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Microsoft Virtual PC 2007 mit eComstation 2.0 als Gast, XP-Modus von Microsoft Windows 7, download, Disk2vhd

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Abbildung: Microsoft Virtual PC 2007.
Abbildung: Microsoft Virtual PC 2007.
Abbildung: Microsoft Virtual PC 2007 - Auswahl des ISO-Images.
Abbildung: Microsoft Virtual PC 2007 - Auswahl des ISO-Images.
Abbildung: Das Tool Disk2vhd.
Abbildung: Das Tool Disk2vhd.
Abbildung: Microsoft Virtual PC 2007 - Die eComstation Demo-Live-CD Gast.
Abbildung: Microsoft Virtual PC 2007 - Die eComstation Demo-Live-CD Gast.
Abbildung: Microsoft Virtual PC 2007 - eComstation 2.0 als Gast.
Abbildung: Microsoft Virtual PC 2007 - eComstation 2.0 als Gast.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Microsoft Virtual PC 2007

Download: http://www.microsoft.com/windows/products/winfamily/virtualpc/default.mspx

Microsoft Virtual PC wird als kostenlose Virtualisierungssoftware für Microsoft Windows XP, Vista und Server 2008 angeboten. Microsoft Windows 7 wird zwar nicht offiziell unterstützt, eine erfolgreiche Installation ist aber möglich. Ursprünglich wurde Virtual PC als x86-Emulator für Mac OS X entwickelt. Da aktuelle Apple Macs Intel-Prozessoren einsetzen, wurde die Entwicklung von Virtual PC für Mac OS eingestellt. Microsoft Virtual PC 2007 unterstützt auch die Full Virtualization. Als Gast-Systeme werden offiziell Microsoft Windows Versionen, MS-DOS und OS/2 unterstützt. Es lassen sich trotzdem viele Linux-Distributionen installieren.

[bearbeiten] Installation

Nach dem Herunterladen der Datei setup.exe wird diese gestartet. Die Installation erfolgt wie bei den meisten Installationsprogrammen unter Microsoft Windows üblich. Das heißt, man muss mehrmals den Weiter-Button betätigen.

[bearbeiten] Anlegen von virtuellen Maschinen

Gestartet wird Microsoft Virtual PC über das Start-Menü, Alle Programme, Virtual PC. Das Anlegen von virtuellen Maschinen erfolgt mit einem Wizard. Der Wizard wird beim ersten Start von Virtual PC automatisch ausgeführt. Man startet den Wizard auch über das Icon Neu.

[bearbeiten] Microsoft Windows-Testversionen

Download: http://technet.microsoft.com/en-us/bb738372.aspx

Microsoft bietet fertig installierte virtuelle Maschinen mit Microsoft Windows Versionen für Virtual PC zum Download an. Diese Maschinen sind 30 Tage lauffähig.

[bearbeiten] Physical-to-Virtual: Disk2vhd

Download: http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/ee656415.aspx

Das Tool Disk2vhd unterstützt die Umwandlung eines laufenden Windows-Systems in eine virtuelle Maschine für Microsoft Virtual PC. Dazu auf den laufenden System das Tool zu starten und die Partitionen mit des System anzugeben. Weiterhin ist das Zielverzeichnis für die Image-Datei (.vhd)anzugeben. Das Zielverzeichnis sollte über genug Speicherkapazität zur Aufnahme dieser Datei verfügen.

[bearbeiten] eComstation Demo-Live-CD

Download: http://www.ecomstation.com/democd/

In diesem Beispiel wird die eComstation Demo-Live-CD für das Gast-System verwendet. eComStation ist eine Weiterentwicklung von OS/2. OS/2 ist ein multitasking-fähiges, stabiles Betriebssystem für den PC. Es wurde ursprünglich als Nachfolger für MS-DOS von IBM und Microsoft gemeinsam entwickelt. Nachdem Microsoft sich 1991 zurückzog, entwickelte IBM es weiter. IBM hat inzwischen die Entwicklung von OS/2 aufgegeben. Der Nachfolger eComstation wird hauptsächlich durch die niederländischen Firma Mensys und durch die Open-Source Community Netlabs.org weiterentwickelt. OS/2 und eComstation sind noch gelegentlich ist bei Banken, Versicherungen und Fluggesellschaften anzutreffen. Die Virtualisierung von OS/2 und eComstation ist problematisch, da diese Systeme selten angewendete Befehle des Prozessors nutzt. Die Demo-Live-CD von eComstation kann kostenlos heruntergeladen werden.

Um eine virtuelle Maschine unter Virtual PC anzulegen, ist zuerst die Option Virtuellen Computer erstellen auszuwählen. Danach wird nach dem Namen der virtuellen Maschine gefragt. In diesem Beispiel soll die virtuelle Maschine eComstation-Live-CD heißen. Als Betriebssystem-Vorgabe wird OS/2 ausgewählt. Anschließend ist die Größe des Arbeitsspeichers vorzugeben. Dazu ist der Punkt Anpassung des Arbeitsspeichers zu aktivieren und die Größe des Arbeitsspeichers mit mindestens 256 MByte festzulegen. In den nächsten Dialogfenstern ist die virtuellen Festplatte einzustellen. Bei einer Live-CD ist keine virtuelle Festplatte notwendig, Microsoft Virtual PC 2007 bietet aber nicht die Möglichkeit auf eine virtuelle Festplatte zu verzichten. Deshalb ist die Option Neue virtuelle Festplatte auszuwählen. Die Größe des Images ist in diesem Fall egal. Sind alle Schritte des Wizards abgearbeitet, erscheint der Name der virtuellen Maschine in der Liste des Hauptfensters von Virtual PC. Zur weiteren Konfiguration der virtuellen Maschine wählt man den Name aus und klickt anschließend auf das Button Einstellungen. Unter Netzwerk wählt man für den Adapter Gemeinsames Netzwerk (NAT) aus. Zum Starten der virtuellen Maschine wählt man dessen Name aus und klickt anschließend auf das Button Starten.

Im Fenster der virtuellen Maschine ist im Menü CD, ISO-Abbild erfassen das ISO-Image der heruntergeladenen Demo-Live-CD von eComstation auszuwählen. Beim Start der Demo-Live-CD sind deren Default-Werte auszuwählen. Es erscheint die grafische Oberfläche von eComstation. Zur Konfiguration des Netzwerkes öffnet man den Folder Internet auf dem Desktop. Danach klickt man auf das Icon Configure Internet Connection. Im Wizard wählt man den Ethernet-Controller und im nächsten Schritt konfiguriert man die IP-Adresse. Anschließend ist Activate Settings anzuklicken. Mit dem installiertem Web-Browser Firefox surft man sicher im Internet, da es kaum Schadsoftware für eComstation gibt.

Um den Maus-Zeiger aus dem Fenster der virtuellen Maschine zu befreien, ist die Taste [AltGr] zu drücken. Wird das Fenster der virtuellen Maschine geschlossen, erfolgt eine Abfrage, ob der Zustand der virtuellen Maschine gespeichert werden soll. Damit ist es möglich, trotz Live-CD, die Einstellungen zu speichern. Auch erfolgt der nächste Start der virtuellen Maschine schneller.

[bearbeiten] eComstation 2.0

In diesem Beispiel wird eComstation 2.0 als Gast-System installiert. eComstation ist ein schlankes Betriebssystem, dass auch auf älterer Hardware läuft. Neben den Anwendungen, die für OS/2 und eComstation programmiert wurden, lassen sich DOS- und 16-Bit-Windows-Anwendungen betreiben. Mit ODIN (http://de.os2.org/projekte/odin/) lassen sich Microsoft Windows 95/98 und NT-Programme direkt unter eComstation ausführen. Die grafische Benutzeroberfläche von eComstation besteht aus der Workplace Shell (WPS) und dem Presentation Manager. Sie ist objektorientiert. Das heißt alle Komponenten des Systems (Laufwerke, Dateien, Verzeichnisse, Drucker, Verweise auf Programme) werden als Objekt abgebildet und lassen sich mit Kontext-Menüs und Drag-and-Drop-Vorgänge steuern. Zur Installation von eComstation sind die kostenpflichtigen Installationsmedien und der Registrierungs-Schlüssel notwendig.

Um eine virtuelle Maschine unter Virtual PC anzulegen, ist zuerst die Option Virtuellen Computer erstellen auszuwählen. Danach wird nach dem Namen der virtuellen Maschine gefragt. In diesem Beispiel soll die virtuelle Maschine eComstation2 heißen. Als Betriebssystem-Vorgabe wird OS/2 ausgewählt. Anschließend ist die Größe des Arbeitsspeichers vorzugeben. Dazu ist der Punkt Anpassung des Arbeitsspeichers zu aktivieren und die Größe des Arbeitsspeichers mit mindestens 128 MByte festzulegen. In den nächsten Dialogfenstern ist die virtuellen Festplatte einzustellen. Dazu ist die Option Neue virtuelle Festplatte auszuwählen. Die Größe des Images soll 2 GByte sein, damit die gesamte virtuelle Maschine auf eine DVD gebrannt werden kann. Sind alle Schritte des Wizards abgearbeitet, erscheint der Name der virtuellen Maschine in der Liste des Hauptfensters von Virtual PC. Zum Starten der virtuellen Maschine wählt man dessen Name aus und klickt anschließend auf das Button Starten. Im Fenster der virtuellen Maschine ist der Menü-Punkt CD, Physikalisches Laufwerk D: verwenden zu aktivieren, damit die Installation von der CD gestartet wird.

Im Boot-Menü der Installations-CD sind deren Default-Werte auszuwählen. Die Installation erfolgt im grafischen Modus. Als erstes wird das Tastatur-Layout ausgewählt. Danach sind die Lizenz-Bestimmungen zu akzeptieren. Für eComstation-Neulinge ist die Easy-Installation die beste Wahl. Danach ist der Registrierungskey einzugeben. Im nächsten Schritten erfolgt die Partitionierung der Festplatte. Dazu wird mit New Volume ein neues Fenster geöffnet. In dessen Menü-Punkt Volume, Create New wird neues Volume angelegt. Dazu ist Create a bootable Volume zu aktivieren. In der Dialogbox ist hinter Letter der Buchstabe C auszuwählen und als Name Volume2 anzugeben. Anschließend ist Next anzuklicken. Im Fenster Partitionierung ist als Volume Size der Wert 2047 anzugeben und Use primary Partition zu aktivieren. Das Fenster beendet man mit Finish. Mit Menü System, Save Changes speichert man diese Einstellungen und klickt danach auf Exit. Mit Next gelang man zur Formatierung der Festplatte. Als Typ wählt man HPFS und klickt Format an. Nach dem Formatieren ist Next anzuklicken. Es wird das Land und die Zeitzone ausgewählt. Im nächsten Schritt werden die Hardware-Komponenten und die Sound-Hardware ermittelt. Im Schritt Networking ist Install networking support zu aktivieren. Nach dem Anklicken von Next können alle Netzwerk-Typen (TCP/IP, Samba, NetBUI) aktiviert werden. Anschließen ist hinter Workstation ID der Rechnername und hinter LAN domain "WORKGROUP" anzugeben Mit Next und Finish wird der erste Teil der Installation beendet und es erfolgt ein Neustart der virtuellen Maschine.

Nach dem Neustart folgt der zweite Teil der Installation im Fenster Final Tasks. Unter den Reitern dieses Fensters können Konfigurationen vorgenommen werden. Zum Beispiel wird unter dem Reiter Screen die Bildschirmauflösung eingestellt. Diese wirkt erst nach dem Neustart. eComstation ist über das Menü Ecs, Shut down herunterzufahren. Es sollte im Host-System das Verzeichnismit dem Image (.vhd) und der Konfigurationsdatei (.vmc) gesichert werden, um bei Problemen den ursprünglichen Zustand der virtuellen Maschine wiederherstellen zu können. Die Installations-CD ist aus dem Laufwerk des Hosts zu entfernen. Bei den Einstellungen der virtuellen Maschine ist unter Netzwerk die Option Gemeinsames Netzwerk (NAT) einzurichten. Anschließend wird die virtuelle Maschine mit dem Button Start wieder gestartet. Im Fenster der virtuellen Maschine ist im Menü CD die CD freizugeben. Zur Konfiguration des Netzwerkes ist im Gast-System der Menü-Punkt System Setup, Network, Adapters and Protocols zu aktivieren und danach Configure MPTS auszuwählen. Als Adapter wählt man Realtek RTL8139 aus. Die Netzwerk-Konfiguration hat über DHCP zu erfolgen. Danach ist ein Neustart von eComstation notwendig. Um den Maus-Zeiger aus dem Fenster der virtuellen Maschine zu befreien, ist die Taste [AltGr] zu drücken. Ein Umschalten zum Vollbildmodus ist mit der Tastenkombination [AltGr]+[Enter] möglich.

[bearbeiten] Virtual Machine Additions

Wird eine Microsoft Windows- bzw. OS/2-Version als Gast-Betriebssystem betrieben, ist die Installation der Virtual Machine Additions zu empfehlen. Dies ist ein CD-Image mit optimierten Treibern. Dazu ist im Fenster der virtuellen Maschine der Menü-Punkt Action, Virtual Machine Additions installieren/aktualisieren auszuwählen. Es wird ein CD-Image in das virtuelle CD-ROM-Laufwerk eingebunden. Im Gast-System sind die Virtual Machine Additions von dieser virtuellen CD zu installieren.

[bearbeiten] Konfiguration von Virtual PC

Die Konfiguration von Virtual PC erfolgt über das Menü Datei, Optionen. Zum Beispiel kann bei entsprechender Hardware des Host-Systems die hardwareunterstützte Virtualisierung (Full Virtualization) aktiviert werden. Dies erfolgt unter dem Punkt Hardwarevirtualisierung.

[bearbeiten] Der XP-Modus von Microsoft Windows 7

Downlaod: http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx

Für Microsoft Windows 7 (Professional, Enterprise und Ultimate) steht der XP-Modus zur Verfügung. Dieser basiert auf Virtual PC 2007 und einem Microsoft Windows XP als virtuelle Maschine. Es wird eine separate Lizenz für Windows XP mitgeliefert. Dabei werden die XP-Anwendungen direkt im Start-Menü von Microsoft Windows 7 integriert. Die Installation anderer Betriebssysteme, wie zum Beispiel Linux, ist möglich. Der XP-Modus erfordert Prozessoren mit Hardware-Virtualisierungstechniken (Intels Vanderpool, AMDs Pacifica). Der XP-Modus lässt sich nicht gleichzeitig mit anderen Virtualiisierungslösungen, zum Beispiel VMware-Player, betrieben. Der XP-Modus verhindert die Ausführung anderer Virtualisierungslösungen.

[bearbeiten] Links

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