OpenVMS-ähnliche Betriebssysteme, VMS (Virtual Memory System), FreeVMS 0.3.15, o3one, dcl, download iso installation
(Link zu dieser Seite als [[QEMU-KVM-Buch/ Gast-Systeme/ x86-Architektur/ OpenVMS-ähnliche Betriebssysteme]])
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] OpenVMS-ähnliche Systeme
VMS (Virtual Memory System) ist ein Betriebssystem des Computerherstellers Digital Equipment Corporation (DEC). Es war zur Zeit der Veröffentlichung (1978) ein ausgesprochen fortschrittliches 32-Bit-Betriebssystem, das multiuser- und multitasking-fähig war. Die Firma DEC wurde später von Compaq übernommen, die wiederum von Hewlett Packard übernommen wurde. Inzwischen wurde VMS in OpenVMS umbenannt. Auf OpenVMS laufen im Mobilfunkbereich SMS-Lösungen und im Bankenbereich werden Börsensysteme betrieben. Unter der URL http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Weitere_Virtualisierer_und_Emulatoren/_PersonalAlpha wird die Installation von OpenVMS unter dem Emulator PersonalAlpha for Windows beschrieben.
[bearbeiten] FreeVMS 0.3.15
Website: http://www.freevms.net
Download: ftp://ftp.nvg.ntnu.no:/pub/vms/freevms
Empfehlung: Standard-PC (Default), 64 MByte RAM, Festplatte: 1 GByte.
FreeVMS ist ein OpenVMS-ähnliches Betriebssystem, das frei unter der GPL verfügbar ist. Es besteht aus einem POSIX-Kernel und einem DCL-Kommandozeileninterpreter. Die einzigen zur Zeit unterstützten Architekturen sind i386 und x86_64. Auf der Website stehen Disketten- und Festplatten-Images zum Download zur Verfügung. Nach dem Download der komprimierten Images entpackt man diese. Hier die entsprechenden Linux-Befehle.
Host ~$ wget ftp://ftp.nvg.ntnu.no/pub/vms/freevms/a.img.gz Host ~$ wget ftp://ftp.nvg.ntnu.no/pub/vms/freevms/c.img.gz Host ~$ gunzip ?.img.gz
QEMU oder die Kernel-based Virtual Machine wird mit den beiden Image-Dateien gestartet.
Host ~$ qemu -fda a.img -hda c.img -boot a -rtc base=localtime
Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und Overlay-Dateien anzulegen, um die Basis-Images vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b a.img -f qcow2 a.ovl Host ~$ qemu-img create -b c.img -f qcow2 c.ovl
Gestartet wird von den Overlay-Dateien mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu -fda a.ovl -hda c.ovl -boot a -rtc base=localtime
Soll die Text-Konsole der Instanz nicht in einem Fenster erscheinen, ist die Option -curses anzuwenden.
Host ~$ qemu -fda a.ovl -hda c.ovl -boot a -rtc base=localtime -curses
[bearbeiten] o3one
Website: http://www.o3one.org
Empfehlung: Standard-PC (Default), 32 MByte RAM, Festplatte: 40 MByte.
o3one ist ein OpenVMS-ähnliches Betriebssystem mit UNIX-Features. Alles im Kernel ist ein Objekt (Threads, Prozesse, Devices, Dateien, ...). o3zone (auch OZONE genannt) steht unter der GPL. Ein Image mit bereits installiertem System ist verfügbar.
Host ~$ wget http://www.o3one.org/downloads/hd40meg.img.gz Host ~$ gunzip hd40meg.img.gz Host ~$ qemu hd40meg.img
[bearbeiten] Links
- http://www.vaxman.de/publications/vms_einfuehrung.pdf Einführung in OpenVMS
- http://fafner.dyndns.org/cgi-bin/conan.com Hilfestellung zu den Befehlen der Shell DCL (Data Control Language)
- http://plato.ccsscorp.com/courses.html Free OpenVMS Training
- http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Weitere_Virtualisierer_und_Emulatoren/_PersonalAlpha
- http://www.openvms.org