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QEMU unter Microsoft Windows, Qemu-Manager für Windows Version 6.0 mit Qemu 0.10.2 und KQEMU Support, QEMU Download, QEMU unter Wine

(Link zu dieser Seite als [[QEMU-KVM-Buch/ QEMU unter Microsoft Windows]])

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Der QEMU-Manager für Windows.
Der QEMU-Manager für Windows.
Das Einbinden der Installations-CD.
Das Einbinden der Installations-CD.
Der QEMU-Manager für Windows mit einer virtuellen Maschine.
Der QEMU-Manager für Windows mit einer virtuellen Maschine.
ReactOS unter QEMU.
ReactOS unter QEMU.
Der Qemu-Manager für Windows - Reiter Advanced.
Der Qemu-Manager für Windows - Reiter Advanced.
Der Qemu-Manager für Windows – Der Import einer Diskette.
Der Qemu-Manager für Windows – Der Import einer Diskette.
Die Anzeige der letzten Optionen.
Die Anzeige der letzten Optionen.
Der Qemu-Manager für Windows – Die Konfiguration der Datenübertragung per FTP.
Der Qemu-Manager für Windows – Die Konfiguration der Datenübertragung per FTP.
QEMU unter der PowerShell.
QEMU unter der PowerShell.
QEMU unter Cygwin.
QEMU unter Cygwin.
Die Installationsoptionen von OpenVPN.
Die Installationsoptionen von OpenVPN.
Die TestLibUSB zeigt ein USB-Device an.
Die TestLibUSB zeigt ein USB-Device an.
Wird die Windows-Version von QEMU unter Wine betrieben, ist KQEMU zu deaktivieren.
Wird die Windows-Version von QEMU unter Wine betrieben, ist KQEMU zu deaktivieren.
Der Qemu-Manager für Windows 6.0 unter Linux mit Wine.
Der Qemu-Manager für Windows 6.0 unter Linux mit Wine.
Der Wine-Befehlsprozessor.
Der Wine-Befehlsprozessor.
Der Qemu-Manager für Windows unter Winebuttler unter Mac OS X.
Der Qemu-Manager für Windows unter Winebuttler unter Mac OS X.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] QEMU unter Microsoft Windows

Unter Microsoft Windows XP/Vista/7 lässt sich QEMU auf zwei Arten installieren. Die eigentlichen Komponenten von QEMU benötigen keine grafische Benutzeroberfläche (GUI). Wer lieber gleich ein Komplettpaket mit grafischer Benutzeroberfläche und Beschleuniger KQEMU möchte, installiert sich den Qemu-Manager für Windows. Es lassen sich beide Versionen gleichzeitig betreiben.

Für ältere Microsoft Windows-Versionen sind ältere QEMU-Versionen zu verwenden (siehe unten). Auch Unter Wine (http://www.winehq.org) kann man die Microsoft Windows-Versionen von QEMU betreiben (siehe unten).

[bearbeiten] Qemu-Manager für Windows

Download: http://www.davereyn.co.uk/download.htm
http://www.chip.de/downloads/Qemu-Manager_31683858.html

Der Qemu-Manager für Windows ist eine einfach zu bedienenden grafischen Benutzeroberfläche für QEMU. Die Version 6.0 unterstützt die QEMU-Versionen 0.10.0, 0.10.1 und 0.10.2.

[bearbeiten] Installation

Die Installation wird durch Anklicken der Datei setupqemuk60.exe aufgerufen. Ein Wizard hilft bei der Konfiguration. Zuerst müssen der Pfad und die Version von QEMU angegeben werden. Danach ist der KQEMU-Treiber-Support zu aktivieren. Es sind Pfade für die Disketten-, CD-, und DVD-Images sowie der Pfad für die virtuellen Festplatten zu konfigurieren.

[bearbeiten] Quickstart

Nachfolgend werden die Schritte zum Einrichten einer virtuellen Maschine am Beispiel ReactOS (http://www.reactos.org/de/) als Gast-Betriebssystem beschrieben. Zuerst lädt man das Image der Installations-CD von der Website herunter und entpackt es in das media-Verzeichnis des Qemu-Managers (C:\Programme\QemuManager\media). Unter Windows Vista benötigt man dazu Administrator-Rechte.

Der Aufruf des Qemu-Managers erfolgt über das Start-Menü, (Alle) Programme, Qemu-Manager. Nach dem Start des QEMU-Managers erscheint ein einfaches Fenster. Um eine neue virtuelle Maschine anzulegen, klickt man auf das rote Icon mit dem Plus-Zeichen ganz links in der Symbolleiste. Ein Assistent hilft beim Konfigurieren der virtuellen Maschine. Zuerst gibt man den Namen der neuen virtuellen Maschinen an: ReactOS. Als Speicherort für die virtuelle Maschine wählt man Default VM Store, als Plattform Standard x86/x64 PC und als Betriebssystem Microsoft Windows XP. Im nächsten Schritt wird der Arbeitsspeicher definiert. Für ReactOS ist ein Arbeitsspeicher von 128 MByte einzustellen. Danach wählt man den Punkt Create New Virtual Disk Image und legt damit eine neue virtuelle Festplatte an. Als Größe der Festplatte definiert man 1 GByte. Als Typ ist qcow2 zu empfehlen. Anschließend aktiviert man die Option Use the Qemu Manager Client (for advanced VM control). Um das Image der Installations-CD einzubinden, klickt man auf den Reiter Drives und öffnet die CD-ROM-Einstellungen durch einen Doppelklickt auf das Icon CD-ROM. Man wählt die Image-Datei der heruntergeladenen Installations-CD. Anschließend öffnet man mit einem Doppelklick die Einstellungen zum Boot Drive. In der Dialogbox stellt man CD-ROM ein. Unter dem Reiter Hardware wählt man unter Network Card die Netzwerk-Karte NE2000 PCI aus. Ist die virtuelle Maschine geneiriert, erscheint ihr Name in der Liste. Durch Auswählen des Namens und durch Klicken auf das grüne Icon startet man die virtuelle Maschine. Das QEMU-Fenster wird mit [Strg]+[Alt] verlassen.

Bei der Installation von ReactOS wird zuerst die deutsche Tastatur ausgewählt. Danach wird die virtuelle Festplatte partitioniert und formatiert. Die Vorgabe für das Zielverzeichnis und für den Bootloader werden übernommen. Anschließend muss die virtuelle Maschine neu gestartet werden. Nach erfolgreicher Installation ist das Booten von CD zu deaktivieren. Dazu wechselt man im Qemu-Manager zum Reiter Drives und ändert die Einstellungen zum Boot Drive auf Hard Disk um. Man bootet das installierte System von der virtuellen Festplatte. Die Netzwerk-Konfiguration erfolgt automatisch per DHCP.

[bearbeiten] Befehlsübersicht

Auf der linken Seite des Qemu-Manager befindet sich die Liste der konfigurierten virtuellen Maschinen. Wird eine virtuelle Maschine ausgewählt, erscheinen auf der rechten Seite die aktuellen Einstellungen dieser virtuellen Maschine. Die Einstellungen werden jeweils durch Doppelklick angepasst. Die Icons haben folgende Bedeutungen.

Image:Qemu-Manager-kap-02.png Anlegen einer neuen virtuelle Maschine.
Image:Qemu-Manager-kap-03.png Löschen der Konfiguration einer ausgewählten virtuellen Maschine. Die zugehörigen virtuellen Festplatten werden dabei nicht gelöscht.
Image:Qemu-Manager-kap-04.png Über dieses Icon wird eine virtuelle Maschine gestartet. Dazu ist vorher die virtuelle Maschine in der Liste auszuwählen.
Image:Qemu-Manager-kap-05.png Durch Auswahl einer virtuellen Maschine aus dieser Liste wird sie abrupt beendet (Datenverlust).
Image:Qemu-Manager-Win-icon-import-CDs.png Floppies und CD-/DVD-ROMS werden mit einem Wizard importiert. Es wird nach dem Quellaufwerk gefragt und es muss ein Name für die Image-Datei angegeben werden.
Image:Qemu-Manager-icon-vmstores.png Anpassen der VM-Stores. VM-Stores sind Verzeichnisse mit den Dateien der virtuellen Maschinen.
Image:Qemu-Manager-kap-06.png Hinzufügen oder Entfernen von Hardware-Komponenten.

[bearbeiten] Reiter Hardware

Unter diesem Reiter ist die Konfiguration der emulierten Hardware und der Netzwerkoptionen für die ausgewählte virtuelle Maschine möglich (siehe http://qemu-buch.de/d/Virtuelle_Hardware_anpassen).

[bearbeiten] Reiter Drives

Unter diesem Reiter wird die Verwaltung der Speichermedien konfiguriert (siehe http://qemu-buch.de/d/Speichermedien).

[bearbeiten] Reiter Advanced

Unter diesem Reiter sind spezielle Konfigurationen möglich.

[bearbeiten] Menü File

[bearbeiten] Menü Options

[bearbeiten] Menü File Transfer

Ein im Qemu-Manager intergrierter FTP-Server (IP-Adresse 10.0.2.2) erlaubt es, Dateien zwischen Host- und Gast-System auszutauschen. Die Konfiguration des FTP-Servers erfolgt über Configure File Transfer Server. Ist die Datenübertragung mit FTP konfiguriert, wird der FTP-Server mit Start File Transfer Server aufgerufen. Nach dem Anklicken des Startbuttons erscheint ein Icon des Dateitransfer-Servers rechts in der Taskleiste des Host-Systems. Ein Klick mit der rechten Maus-Taste auf dieses Icon zeigt das Menü View Log. Es informiert über die Verbindungsversuche mit dem FTP-Server. Zur Datenübertragung muss ein FTP-Client auf dem Gast-System eingerichtet sein. Dies sind die Zugangsdaten zum Qemu Manager FTP Server:

Host:     10.0.2.2
User:     QEMU
Password: QEMU

[bearbeiten] Menü Help

[bearbeiten] Qemu Manager Client

Der Qemu Manager Client erlaubt die Steuerung einer laufenden virtuellen Maschine. Es lassen sich Befehle des QEMU-Monitors ausführen (siehe http://qemu-buch.de/d/Der_QEMU-Monitor). Aktiviert wird der Qemu Manager Client unter dem Reiter Hardware, Qemu Manager Client. Das Fenster der virtuellen Maschine erhält eine Symbolleiste. Die Icons haben folgende Bedeutungen.

[bearbeiten] QEMU ohne GUI

Die Variante ohne GUI eignet sich dazu, eine DVD mit einer virtuellen Maschinen und der QEMU-Software zu brennen. Die virtuelle Maschine auf dieser DVD kann auf einem anderen Computer ohne Installation von QEMU gestartet werden.

[bearbeiten] QEMU und KQEMU

Download:

Für die Installation von QEMU ohne GUI und ohne KQEMU werden keine Administrator-Rechte benötigt und es die Windows-Registry nicht verändert. Zuerst wird die neueste Version heruntergeladen und entpackt.

QEMU unterstützt bis zur Version 0.11.1 den optionalen Beschleuniger KQEMU. Für die Installation von KQEMU ist zuerst die Datei kqemu-1.4.0pre1.tar.gz zu entpacken. Mit einem Rechtsklick auf die Datei kqemu.inf beginnt die Installation. Anschließend ist der Rechner neu zu starten. Danach muss folgender Befehl eingegeben werden:

Host C:\> net start kqemu

Mit net start werden unter Microsoft Windows die Dienste gestartet. Diese Zeile sollte in ein Startscript eingefügt werden, damit man sie nicht nach jedem Neustart eingeben muss. Im Abschnitt Quickstart wird das Anlegen einer virtuellen Maschine auf der Kommandozeile beschrieben (siehe http://qemu-buch.de/d/Quickstart). Dazu ist vorher in das Verzeichnis mit dem QEMU-Binary zu wechseln. Es ist auch möglich, dieses Verzeichnis in die PATH-Variable aufzunehmen. Die PATH-Variable wird bei Windows XP in der Systemsteuerung unter Systemeigenschaften, Erweitert, Umgebungsvariablen definiert. Eine komfortable Arbeit auf der Konsole unterstützt Cygwin oder die Windows PowerShell (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Nützliche_Tools).

[bearbeiten] WinQEMU

Download: http://sourceforge.net/projects/winqemu/

WinQEMU ist eine native Windows-Version von QEMU. Der Source Code von QEMU wurde für Visual C++ 2008 portiert. Die Installation von WinQEMU ist einfach, verändert nicht die Windows-Registry und es werden keine Administrator-Rechte benötigt. Zur Installation wird die neueste Version von WinQEMU heruntergeladen und entpackt. In der DOS-Eingabeaufforderung wechselt man in das angelegte Verzeichnis. Statt qemu.exe ist WinQemuTest.exe aufzurufen.

[bearbeiten] Tools

Um alle Möglichkeiten der Windows-Version von QEMU zu nutzen, sind zusätzliche Tools zu installieren. Weitere nützliche Tools werden im Anhang beschrieben (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Nützliche_Tools).

[bearbeiten] TUN/TAP-Devices

Microsoft Windows-Versionen bietet keinen TUN/TAP-Support. Dieser wird erst durch die Installation der TUN/TAP-Adapter von OpenVPN (http://openvpn.net/download.html) eingerichtet. Dazu wird die Installationsdatei für Microsoft Windows heruntergeladen und aufgerufen. Im Setup werden alle Komponenten, außer Tap-Win32 Virtual Ethernet Adapter, Add OpenVPN to PATH und Add Shortcuts to Start Menu, deaktiviert. Ein TAP-Interface generiert man im Menü Start über Alle Programme, OpenVPN, Add a new TAP-Win32 virtual ethernet adapter. Zu Kontrolle gibt man in der DOS-Eingabeaufforderung openvpn –show-adapters ein.

Host C:\> openvpn –show-adapters
Available TAP-WIN32 adapters [name, GUID]:
'LAN-Verbindung 2' {xxx-yyy-zzz}

In unserem Beispiel wurde ein Adapter mit dem Namen LAN-Verbindung 2 angelegt. In der Systemsteuerung sollte man diesem einen einfacheren Namen geben, zum Beispiel my-tap. Den Erfolg der Umbenennung testet folgender Befehl:

Host C:\> openvpn –show-adapters
Available TAP-WIN32 adapters [name, GUID]:
'my-tap' {xxx-yyy-zzz}

Es wird diesem Interface eine IP-Adresse zugewiesen. Dazu ist in der Systemsteuerung unter Netzwerkverbindungen der Adapter auszuwählen. Unter dem Punkt Internet Protocol (TCP/IP) ist der Button Eigenschaften anzuklicken. Die IP-Adresse muss im gleichen Netzwerksegment wie die des Gast-Systems liegen und darf nicht bereits vergeben sein.

Host C:\> qemu Platte.img -net nic -net tap,ifname=my-tap

Beim Aufruf von QEMU mit diesen Optionen wird der Netzwerkverbindung my-tap die angegebene IP-Adresse (hier 10.0.2.20) zugewiesen. Bei einigen Gast-Systemen muss eventuell die Netzwerkkonfiguration von DHCP auf eine statische IP-Adresse, zum Beispiel 10.0.2.15, geändert werden. Ist eine Windows-Firewall aktiv, ist diese für den TAP-Adapter zu deaktivieren.

[bearbeiten] LIBUSB-WIN32

Download: http://libusb-win32.sourceforge.net

Der USB-Support unter Windows ist in einer experimentellen Phase und unterstützt USB-Hard-Disk-Images, virtuelle USB-Mäuse und virtuelle USB-Tastaturen. Der Zugriff auf die USB-Devices des Host-Systems bremst QEMU aus. Es ist die Bibliothek LIBUSB-WIN32 notwendig. Diese wurde von Linux nach Windows portiert. Zur Installation der Library lädt man die Datei libusb-win32-filter-bin-0.1.12.1.exe herunter und startet diese. Wie bei Installationen unter Windows üblich, ist mehrmals Next zu klicken. Mit dem mitgelieferten Test-Programm ermittelt man den Produkt-Namen, die Vender-ID und die Produkt-ID des entsprechenden USB-Devices auf dem Host. Im Qemu-Manager aktiviert man unter dem Reiter Hardware den USB-Support und trägt die ermittelten Angaben (Produkt-Name, Vender-ID und Produkt-ID) als Host-Device unter USB-Devices ein. Im QEMU-Monitor überprüft man mit dem Befehl info usbhost die Verfügbarkeit des entsprechenden Host-Device.

(qemu) info usbhost
  Device 0.1, speed 480 Mb/s Class 00: USB device 090c:1000, USB DISK

[bearbeiten] Anlegen von virtuellen Maschinen

Das Anlegen von virtuellen Maschinen werden unter der URL http://qemu-buch.de/d/Gast-Systeme beschrieben.

[bearbeiten] QEMU unter älteren Microsoft Windows-Versionen

Unter Microsoft Windows 2000 SP4 ist QEMU 0.9.1 oder QEMU 0.11.0 zu installieren. Unter älteren Microsoft Windows-Versionen sind ältere QEMU-Versionen zu verwenden.

[bearbeiten] QEMU unter Wine

Wine (Wine Is Not an Emulator) ist eine Windows-kompatible Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme, wie zum Beispiel Linux. Damit ist es möglich für Microsoft-Windows-Betriebssysteme kompilierte Programme unter BSD-Unix (*BSD, Solaris, Mac OS X) und Linux laufen zu lassen (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Nützliche_Tools/_Wine). Auch Windows-Version von QEMU können ohne KQEMU unter Wine betrieben werden. Zugriffe auf Devices des Hosts im QEMU-Manager sind zu vermeiden. Da Wine weder ein Emulator noch ein Virtualisierer ist, ist die Ausführungsgeschwindigkeit von QEMU unter Wine kaum geringer als QEMU ohne KQEMU unter Microsoft Windows. Allerdings ist die Grafik-Ausgabe unter Microsoft Windows meist schneller. Nützlich ist QEMU unter Wine unter anderem für Tests. Wird zum Beispiel QEMU für Windows unter Linux kompiliert, kann das Resultat mit Wine einen ersten Test unterzogen werden. Weiterhin verwendet der Windows-Clone ReactOS (http://www.reactos.org) Wine.

Der Qemu-Manager für Windows wird unter Wine mit den gleichen Schritten wie unter Microsoft Windows installiert. Die Installation von KQEMU muss dabei deaktiviert werden. Bei der QEMU-Version ohne GUI wird nur das Archiv mit den QEMU-Binaries heruntergeladen und in ein Verzeichnis unter ~/.wine/drive_c/ entpackt. QEMU kann in der Wine-Konsole gestartet werden.

Host ~$ cd ~/.wine/drive_c/qemu
Host ~$ wineconsole cmd
C:\qemu> qemu -L . -hda linux.img

QEMU kann auch auf direkt in der Unix-Shell aufgerufen werden.

Host ~$ wine c:\\qemu\\qemu.exe -L c:\\qemu -hda c:\\qemu\\linux.img

Die 64-Bit-Version wird mit folgenden Befehl gestartet.

Host ~$ wine c:\\qemu\\qemu-system-x86_64.exe -L c:\\qemu -hda c:\\qemu\\linux.img

Bei Problemen werden die Fehlermeldungen in die Datei stderr.txt geschrieben.

Host ~$ cat ~/.wine/drive_c/qemu/stderr.txt

Eine Vereinfachung des Aufrufes der QEMU-Binries unter Wine ist durch das Definieren von Aliases möglich. Diese werdeb zum Beispiel in der Datei ~/.bashrc wie folgt eingetragen. Nach dem erneuten Einloggen stehen die Aliases zur Verfügung.

alias wqemu='wine $HOME/.wine/drive_c/qemu/qemu.exe -L $HOME/.wine/drive_c/qemu/'
alias wqemu-system-x86_64='wine $HOME/.wine/drive_c/qemu/qemu-system-x86_64.exe -L $HOME/.wine/drive_c/qemu/'
alias wqemu-img='wine $HOME/.wine/drive_c/qemu/qemu-img.exe'
alias wqemu-io='wine $HOME/.wine/drive_c/qemu/qemu-io.exe'

Unter Wine-Version dann der 32-Bit-Emulator mit wqemu und der 64-Bit-Emulator mit wqemu-system-x86_64 gestartet.

[bearbeiten] Links

<<<|###| >>> http://qemu-buch.de

Von „http://qemu-buch.de/de/index.php/QEMU-KVM-Buch/_QEMU_unter_Microsoft_Windows

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