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FAUmachine - Das BIOS.
FAUmachine - Das BIOS.
FAUmachine mit Ubuntu als Gast-System.
FAUmachine mit Ubuntu als Gast-System.
FAUmachine - Dialogfenster Fehlerinjection.
FAUmachine - Dialogfenster Fehlerinjection.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] FAUmachine

Website: http://www3.informatik.uni-erlangen.de/Research/FAUmachine/

FAUmachine ist sowohl ein Hardware-Emulator als auch eine Virtualisierungslösung. FAUmachine ist Open Source. Portierungen auf Mac OS X, OpenBSD und Windows werden derzeit entwickelt. Da per Default keine Kernel-Module zur Beschleunigung verwendet werden, ist die Ausführungsgeschwindigkeit gering. Ab dem Release 20090922 wird eine zusätzliche CPU unterstützt, bei der zur Beschleunigung die KVM-Linux-Kernel verwendet werden. FAUmachine verwendet Teile des Quell-Codes von QEMU zur Emulation der CPUs. Die Vorteile der FAUmachine sind:

[bearbeiten] Installation

Unter Ubuntu ist die Installation mit einer Befehlszeile erledigt.

Host ~$ sudo apt-get install faumachine

Liegt FAUmachine nicht als Paket vor, so sind die Quellen von der Website herunterzuladen und entsprechend der Installationsanleitung in den Dateien INSTALL (Linux), README.bsd (BSD) oder README.macosx (Mac OS X) zu kompilieren. In diesem Beispiel werden die Quellen unter Ubuntu kompiliert.

Host ~$ sudo apt-get install faucc fauhdlc flex slirp libfauhdli-dev
Host ~$ mkdir -p ~/source
Host ~$ cd ~/source
Host ~$ wget \
http://www3.informatik.uni-erlangen.de/Research/FAUmachine/downloads/faumachine-20110812.tar.gz
Host ~$ tar xzvf faumachine-20110812.tar.gz
Host ~$ cd faumachine-20110812
Host ~$ ./autogen.sh
Host ~$ ./configure --disable-build-bios --enable-kvm-support 
Host ~$ make
Host ~$ sudo make install
Host ~$ cd ~/source
Host ~$ wget  \
http://www3.informatik.uni-erlangen.de/Research/FAUmachine/bios/faumachine-bios-20110816.tar.gz
Host ~$ tar xzvf faumachine-bios-20110816.tar.gz
Host ~$ cd faumachine-bios-20110816
Host ~$ ./autogen.sh
Host ~$ ./configure
Host ~$ sudo make install
Host ~$ ls /usr/local/share/faumachine/roms
cirrus_vga_bios.rom  mb_ga_ep45t_ud3lr.cmos  mb_ibm_at_bios.rom-1  pci_gen_dio24.rom   vgabios.rom
mb_ga_686dlx.cmos    mb_ga_ep45t_ud3lr.rom   mb_ibm_at_bios.rom-2  pci_gen_dio48.rom
mb_ga_686dlx.rom     mb_ibm_at_bios.rom-0    mb_ibm_at_bios.rom-3  pci_lsi_20810.cmos

[bearbeiten] Anlegen einer virtuellen Maschine

Nachfolgend werden die Schritte zum Einrichten einer virtuellen Maschine am Beispiel Ubuntu 10.04 Server (64-Bit) als Gast-Betriebssystem beschrieben. Zuerst lädt man das Image der Installations-CD von der Website http://www.ubuntu.com/download herunter und entpackt es.

Gestartet wird die FAUmachine mit dem Skript faum. Damit lässt sich nur eine virtuelle Maschine unter der FAUmachine verwalten.

Host ~$ /usr/local/bin/faum

Beim ersten Start hilft ein Wizard bei dem Anlegen der virtuellen Maschine. Dazu wird das Verzeichnis ausgewählt, in dem die Dateien für die virtuelle Maschine abgelegt werden. In diesem Beispiel legt man das Verzeichnis Faumachine an. Es ist die Architektur (i386 oder amd64) vorzugeben. Es ist amd64 auszuwählen. Danach wird die Größe des Image in MByte festgelegt. Es ist 10240 einzugeben. Dieses Image wird im Anschluss generiert. Im letzten Schritt wird die Größe des Arbeitsspeicher definiert (64, 128 oder 256 MByte). Zu empfehlen sind 256 MByte. Diese Vorgaben werden in der Datei ~/.faumrc gespeichert. Möchte man die gespeicherten Werte ändern, so ist diese Datei zu editieren. Das Skript faum ruft am Ende das eigentliche Programm faum-node-pc auf. Nach kurzer Zeit erscheint das Hauptfenster.

Zur Installation des Betriebssystems auf die virtuelle Maschine ist das heruntergeladene Image der Installations-CD einzubinden. Im Menü Media wählt man den Punkt Create CD. Dazu klickt man auf das Button Insert unter hdc (rechts-oben). In dem Dialog-Fenster aktiviert man CD-ROM, 80min/703MB und ISO-Image. Darunter wählt man unter ISO Image das heruntergeladene Image der Installations-CD aus. Unter Media Name gibt man Ubuntu-10.04-server-amd64 ein. Im Haupt-Fenster klickt man auf das Button Insert unter hdc (rechts-oben) und wählt Ubuntu-10.04-server-amd64 aus. Es wird mit dem Button Power die virtuelle Maschine gebootet und das Gast-System installiert werden. Die Maus und Tastatur wird mit der Tastenkombination [Alt]+[Strg]+[Esc] freigegeben. Die Installation des Gast-Systems wird durch Klicken in das Fenster und das Betätigen einer beliebigen Taste begonnen. Es beginnt die Installation im Textmodus. Am Anfang werden die Sprache, das Land und die Tastatur ausgewählt. Nach der Hardware-Erkennung wird das Netzwerk konfiguriert. Nach der Eingabe des Rechnernamens wird die Festplatte partitioniert. Der Einfachheit halber übernimmt man die Default-Einstellung. Für einen Produktionseinsatz ist die Partitionierung genauer zu planen, da davon die Sicherheit und die Zuverlässigkeit des Systems abhängen. Die Systemzeit ist auf UTC zu setzen. Ein Besonderheit bei Ubuntu ist die Festlegung eines Benutzers mit Admin-Rechten. Nach der Installation ist ein Neustart erforderlich. Um von der Festplatte zu booten, ist die virtuelle CD wieder zu entfernen. Dazu klickt man auf das Button ''Remove'' unter ''hdc''. Eine Besonderheit der FAUmachine ist das Simulieren von Hardware-Fehlern. Dazu aktiviert man im Menü Inject den Punkt Show List. In dem Fenster wählt man die gewünschten Hardware-Fehler. Damit lassen sich zum Beispiel Hardware-Testprogramme prüfen.


[bearbeiten] Weiteres

Anleitungen zum Konvertieren von virtuellen Festplatten unterschiedlicher Virtualisierer und Emulatoren findet man unter der URL http://qemu-buch.de/d/Speichermedien/_Festplatten-Images_anderer_Virtualisierungssoftware. Einige nützliche Tools werden im Anhang erläutert (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Nützliche_Tools). Dieser kurze Überblick dient auch dazu, sich bei weniger bekannten Gast-Systemen zurechtzufinden.

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Von „http://qemu-buch.de/de/index.php?title=QEMU-KVM-Buch/_Anhang/_Weitere_Virtualisierer_und_Emulatoren/_FAUmachine

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