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Microsoft Hyper-V, Hypervisor, Windows 8 Hyper-V Manager, 5nine Manager,

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Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 - Installation.
Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 - Installation.
Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 als QEMU-Gast.
Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 als QEMU-Gast.
Aktivierung von Hyper-V in der Systemsteuerung unter Windows 8.
Aktivierung von Hyper-V in der Systemsteuerung unter Windows 8.
Icons von Hyper-V unter Windows 8.
Icons von Hyper-V unter Windows 8.
Der Hyper-V-Manager unter Windows 8.
Der Hyper-V-Manager unter Windows 8.

[bearbeiten] Microsoft Hyper-V

Hyper-V ist ein Typ-1-Hypervisor (siehe http://qemu-buch.de/d/Grundlagen) und lässt sich nur auf 64Bit-Hardware mit Virtualisierungs-Unterstützung (AMD-V, Intel VT) installieren. Der Hyper-V ist im Windows 2008 Server R2 als auch im Windows 8 enthalten. Weiterhin gibt es den kostenlosen Microsoft Hyper-V Server 2008 R2.

Die Unterstützung der Hardware-Virtualisierung ist im BIOS meist deaktiviert. Dadurch werden Rootkits verhindert, die die Hardware-Virtualisierung verwenden. Es muss die Unterstützung der Hardware-Virtualisierung aktiviert werden (Beispiel):

Advanced
  CPU Configuration
    Virtualization Technology [Enabled]

Weiterhin müssen die CPUs die Second Level Address Translation (SLAT) für den Hyper-V in Microsoft Windows 8 unterstützen. Bei Intel heißt diese Technologie Extended Page Table (EPT) und wird ab Core i7-Prozessoren unterstützt. AMD verwendet den Begriff Rapid Virtualization Indexing (RVI) für diese Technologie, die ab der dritten Generation der Opteron-Prozessoren unterstützt wird. Mit dem Tool Coreinfo (http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/cc835722) lassen sich die Prozessoren übeprüfen.

Host C:\> coreinfo.exe –v

[bearbeiten] Microsoft Hyper-V Server 2008 R2

Download: http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?displaylang=en&id=3512

In dem kostenlosen Paket ist neben dem Hypervisor ein abgespecktes Windows-Betriebssystem enthalten, das mit einem textbasierten Tool konfiguriert wird. Für das Management von virtuellen Maschinen ist zusätzliche Software nötig. Es ist das Image der Installations-DVD herunterzuladen und auf DVD zu brennen. Anschließend ist der Rechner mit dieser DVD zu booten. In dem Installationsprogramm ist die Sprache auszuwählen, die Zeitzone festzulegen und die Tastatur zu konfigurieren. Als Installationsart ist Benutzerdefiniert zu aktivieren. Bei der Partitionierung ist die gesamte Platte zu verwenden. Nach dem Installieren ist ein Neustart notwendig. Es wird das Administrator-Passwort festgelegt. Die weitere Konfiguration erfolgt mit dem textbasierten Tool sconfig.cmd. Neben der Netzwerk-Konfiguration ist die Remote-Verwaltung zu aktivieren.

Zum Verwalten der virtuellen Maschinen kann 5nine Manager for Hyper-V Free Edition (http://www.5nine.com/5nine-manager-for-hyper-v-free.aspx) verwendet werden. Man lädt sich die Datei 59Manager.exe herunter und kopiert sie auf den Rechner mit dem Hyper-V. Dort startet man die Datei.

Host C:\> 59Manager.exe

Die Einstellungen werden im Menü Actions, Hyper-V Server Settings vorgenommen. Das Hauptverzeichnis für die virtuellen Maschinen ist bei Bedarf anzupassen. Per Default werden die Images unter C:\User\Public\Documents\Hyper-V\Virtual Hard Disks und die Konfigurationen der virtuellen Maschinen unter C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V gespeichert. Es ist im Menü Actions, Virtual Network Manager ein virtuelles Netztwerk anzulegen. Als Name wird External eingegeben und als Typ External gesetzt. Mit Add wird das virtuelle Netzwerk generiert. Für dieses Beispiel wurde ReactOS (http://www.reactos.org/de/) als Gast­-System für den Hyper-V ausgewählt. ReactOS soll kompatibel zum Kernel von Microsoft Windows NT werden. Dadurch wird es ermöglicht, Programme und Treiber für NT und dessen Nachfolger 2000, XP, Vista und 7 zu nutzen. Das Image der Installations-CD wird herunter geladen und auf den Rechner mit Hyper-V kopiert. Eine neue virtuelle Maschine wird über das Menü Actions, Create New Virtual Machine angelegt. Der Name soll ReactOS sein. Der Arbeitsspeicher ist auf 128 MByte zu setzen. Die neue virtuelle Maschine wird mit dem oben definierten Netzwerk External verbunden. Die Größe der virtuellen Festplatte ist auf 5 GByte festzulegen. Bei den Installlations-Optionen ist Install an operationg system from a boot CD/DVD-ROM zu aktivieren und hinter Image file der Pfad zum Image ReactOS.iso anzugeben. Nach dem Anlegen der virtuellen Maschine erscheint deren Name in der Liste auf der linken Seite. Gestartet wird die virtuelle Maschine mit einem Rechstklick auf den Name in der Liste und Auswahl von Start. 5nine Manager for Hyper-V Free Edition erlaubt leider keinen Zugriff auf die Konsole des Gast-Systems. Man kann zwar damit installierte virtuelle Maschinen verwalten aber keine neuen Maschinen aufsetzen.

Wem die DOS-Eingabeaufforderung nicht ausreicht, sollte sich Cygwin installieren (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Nützliche_Tools). Man kopiert die Datei setup.exe in ein neues Verzeichnis auf dem Rechner und startet diese Datei. Nach der Installation wird Cygwin mit folgenden Befehlen gestartet:

Host C:\> cd cygwin
Host C:\> cygwin
Host ~$ 

[bearbeiten] Hyper-V unter Windows 8

Hyper-V kann die Ausführung anderer Virtualisierungslösungen verhindern. Bei Microsoft Windows 8 wird der Hyper-V in der Systemsteuerung unter Programs and Features, Turn Windows features on or off aktiviert. Dort klickt man auf Hyper-V. Es ist darauf zu achten, dass dabei auch Hyper-V-Core ausgewählt wurde. Danach ist der Rechner neu zu starten. Es erscheinen zwei zusätzliche Symbole in der Startansicht von Windows 8. Über das erste Icon wird die Hyper-V-Manager aufgerufen in der die virtuellen Maschinen verwaltet werden. Über das zweite Icon startet ein Dialogfenster mit dem eine Verbindung zu einer entfernten Hyper-V-Maschine hergestellt wird.

Im Hyper-V-Manager wird zuerst ein virtueller Switch eingerichtet, über dem die virtuellen Maschinen verbunden werden. Dazu wird der Virtuel Switch Manager in der rechten Liste aufgerufen. Als Typ wird External ausgewählt. Der Switch erhält den Name External.

Für dieses Beispiel wurde ReactOS (http://www.reactos.org/de/) als Gast­-System für den Hyper-V ausgewählt. Das Image der Installations-CD wird herunter geladen. Zum Anlegen einer virtuellen Maschine klickt man auf der rechten Seite unter Actions auf New, Virtual Machine. Der Name soll ReactOS sein. Der Arbeitsspeicher ist auf 128 MByte zu setzen. Die neue virtuelle Maschine wird mit dem oben definierten Switch External verbunden. Anschließend ist Create a virtual hard disk zu aktivieren. Die Größe der virtuellen Festplatte ist auf 5 GByte festzulegen.

Bei den Installlations-Optionen ist Install an operationg system from a boot CD/DVD-ROM zu aktivieren und hinter Image file der Pfad zum Image ReactOS.iso anzugeben. Nach dem Anlegen der virtuellen Maschine erscheint deren Name in der mittleren Liste. Gestartet wird die virtuelle Maschine mit einem Klick auf den Namen in der Liste. Es startet der virtuelle PC in einem Fenster. Die Installation von ReactOS wird durch Klicken in das Fenster und das Betätigen einer beliebigen Taste begonnen. Zuerst wird die deutsche Tastatur ausgewählt. Danach wird die virtuelle Festplatte partitioniert und formatiert. Das Zielverzeichnis für die Installation der ReactOS-Dateien braucht nicht geändert zu werden. Im Anschluss wird der Bootloader installiert, wobei die vorgegebene Option Install bootloader on the harddisk (mbr) gilt. Danach muss die virtuelle Maschine neu gestartet werden und die Installation wird grafisch weitergeführt.

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