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PersonalAlpha for Windows (Alpha-Emulator), OpenVMS 8.3, dcl, license, download iso installation ssh decnet

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Abbildung:PersonalAlpha for Windows - Konfiguration
Abbildung:PersonalAlpha for Windows - Konfiguration
Abbildung:PersonalAlpha for Windows - Installation von OpenVMS
Abbildung:PersonalAlpha for Windows - Installation von OpenVMS


Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Alpha-Emulatoren

Auf der in die Jahre gekommene Alpha-Hardware läuft vor allem das Betriebssystem OpenVMS.

[bearbeiten] PersonalAlpha for Windows

Download: http://www.stromasys.ch/virtualization-solutions/virtual-alpha-on-windows/download-personalalpha/

Der Emulator PersonalAlpha ermöglicht die Ausführung von Alpha-Software (OpenVMS, True64) auf einen Standard-PC mit Microsoft Windows XP. PersonalAlpha stellt dem Gast-System 128 MB RAM, ein Ethernet-Adapter, eine VT-Terminal-Emulation und vier virtuelle Festplatten zur Verfügung. Für den privaten Gebrauch ist PersonalAlpha kostenlos. Für die zu installierenden Betriebssysteme OpenVMS oder Tru64 sind die entsprechenden Lizenzen notwendig. Die minimalen Systemvoraussetzungen sind:

Zur Installation klickt man die heruntergeladene Datei PAlpha.msi an. Falls auf dem PC kein .NET-Framework vorhanden ist, wird es im ersten Schritt installiert. Die Installation von PersonalAlpha erfolgt wie bei den meisten Installationsprogrammen unter Microsoft Windows. Das heißt, man muss mehrmals das Next-Button betätigen und danach den PC neu starten.

[bearbeiten] OpenVMS 8.3 als Gast-System

VMS (Virtual Memory System) ist ein Betriebssystem des Computerherstellers Digital Equipment Corporation (DEC). Es war zur Zeit der Veröffentlichung (1978) ein ausgesprochen fortschrittliches 32-Bit-Betriebssystem, das Multiuser- und Multitasking-fähig war. Die Firma DEC wurde später von Compaq übernommen, die wiederum von Hewlett Packard übernommen wurde. Inzwischen wurde VMS in OpenVMS umbenannt. Auf OpenVMS laufen im Mobilfunkbereich SMS-Lösungen und im Bankenbereich werden Börsensysteme betrieben. Kostenlose OpenVMS-Lizenzen sind unter der URL http://www.openvmshobbyist.com erhältlich.

PersonalAlpha wird über das Start-Menü, Alle Programme, PersonalAlpha aufgerufen. Unter Disks definiert man das heruntergeladene Image dka0.vdisk als erste virtuelle Festplatte (DKA0). Den Eintrag hinter DKA100 löscht man. Unter Network weist man hinter ESA Mapping to Host Adapter die Netzwerkkarte des Windows-Rechners zu. Hinter Mapping Mode wählt man Shared. Mit Save sichert man die Konfiguration dieser Maschine. Als Name gibt man node01 ein. Die XML-Konfiguration wird unter C:\Programme\Personal Alpha\node01.emu gespeichert. Die virtuelle Maschine startet man mit Start. Es erscheint ein Fenster mit einem Prompt. Am Boot-Prompt wird der Boot-Vorgang von der Festplatte gestartet.

>>> boot DKA0

Am Login-Prompt loggt man sich als User SYSTEM ohne Passwort ein. Zum Herunterfahren dient der Befehl SHUTDOWN.

$ SHUTDOWN

[bearbeiten] Installation von OpenVMS

Zur Installation von OpenVMS ist die Installations-CD in das CD-ROM-Laufwerk einzulegen.

PersonalAlpha wird über das Start-Menü, Alle Programme, PersonalAlpha aufgerufen. Unter dem Reiter Configuration sind die Pfade zu den Festplatten, CD-ROM- und Disketten-Laufwerken einzustellen. Zuerst muss eine virtuelle Festplatte angelegt werden. Dazu ist das Button Make Empty Disk anzuklicken. Unter Disk-Type können virtuelle Festplatten unterschiedlicher Größe ausgewählt werden. Damit die gesamte virtuelle Maschine auf eine DVD passt, wählt man 2007MB,rz28 aus. Als Datei-Namen gibt man dka0.vdisk an. Die Image-Datei wird unter C:\Programme\Personal Alpha\ abgelegt. Unter Disks definiert man das angelegte Image dka0.vdisk als erste virtuelle Festplatte (DKA0). Den Eintrag hinter DKA100 löscht man. Unter Network weist man hinter ESA Mapping to Host Adapter die Netzwerkkarte des Windows-Rechners zu. Hinter Mapping Mode wählt man Shared. Mit Save sichert man die Konfiguration dieser Maschine. Als Name gibt man node01 ein. Die XML-Konfiguration wird unter C:\Programme\Personal Alpha\node01.emu gespeichert. Die virtuelle Maschine startet man mit Start. Es erscheint ein Fenster mit einem Prompt.

>>> 

Mit dem Befehl show dev lässt man sich die Devices anzeigen.

>>> show dev
...
...  DKA200    ... (DVD-ROM-Laufwerk)
...

Um vom DVD-ROM-Laufwerk zu booten, ist folgender Befehl notwendig:

>>> boot DKA200

Das Installationsprogramm startet. Hilfestellungen erhält man jeweils mit der Taste [?].

1) Upgrade, install or reconfigure OpenVMS ALPHA Version V8.3
Enter CHOICE or ? for help:                              1

Wenn das System neu installiert werden soll, ist INITIALIZE anzuwenden.

Do you want to INITIALIZE or to PRESERVE?                i

Die Festplatte für die Installation ist auszuwählen.

Enter device name for target disk: (? for choices)       ?
... DKA0 ...
Enter device name for target disk: (? for choices)       DKA0

Die Festplatte muss einen Namen erhalten.

Enter volume labe for target system disk: [ALPASYS]      <Return>

Es ist zu empfehlen, die Festplatte mit ODS-5 zu formatieren. OpenVMS unterstützt ab Version7.2 ODS-5. Weiterhin sollten Hardlinks ermöglicht werden.

Do you want to initialize with ODS-2 or ODS-5? (2/5/?)    5
Do you want to enable hard links?                         Yes

Der Systemadministrator unter OpenVMS heißt SYSTEM und benötigt ein Passwort.

Password for SYSTEM account:                              ********

Die Testinstallation soll kein Cluster-Member sein. Galaxy ist eine Virtualisierungslösung unter OpenVMS und wird hier nicht angewendet.

Will this system be a member of an OpenVMS Cluster?       No
Will this system be an instance in a OpenVMS Galaxy?      No

Zur eindeutigen Kennzeichnung im DECnet-Netzwerk ist der SCSNODE-Name notwendig.

Enter SCSNODE:                                            node01

DECnet wird hier nicht benötigt.

Do you want to use DECnet?                                no

Die SCSSYSTEMID (1-65535) muss im Netz eindeutig sein.

Enter SCSSYSTEMID: [65534]                                <Return>

Im nächsten Schritt wird die Zeitzone festgelegt.

Select the number above that best represent the desired time zone:20
Select the number above that best represent the desired time zone:6
Is this correct? (Yes/No) [Yes]                        <Return>

Es ist zwischen Sommer- und Winterzeit auszuwählen.

Is this time zone currently on daylight saving time? 
                                        No (Winter) | Yes (Sommer)
Enter the Time Diffential Factor [1:00]               <Return>
Is this correct? (Yes/No) [Yes]                       <Return>

Für jeden OpenVMS-Lizenz-Key sind dessen Angaben einzugeben.

Do you want to register any Product Authorization Keys? <Return>
1. REGISTER a Product Product Authorization Key...
Enter one of the above choises [1]:               <Return>
Do you have your Product Authorization Key? [YES] <Return>
                Issuer [DEC]: <Return>
      Authorization Number[]: XXX-XX-XXXXXXXXX-XXXX
                Product Name: XXX-XXX-XXX-XXX
              Producer [DEC]: DEC
                     Version:
        Product Release Date:
        Key Termination Date:
     Availability Table Code: X
         Activity Table Code: 
                 Key Options: XXXXX,XXXXX
               Product Token:
                 Hardware ID:
                    Checksum: X-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX
Is this correct? [Yes]       <Return>

Die Eingabe der Lizenz-Keys beendet man mit 99.

Enter one of the above choises [1]:                 99

Alle Softwarepakete können zur Installation ausgewählt werden.

Do you want to install DECwindows Motif? [Yes]:     <Return>
Do you want to install DECnet-Plus? [Yes]:          <Return>
Do you want to install HP TCP/IP Services?[Yes]:    <Return>
Do you always want detailed description? [No]:      <Return>
Do you want the defaults for all options? [Yes]:    <Return>
Do you want to review the options? [No]:            <Return>

Am Ende erscheint wieder das Menü des Installationsprogramms. Man fährt das System herunter.

9) Shutdown this system
Enter CHOICE or ? for help:                          9

Es erscheint wieder der Boot-Prompt.

>>>

Man betätigt das Button Stop im PersonalAlpha-Fenster. Nach dem Herunterfahren sollte die virtuelle Festplatte dka0.vdisk gesichert werden. Mit der Kopie ist es möglich, wieder den Ausgangszustand der virtuellen Maschine herzustellen. Danach bootet man von der Festplatte. Dazu ist der Button Start im PersonalAlpha-Fenster zu betätigen. Am Boot-Prompt wird der Boot-Vorgang von der Festplatte gestartet.

>>> boot DKA0

Am Login-Prompt loggt man sich als User SYSTEM ein. Zum Herunterfahren dient der Befehl SHUTDOWN.

$ SHUTDOWN
[bearbeiten] Konfiguration von OpenVMS

Zur Konfiguration muss man sich als User SYSTEM einloggen. Die DCL-Befehle (Digital Command Language) können in Groß- oder Kleinbuchstaben eingegeben werden. Für das Netzwerk ist der Queue-Manager notwendig. Mit dem Befehl SHOW QUEUE/MANAGER überprüft man, ob der Queue-Manager vorhanden ist.

$ SHOW QUEUE/MANAGER

Ist kein Queue-Manager vorhanden, muss einer angelegt werden.

$ START/QUEUE/MANAGER/NEW

Die TCP/IP-Konfiguration erfolgt mit folgendem Befehl.

$ @SYS$MANAGER:TCPIP$CONFIG
HP TCP/IP Services for OpenVMS Configuration Menu
   Configuration options:
          1  -  Core environment
          2  -  Client components
          3  -  Server components
          4  -  Optional components
          5  -  Shutdown HP TCP/IP Services for OpenVMS
          6  -  Startup HP TCP/IP Services for OpenVMS
          7  -  Run tests
          A  -  Configure options 1 – 4
         [E] -  Exit configuration procedure
Enter configuration option: A
1 - Core environment
HP TCP/IP Services for OpenVMS Core Environment Configuration Menu
  Configuration options:
          1 – Domain
          2 – Interfaces
          3 – Routing
          4 - BIND Resolver
          5 - Time Zone
          A  - Configure options 1 – 5
         [E] - Exit menu
Enter configuration option: A [Enter]

Die Netzwerkkonfiguration kann per DHCP erfolgen, wenn im Netzwerk des Host-System ein DHCP-Server zur Verfügung steht. Ansonsten wird eine feste IP-Adresse im Netzwerksegment des Host-Systems vorgegeben. Nach der Konfiguration des Netzwerkes und der Netzwerkdienste (SSH, FTP, ...) wird das Netzwerk manuell gestartet.

$ @SYS$STARTUP:TCPIP$STARTUP

Das Netzwerk wird mit PING getestet.

$ UCX
TCPIP> PING qemu-buch.de
TCPIP> EXIT

Die Namensauslösung wird mit folgendem Befehl überprüft.

$ UCX SHOW HOST qemu-buch.de
85.214.74.183   QEMU-BUCH.DE

Damit das Netzwerk nach dem nächsten Neustart zur Verfügung steht, ist mit einem Editor die Datei sys$startup:systartup_vms.com anzupassen. In diesem Beispiel wird der Editor edit/edt verwendet. Im Befehlspromt des Editors gelangt man mit c in den Editiermodus.

$ EDIT/EDT SYS$STARTUP:SYSTARTUP_VMS.COM
* c

Es sind die folgenden Zeilen zu suchen und deren Kommentar-Zeichen "!" zu entfernen. Das Dollarzeichen am Anfang jeder Zeile muss stehen bleiben.

$ ...
$ ENABLE AUTOSTART /QUEUES
$ ...
$ @SYS$STARTUP:TCPIP$STARTUP
$ ...

Mit [Strg]+[z] gelangt man wieder in den Kommando-Modus. Mit dem Befehl exit speichert man die Änderungen und verlässt den Editor. Gibt man stattdessen den Befehl quit ein, werden die Änderungen nicht gespeichert.

* EXIT
$ 

Ein Fehler beim Editieren ist behebbar, da das Filesystem von OpenVMS die Dateien versioniert. Die unterschiedlichen Versionen erkennt man an den Ziffern hinter dem Semikolon im Dateinamen.

$ DIR SYS$STARTUP:SYSTARTUP_VMS.COM
  Directory SYS$COMMON:[SYSMGR]
  SYSTARTUP_VMS.COM;2 SYSTARTUP_VMS.COM;1
  Total of 2 files.

Zum Test der Netzwerkkonfiguration wird OpenVMS neu gestartet.

$ REBOOT

Zum Anlegen eines Benutzers sind folgende Schritte notwendig:

 $ @SYS$EXAMPLES:ADDUSER.COM
   Username:                     knut
   Full name:                    Knut Bruno
   Password:                     *****
   UIC group number [200]:       [Enter]
   UIC member number:            201 
   Account name:                 knut
   Privileges [TMPMBX,NETMBX]:   [Enter]
   Login directory: [knut]       [Enter]
   Login device [sys$sysdevice]: [Enter]

Es ist manuell das Home-Verzeichnis des Benutzers anzulegen.

$ CREATE/DIRECTORY [knut]/OWNER_UIC=knut 

Das Passwort wird wie folgt geändert.

$ SET DEFAULT SYS$SYSTEM
$ RUN AUTHORIZE
$ UAF> MODIFY user-name/PASSWORD=new_password
$ EXIT

Mit LOGOUT loggt man sich aus.

$ LOGOUT
[bearbeiten] Wichtige OpenVMS-Befehle

OpenVMS-Systeme verwenden als Skript-Sprache die DCL (Digital Command Language). Im Gegensatz zu den Unix-Shells ist die Syntax der DCL-Befehle einheitlich aufgebaut. Zum Beispiel haben fast alle Befehle den Qualifizierer /ALL, der jeweils ausführliche Informationen ausgibt. Die DCL-Befehle können in Groß- oder Kleinbuchstaben eingegeben werden. Weiterhin können die Befehle abgekürzt eingegeben werden. Das Passwort wird mit folgenden Befehl neu gesetzt:

$ SET PASSWORD

Die Uhrzeit wird mit show time angezeigt.

$ SHOW TIME

Die Terminal-Eigenschaften werden mit folgendem Befehl aufgelistet:

$ SHOW TERMINAL

Das Wurzelverzeichnis ist das Master File Directory (MFD) und wird mit 000000 bezeichnet. Benutzerverzeichnisse (Home-Verzeichnisse) werden als User File Directories (UFD) bezeichnet. Benutzerverzeichnisse liegen direkt unter dem MFD und werden Root-Directory oder Login-Default genannt. Der jeweils aktuelle Pfad wird als Default-Directory bezeichnet. Verzeichnisse erkennt man an der Endung .DIR und besitzen die Versionsnummer ;1. Directory-Angaben und Zugriffspfade werden ohne .DIR;1 mit eckigen [] oder spitzen Klammern eingeschlossen. In Pfadangaben werden die Unterverzeichnisse durch einen Punkt getrennt. Anzeige des Verzeichnisinhaltes:

$ DIR

Wechsel in das Verzeichnisses dumbo:

$ SET DEFAULT [DUMBO]

Anzeige des aktuellen Pfades:

$ SHOW DEFAULT

Anlegen des Verzeichnisses texte.

$ CREATE /DIRECTORY [.TEXTE]

Folgender Befehl legt eine Datei in dem Unterverzeichnis an:

$ CREATE [.TEXTE]TEXTDATEI.TXT
...
[Strg]+[z]

Um ein Unterverzeichnis zu löschen, muss es leer sein.

$ DELETE [.TEXTE]*;*

Anzeige der Zugriffsrechte eines Verzeichnisses.

$ DIRECTORY/PROTECTION texte.dir

Zum Löschen eines Verzeichnisses muss man das Recht zum Löschen dieses Verzeichnisses haben. Dies ist nicht per Default der Fall. Mit folgenden Befehl gibt man sich das Recht zum Löschen des Unterverzeichnisses.

$ SET PROTECTION=OWNER:D TEXTE.DIR

Man löscht das Verzeichnis.

$ DELETE TEXTE.DIR;*

Oft wird der Editor EDIT/EDT verwendet. Nach dem Aufruf des Editors gelangt man in den Befehlszeilenmodus.

$ EDIT/EDT Datei

Folgender Befehl beendet den Editor EDIT/EDT ohne zu speichern:

* QUIT

Folgender Befehl gibt eine Hilfestellung zu dem Editor EDIT/EDT:

* HELP

Folgender Befehl wechselt in den Bildmodus des Editors EDIT/EDT:

* C

Folgender Befehl wechselt in den Befehlsmodus des Editors EDIT/EDT:

[Strg]+[z]

Folgender Befehl beendet den Editor EDIT/EDT mit dem Speichern der letzten Änderungen:

* EXIT

Die Einstellungen für den eigenen Account erfolgen in der Skript-Datei LOGIN.COM. Beispiel:

$ HOME
$ write sys$output "Welcome, to OpenVMS!"
$ set terminal /insert
$ set terminal /page=34

Von einer Unix-Maschine loggt man sich per SSH mit X-Forwarding auf eine OpenVMS-Maschine ein.

~$ ssh -X dumbo@node01

Unter OpenVMS leitet man das Terminal DECterm per X-Forwarding zu der Unix-Maschine um.

$ CREATE/TERM

Dateien werden per SFTP von einer Unix-Maschine zur OpenVMS-Maschine übertragen.

~$ sftp knut@node01
sftp> put bla.txt
Uploading bla.txt to /SYS$SYSDEVICE/DUMBO/bla.txt
sftp> quit

Ein SSH-Key ermöglicht es sich ohne Passwort auf der OpenVMS-Maschine einzuloggen. Das SSH-Key-Paar ohne Passphrase wird unter Linux generiert.

~$ ssh-keygen -t dsa
   Generating public/private dsa key pair.
   Enter file in which to save the key (/root/.ssh/id_dsa): 
   Enter passphrase (empty for no passphrase): 
   Enter same passphrase again: 

Der Public-Key muss konvertiert werden (Beispiel für mypc.mydomain.com).

~$ ssh-keygen -e -f ~/.ssh/id_dsa.pub > mypc_mydomain_com.pub

Eine Datei mit dem Namen AUTHORIZATION. (man beachte den Punkt am Ende des Namens) ist mit folgendem Inhalt anzulegen:

KEY MYPC_MYDOMAIN_COM.PUB

Anschließend kopiert man beide Dateien zur OpenVMS-Maschine in das Unterverzeichnis SSH2

~$ sftp knut@node01
knut@node01's password: ****
sftp> mkdir ssh2
sftp> cd ssh2
sftp> put AUTHORIZATION.
sftp> put mypc_mydomain_com.pub
sftp> quit

Es ist ein Einloggen ohne Passwort möglich.

~$ ssh -X knut@node01
Welcome to OpenVMS (TM) Alpha Operating System, Version V8.3 
$ 

Um sich von einer OpenVMS-Maschine auf eine Linux-Maschine ohne Passwort einzuloggen, ist unter OpenVMS ein SSH-Key zu generieren. Ist das Verzeichnis [.SSH2] noch nicht vorhanden, so ist es anzulegen. Mit SSH_KEYGEN werden im Verzeichnis [.SSH2] die beiden Dateien KEYNAME. und KEYNAME.PUB generiert.

$ @SYS$MANAGER:TCPIP$DEFINE_COMMANDS
$ SET DEF SYS$LOGIN
$ CREATE /DIRECTORY [.SSH2]
$ SSH_KEYGEN [.SSH2]KEYNAME
$ SET DEFAULT [.SSH2]

Weiterhin ist die Datei IDENTIFICATION. mit folgendem Inhalt anzulegen.

IdKey keyname

Der Public-Key ist mit sftp oder scp in das Verzeichnis ~/.ssh des Ziel-Benutzers auf dem Linux-Rechner zu kopieren (Beispiel):

$ SCP KEYNAME.PUB ich@pluto:/home/ich/.ssh/  

Auf dem Linux-Rechner ist diese Datei zu konvertierern und an die Datei authorized_keys anzuhängen.

~$ cd ~/.ssh
~$ ssh-keygen -i -f keyname.pub >> authorized_keys

Auf dem OpenVMS-Rechner testet man das Einloggen ohne Passwort.

$ SSH ich@pluto

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