FAUmachine 20090512 download installation Virtualisieren Emulieren
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[bearbeiten] FAUmachine 20090512
Website: http://www3.informatik.uni-erlangen.de/Research/FAUmachine/
FAUmachine ist sowohl ein Hardware-Emulator als auch eine Virtualisierungslösung. FAUmachine ist Open Source und läuft als normaler Benutzerprozess unter Linux (x86). Da keine Kernel-Module zur Beschleunigung verwendet werden, ist die Ausführungsgeschwindigkeit gering. Portierungen auf OpenBSD und Windows werden derzeit entwickelt. FAUmachine verwendet Teile des Quellcodes von QEMU. Die Vorteile der FAUmachine sind:
- Es lassen sich, ähnlich wie mit QEMU, Hardware-Fehler emulieren.
- Für automatisierte Experimente, Tests und Installationen steht ein Experiment-Controller zur Verfügung.
[bearbeiten] Installation
Unter Ubuntu ist die Installation mit einer Befehlszeile erledigt.
Host ~$ sudo apt-get install faumachine
Liegt FAUmachine nicht als Paket vor, so sind die Quellen von der Website herunterzuladen und entsprechend der Installationsanleitung in den Dateien INSTALL (Linux), README.bsd (BSD) oder README.macosx (Mac OS X) zu kompilieren.
[bearbeiten] Quickstart
Gestartet wird die FAUmachine mit dem Skript faum. Damit lässt sich nur eine virtuelle Maschine unter der FAUmachine verwalten.
Host ~$ faum
Beim ersten Start hilft ein Wizard bei dem Anlegen der virtuellen Maschine. Dazu wird das Verzeichnis ausgewählt, in dem die Dateien für die virtuelle Maschine abgelegt werden. Danach wird die Größe des Image in MByte festgelegt. Dieses Image wird im Anschluss angelegt. Im letzten Schritt wird die Größe des Arbeitsspeicher definiert (64, 128 oder 256 MByte). Diese Vorgaben werden in der Datei ~/.faumrc gespeichert. Möchte man die gespeicherten Werte ändern, so ist diese Datei zu editieren. Das Skript faum ruft am Ende das eigentliche Programm faum-node-pc auf. Nach kurzer Zeit erscheint das Hauptfenster. Zur Installation des Betriebssystems auf die virtuelle Maschine wählt man das Image der Installations-CD aus. Dazu klickt man auf das Button Insert unter hdc (rechts-oben). Nun kann mit dem Button Power die virtuelle Maschine gebootet und das Gast-System installiert werden. Die Maus und Tastatur kann mit der Tastenkombination [Alt]+[Strg]+[Esc] wieder freigegeben werden. Eine Besonderheit der FAUmachine ist das Simulieren von Hardware-Fehlern. Dazu wählt man im Menü Inject den Punkt Show List. In dem Fenster wählt man die gewünschten Hardware-Fehler. Damit lassen sich zum Beispiel Hardware-Testprogramme prüfen.
[bearbeiten] Images
FAUmachine kann nur Images im raw-Format lesen.
Host ~$ source ~/.faumrc Host ~$ qemu-img info $IMAGE_PATH/node.def/ide_gen_disk-11.media image: /VMS/faumachine/node.def/ide_gen_disk-11.media file format: raw virtual size: 2.0G (2147483648 bytes) disk size: 2.0G
Dieses Image im raw-Format kann von QEMU/KVM direkt verwendet werden.
Host ~$ source ~/.faumrc Host ~$ qemu $IMAGE_PATH/node.def/ide_gen_disk-11.media -snapshot
Es ist auch möglich mit qemu-img Images für die FAUmachine anzulegen oder zu konvertieren.
Host ~$ source ~/.faumrc
Host ~$ qemu-img convert Platte.img \
-O raw $IMAGE_PATH/node.def/ide_gen_disk-11.media
Um Platz zu sparen, ist auch die Verwendung von Sparse-Dateien möglich.
Host ~$ source ~/.faumrc
Host ~$ dd if=/dev/zero \
of=$IMAGE_PATH/node.def/ide_gen_disk-11.media \
bs=1024k count=1 seek=$MEDIA_SIZE
Diese raw-Datei von 2 GByte belegt nur ein MByte. Wird ein Betriebssystem auf dieses Image installiert, wächst die Dateigröße.
Host ~$ source ~/.faumrc Host ~$ qemu-img info $IMAGE_PATH/node.def/ide_gen_disk-11.media image: /Vms/faumachine/node.def/ide_gen_disk-11.media file format: raw virtual size: 2.0G (2148532224 bytes) disk size: 1.0M
[bearbeiten] Links
- http://de.wikipedia.org/wiki/FAUmachine
- http://verein.franken.de/de/veranstaltungen/kongress/2004/04-1-6-FAUmachine.pdf
- http://www.podcast.de/episode/118978/126_FAUmachine
- http://gernot-payer.de/lebenslauf/diplomarbeit.pdf
- http://www.betriebssysteme.org/Aktivitaeten/Treffen/2006-Muenchen/Programm/docs/sieh.pdf