Solaris Zones Container, zonecfg add create remove, zoneadm clone boot
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[bearbeiten] Solaris Zones
Solaris bringt mit den Solaris-Zones eine eigene Virtualisierungslösung auf Betriebssystemebene mit. Dabei wird jeweils eine virtuelle Systemumgebung mit eigenem Dateisystem sowie eigenen Prozessen, Benutzern und mindestens einem Netzwerkinterface erzeugt. Vereinfacht gesagt, es laufen mehrere Betriebssysteme parallel auf einem Kernel. Hier als Beispiel wird die Zone testuslongus generiert.
Host ~# zonecfg -z testuslongus zonecfg:testuslongus> create zonecfg:testuslongus> set zonepath=/mnt/testuslongus zonecfg:testuslongus> set autoboot=true
Man fügt ein Netzwerkinterface hinzu. Das Netzwerkinterface ist das vorhandene rtls0.
zonecfg:testuslongus> add net zonecfg:testuslongus:net> set address=10.0.2.16 zonecfg:testuslongus:net> set physical=rtls0 zonecfg:testuslongus:net> end
Ist die Zone konfiguriert, überprüft man die Konfiguration, speichert und verlässt das Konfigurationstool.
zonecfg:testuslongus> verify zonecfg:testuslongus> commit zonecfg:testuslongus> exit
Man legt ein Verzeichnis für die Zone an und sichert es durch entsprechende Zugriffsrechte ab.
Host ~# mkdir /mnt/testuslongus Host ~# chmod go-rx /mnt/testuslongus/
Danach wird die System-Software in der Zone installiert.
Host ~# zoneadm -z testuslongus install
Das System in der Zone wird gestartet.
Host ~# zoneadm -z testuslongus boot
Jetzt hat man ein zweites System und loggt sich ein. Das System in der Zone wird wie üblich konfiguriert und es lassen sich weitere Softwarepakete einspielen.
Host ~# zlogin -l root testuslongus
Um eine Zone wieder zu entfernen, fährt man sie herunter, deinstalliert sie und löscht dessen Verzeichnis.
Host ~# zoneadm -z testuslongus halt Host ~# zoneadm -z testuslongus uninstall Host ~# rm -rf /mnt/testuslongus