auswahl.

Nach der Installation des VMware Players werden zwei neue VMware-Netzwerkkarten eingerichtet. Unter Linux informiert der Befehl ifconfig über diese Adapter. Unter Microsoft Windows ist dazu die Systemsteuerung aufzurufen (Start-Menü, Systemsteuerung). Unter System, Reiter Hardware öffnet man den Geräte-Manager. Unter Netzwerkadapter werden die beiden VMware-Netzwerk-Adapter VMnet1 und VMnet8 aufgelistet.

[bearbeiten] USB Controller

Es stehen folgende Optionen zur Verfügung:

[bearbeiten] Sound Card

Die Sound-Ausgabe lässt sich deaktivieren oder eine andere Soundkarte konfigurieren.

[bearbeiten] Display

Es lässt sich die 3D-Beschleunigung aktivieren (Accelerate 3D graphics). Weiterhin wird die Anzahl der Monitore und deren Auflösung eingestellt.

[bearbeiten] Weitere Konfigurationen der virtuellen Maschine

Zur Konfiguration muss die virtuelle Maschine heruntergefahren sein. Die entsprechende Dialogbox ruft man über das Menü VM, Settings auf. Unter dem Reiter Options stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

[bearbeiten] General

Hier kann der Name der virtuellen Maschine, die Betriebssystemvorgabe und der Speicherort geändert werden.

[bearbeiten] Power

Der automatische Vollbildmodus nach dem Start ist aktivierbar. Weiterhin kann dem Gast-System der Batterie-Stand übermittelt werden.

[bearbeiten] Shared Folder

Zum Austausch von Daten zwischen Gast- und Host-System werden Shared Folder (gemeinsame Verzeichnisse) verwendet. Es müssen die VMware-Tools installiert sein. Zum Einrichten eines Shared Folder ist Always enabled auszuwählen. Mit dem Button Add wird ein Pfad des Host-System gewählt. Der gemeinsame Ordner kann dem Gast-System schreibgeschützt (Read-Only) zugewiesen werden. Bei Microsoft Windows als Gast-System ist der Explorer zu starten und der Eintrag Shared Folders zu öffnen.

[bearbeiten] Tools

Die Aktualisierung der VMware-Tools wird definiert.

[bearbeiten] Unity

Das Verhalten bei Unity wird hier angepasst. Neben der Konfiguration der Fensterrahmen kann das Menü der Applikationen (de-)aktiviert werden.

[bearbeiten] Das virtuelle BIOS

Jede virtuelle Maschine unter VMware-Produkten besitzt wie bei einem realen PC ein BIOS (Basic Input Output System). Das BIOS ermöglicht die Kommunikation zwischen dem Betriebssystem und Hardware. Beim Booten der virtuellen Maschine gelangt man mit der Taste [F2] in das virtuelle BIOS. Falls man oft Live-CD/DVDs verwenden möchte, setzt man unter Boot das CD-ROM Drive an erster Stelle. Dazu ist mit den Kursor-Tasten CD-ROM Drive auszuwählen und die Taste [+] mehrmals zu betätigen.

[bearbeiten] Zusätzliche Software

[bearbeiten] VMware Disk Mount Utility, VMXBuilder

Downloads:

Mit dem kostenlosen Programm VMware Workstation 5.5 Disk Mount Utility lässt sich eine virtuelle Festplatte im Host-System (Microsoft Windows) einbinden. Dazu muss die virtuelle Maschine ausgeschaltet sein. Weiterhin muss das Host-System das Dateisystem der virtuellen Maschine lesen können. Nach dem Herunterladen der Datei Vmware-mount-*.exe ist diese auszuführen. Die Installation erfolgt mit einem Wizard. Das Zielverzeichnis ist per Default C:\Programme\VMware\VMware DiskMount Utility\. Nach der Installation informiert man sich über die Optionen dieses Kommandozeilentools.

Host C:\> cd C:\Programme\VMware\VMware DiskMount Utility\
Host C:\> vmware-mount.exe -h

Eine grafische Oberfläche für dieses Programm ermöglicht der VMware DiskMount GUI, der im Paket VMXBuilder enthalten ist. Nach dem Herunterladen der Installationsdatei startet man diese. Ein Wizard hilft bei der Installation. Aufgerufen wird die GUI über Menü Start, Alle Programme, Devfarm Software, VMXBuilder, VMware DiskMount GUI. Hinter Drive Letter ist ein freier Laufwerksbuchstabe auszuwählen. Hinter Virtual Disk File wählt man mit dem Icon [...] den Pfad zu der virtuellen Festplatte aus. Um die virtuelle Festplatte einzubinden, klickt man auf Mount. Im Windows Explorer ist ein Zugriff auf die virtuelle Festplatte über den angegebenen Laufwerksbuchstaben möglich. Zum Aushängen wechselt man zum Reiter Unmount Virtual Disk. Dort wählt man hinter Drive Letter den entsprechenden Laufwerksbuchstaben aus und klickt auf Unmount. Dazu darf kein Zugriff auf dieses Laufwerk erfolgen.

[bearbeiten] VMware vCenter Converter

Download: http://www.vmware.com/products/converter/

Mit dem kostenlosen VMware vCenter Converter lassen sich vorhandene physische Rechner mit Microsoft Windows NT4+ SP4, 2000, XP, Server 2003, Vista und 7 in virtuelle Maschinen umwandeln. Weiterhin werden folgende Linux-Distributionen unterstützt: Red Hat Enterprise, Red Hat Advanced Server, SUSE Linux Enterprise Server und Ubuntu. Die Übertragung eines Betriebssystems von einer realen Maschine auf eine virtuelle Maschine nennt man Physical-to-Virtual (siehe http://qemu-buch.de/d/Speichermedien/_Physical-to-Virtual). Damit zieht ein laufendes Betriebssystem mit Anwendungen und Daten ohne Neuinstallation von alter Hardware in eine virtuelle Maschine um. Der VMware vCenter Converter ermöglicht auch das Umziehen von Gast-Systemen einer anderen Virtualisierungslösung, wie zum Beispiel Virtual PC, in ein VMware-Produkt. Die Umwandlung von virtuellen Maschinen wird auch als V2V-Migration bezeichnet (siehe http://qemu-buch.de/d/Speichermedien/_Festplatten-Images_anderer_Virtualisierungssoftware). Die Arbeitsschritte für einen Umzug eines Systems sind folgende: Es wird der VMware vCenter Converter installiert. Das zu konvertierende System ist zu optimieren. Dazu gehört das Löschen von nicht benötigten Datenmüll und das Reinigen der Windows-Registry. Weiterhin sind alle Autostart-Einträge zu deaktivieren.

Nach diesem kurzem Überblick jetzt zur genauen Beschreibung der Schritte. Nach dem Herunterladen der Installationsdatei vmware-converter-*.exe wird diese gestartet. Im Installations-Wizard wird das vorgegebene Zielverzeichnis übernommen. Im Dialog Setup Type übernimmt man die Vorauswahl Local installation. Bevor der VMware vCenter Converter gestartet wird, ist erst das System zu optimieren.

Das Beseitigen von Datenmüll kann mit dem kostenlosen Programm CCleaner (http://www.filehippo.com/download_ccleaner) erfolgen. Nach der Installation und dem Start dieses Programms klickt man auf Analysieren. Danach aktiviert man Starte Cleaner, um den gefundenen Datei-Müll zu entsorgen. Zur Reinigung der Registry ist die Schaltfläche Registry auszuwählen und Nach Fehlern suchen anzuklicken. Nach der Analyse aktiviert man Fehler beheben!.

Damit das virtuelle Windows beim Start keine Fehlermeldungen produziert, sind vor dem Umzug die Autostart-Einträge abzuschalten. Nach dem Umzug sind diese wieder zu aktivieren. Nützlich ist dazu das kostenlose Programm Autorun (http://technet.microsoft.com/de-de/sysinternals/bb963902.aspx). Nach der Installation und dem Start des Programms autoruns.exe wählt man den Reiter Everything. Man deaktiviert die aufgelisteten Einträge.

Der VMware vCenter Converter wird über das Menü Start, Alle Programme, VMware, Converter Standalone Client aufgerufen. Der Wizard zum Konvertieren wird mit Convert Machine gestartet. Im ersten Schritt (Specify Source) wählt man hinter Select source type den Punkt Powered-on machine. Weiterhin ist This local Machine zu aktivieren. Im nächsten Schritt (Specify Destination) ist hinter Select destination type der Punkt VMware Workstation or other VMware virtual machine auszuwählen. Bei Select VMware product aktiviert man VMware Player 2.5.x. Es ist der Name und der Pfad für die virtuelle Maschine vorzugeben. In diesem Beispiel erfolgt also der Umzug des Host-Betriebssystems in eine virtuelle Maschine auf dem gleichen Rechner. Dazu muss entsprechend Platz zur Verfügung stehen. Dies kann durch eine zusätzliche (USB-)Festplatte oder ein Netzwerklaufwerk sichergestellt werden.

Im Schritt View/Edit Options sind die Einstellungen so anzupassen, dass alle gelben Warnhinweise verschwinden. Dazu ist jeweils rechts der Link Edit anzuklicken. Hinter Data to copy wählt man die zu kopierenden Festplattenpartitionen aus. Es ist Ignore page file and hipernation file zu aktivieren. Unter Devices sind die Anzahl der CPUs und die Größe des Arbeitsspeichers anzupassen. Unter Networks ist die Anzahl der Netzwerkkarten einzustellen. Zu beachten ist, dass das Ziel-System nicht die gleiche IP-Adresse wie das laufende Quell-System erhält. Unter Services werden die zu startenden Dienste festgelegt. Kritische Dienste, wie Viren-Scanner und Firewall, sollten vorerst deaktiviert werden. Ansonsten gibt es Probleme beim Start der virtuellen Maschine. Unter Advanced options aktiviert man Install VMware Tools on the imported virtual machine.

Im letzten Schritt (Ready for Complete) überprüft man noch einmal die Vorgaben und klickt auf Finish, um den Umzug zu starten. Ist die Konvertierung abgeschlossen, öffnet man im VMware Player die VMX-Datei der neuen virtuellen Maschine im Menü File, Open a Virtual machine.

[bearbeiten] Moka Five Player

Website: http://www.mokafive.com
Download: http://www.freewaregeeks.com/?page=detail&get_id=2073&category=66

Der Moka Five Player basiert auf den VMware Player. Mit ihm ist es einfach fertige virtuelle Maschinen aus dem Internet zu laden (http://lab.mokafive.com/List). Die Variante Moka Five Player USB erlaubt das Starten von virtuellen Maschinen von einem USB-Stick. Leider bietet die Website der Firma Moka Five keinen Download-Link für den Moka Five Player.

[bearbeiten] Weiteres

Anleitungen zum Konvertieren von virtuellen Festplatten unterschiedlicher Virtualisierer und Emulatoren findet man unter der URL http://qemu-buch.de/d/Speichermedien/_Festplatten-Images_anderer_Virtualisierungssoftware. Einige nützliche Tools werden im Anhang erläutert (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Nützliche_Tools). Dieser kurze Überblick dient auch dazu, sich bei weniger bekannten Gast-Systemen zurechtzufinden. Mehr Funktionen als der VMware Player bieten der kostenlose VMware Server (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Weitere_Virtualisierer_und_Emulatoren/_VMware-Server) und VMware Workstation (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Weitere_Virtualisierer_und_Emulatoren/_VMware-Workstation). Statt der kostenpflichtigen VMware Workstation lässt sich VirtualBox einsetzen (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Weitere_Virtualisierer_und_Emulatoren/_VirtualBox). Benötigt man spezielle Funktionen, wie zum Beispiel Live-Migration, Emulation anderer Prozessoren, API-Emulation, Injektionen von Hardware-Fehlern, Debugging und freie Vorgabe der Systemzeit, ist QEMU (zusätzlich) einzusetzen.

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Von „http://qemu-buch.de/de/index.php?title=QEMU-KVM-Buch/_Anhang/_Weitere_Virtualisierer_und_Emulatoren/_VMware-Player

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