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VMware Workstation download installation, JeOS (Just enough Operating System)

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] VMware Workstation 6.5.1

Download: http://www.vmware.com/products/ws/

VMware Workstation (Fa. VMware Inc.) basiert auf der Native Virtualization und ermöglicht auf Computern mit x86- oder x86-64-Prozessoren mehrere virtuelle Maschinen mit Gast-Systemen für eben diese Prozessoren anzulegen und gleichzeitig nutzen. Es unterstützt das Anlegen von Snapshots und eine Team-Funktion. Letzteres ermöglicht virtuelle Netzwerke zwischen den virtuellen Systemen auf verschiedenen physikalischen Maschinen einzurichten. Mit der Funktion Unity laufen die Anwendungen des Gast-Systems nahtlos direkt auf dem Desktop des Host-Systems. VMware Workstation läuft unter Linux und unter Microsoft Windows.

[bearbeiten] Installation

Zur Installation ist ein kostenpflichtiger Lizenzschlüssel käuflich zu erwerben. Es besteht die Möglichkeit diese Software 30 Tage lang zu testen. Dazu ist ein Lizenz-Schlüssel für die Evaluierungsversion anzufordern.

Für Linux wird die Software als RPM-Paket oder als tar.gz-Archiv angeboten. Unter SuSE sind diese nachfolgenden Befehle notwendig. Bei den Abfragen des Installationsprogramms können die Vorgaben mit der Taste [Enter] übernommen werden.

Host ~# rpm -Uhv vmware-*.rpm
Host ~# /usr/bin/vmware-config.pl

Zur Installation mit Hilfe des tar.gz-Archivs sind die Kernel-Header-Quellen und die Entwicklungstools notwendig.

Host ~$ sudo apt-get install linux-headers-`uname -r` gcc make

Nach dem Herunterladen ist das Archiv zu entpacken und das Skript vmware-install.pl auszuführen.

Host ~$ tar xzvf Vmware-workstation-*.tar.gz
Host ~$ cd vmware-distrib
Host ~$ sudo ./vmware-install.pl

Bei den vom Skript gestellten Fragen werden die Default-Werte mit der Taste [Enter] übernommen. Dabei werden die Kernel-Module vmnet und vmmon installiert. Falls es Probleme mit der System-Zeit in den Gast-Systemen gibt, muss das Host-System mit der Boot-Option acpi=off gestartet werden.

# /boot/grub/menu.lst
...
title       Debian GNU/Linux mit acpi=off
root        (hd0,0)
kernel      /vmlinuz-2.6.8-2-686-smp root=/dev/hda3 ro acpi=off
initrd      /initrd.img-2.6.8-2-686-smp
savedefault
boot
...

[bearbeiten] Anlegen von virtuellen Maschinen

Das Anlegen von virtuellen Maschinen unter VMware Workstation erfolgt mit einem Wizard. Wenn das Host-System Ubuntu Linux ist, ist alternativ das Anlegen einer virtuellen Maschine mit dem ubuntu-vm-builder möglich. Eine ausführlichere Beschreibung findet man unter der URL http://qemu-buch.de/d/Managementtools/_libvirt-Tools.

[bearbeiten] VMware-Tools

Es ist zu empfehlen auf den Gast-Systemen die VMware-Tools zu installieren. Diese optimieren mit speziellen Treibern die Arbeit mit der virtuellen Maschine. Die VMware-Tools werden für die unterschiedlichen Gast-Systeme als ISO-Images (freebsd.iso, linux.iso, netware.iso, windows.iso) angeboten und müssen zur Installation im Gast-System gemountet werden.

Für unix-artige Gast-Systeme ist die Überwachung der VMware-Tools mit Monit (http://mmonit.com/monit/) zu empfehlen. Monit startet gestoppte VMware-Tools. Die Installation des Paketes monit ist unter Ubuntu mit einer Befehlszeile erledigt.

Gast ~$ apt-get install monit

Anschließend ist in der Datei /etc/default/monit die Zeile startup=0 auf startup=1 zu ändern. Konfiguriert wird Monit mit der Konfigurationsdatei /etc/monit/monitrc.

# /etc/monit/monitrc 
# Email fuer Alerts
set mail-format {
  from: root@mygast.mydomain.de
  subject: [$ACTION] $HOST $SERVICE $EVENT – monit
}
set alert my-email@mydomain.de
## vmware-tools
check process vmware-tools with pidfile /var/run/vmware-guestd.pid
  alert ich@mydomain.de only on { nonexist }
  start program  "/etc/init.d/vmware-tools start"
  stop program  "/etc/init.d/vmware-tools stop"
  if 5 restarts within 5 cycles then timeout

Anschließend ist die Konfiguration zu testen und Monit neu zu starten.

Gast ~$ /etc/init.d/monit syntax
Control file syntax OK
Gast ~$ /etc/init.d/monit restart

[bearbeiten] Virtuelle Festplatten vergrößern

Zur Vergrößerung von virtuellen Festplatten wird das Tool vmware-vdiskmanager angewendet werden. Im folgenden Beispiel wird die virtuelle Festplatte auf 10G vergrößert.

Host ~$ vmware-vdiskmanager -X 10G Win00.vmdk 

Mit GParted wird eine Partition um diesen Speicherplatz erweitert (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Nützliche_Tools#Partitionierung).

[bearbeiten] Links


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Diese Seite wurde bisher 2.851 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 30. Oktober 2009 um 06:21 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der GNU Free Documentation License 1.2.


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