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AQEMU 0.8.2 - ein grafisches Frontend (Linux, BSD) für QEMU und die Kernel-based Virtual Machine

(Link zu dieser Seite als [[QEMU-KVM-Buch/ Managementtools/ AQEMU]])

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AQEMU - Reiter "Display".
AQEMU - Reiter "Display".
AQEMU - Reiter "Info".
AQEMU - Reiter "Info".
AQEMU - Reiter "General".
AQEMU - Reiter "General".
AQEMU - Reiter "HDD".
AQEMU - Reiter "HDD".
AQEMU - Reiter "CD/DVD/Floppy".
AQEMU - Reiter "CD/DVD/Floppy".
AQEMU - Reiter "Device-Manager".
AQEMU - Reiter "Device-Manager".
AQEMU - Fenster "New Storage Device".
AQEMU - Fenster "New Storage Device".
AQEMU - Reiter "Network" - "Cards" - "Basic".
AQEMU - Reiter "Network" - "Cards" - "Basic".
AQEMU - Reiter "Network" - "Cards" - "Nativ".
AQEMU - Reiter "Network" - "Cards" - "Nativ".
AQEMU - Reiter "Network" - "Additional Settings".
AQEMU - Reiter "Network" - "Additional Settings".
AQEMU - Reiter "Ports".
AQEMU - Reiter "Ports".
AQEMU - Reiter "Advanced".
AQEMU - Reiter "Advanced".
AQEMU - Reiter "Other" - "Hardware Virtualisation".
AQEMU - Reiter "Other" - "Hardware Virtualisation".
AQEMU - Reiter "Other" - "VNC".
AQEMU - Reiter "Other" - "VNC".
AQEMU - Reiter "Other" - "Optional Images".
AQEMU - Reiter "Other" - "Optional Images".
AQEMU - Reiter "Other" - "Boot Linux Kernel".
AQEMU - Reiter "Other" - "Boot Linux Kernel".
AQEMU - Settings.
AQEMU - Settings.
AQEMU - Advanced Settings.
AQEMU - Advanced Settings.
AQEMU - Emulator-Control.
AQEMU - Emulator-Control.
Warnke, Ritzauqemu-kvm & libvirt 4. Auflage 2010 ISBN: 978-3-8370-0876-0 276 Seiten,  27,27 EURBestellen
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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] AQEMU 0.8.2

Download: http://sourceforge.net/projects/aqemu/files/

AQEMU ist ein leistungsfähiges Frontend für QEMU und KVM. AQEMU kann unter Linux, FreeBSD und PC-BSD installiert werden. Für Linux-Distributionen mit dem Debian-Paketmanagement (Debian, Ubuntu) ist das Debian-Paket aqemu zu installieren.

Host ~$ sudo apt-get install aqemu

Für Gentoo Linux erfolgt die Installation mit Ebuild.

Host ~# emerge -av app-emulation/aqemu

Für FreeBSD erfolgt die Installation mit folgenden Befehlen.

Host ~# cd /usr/ports/emulators/aqemu
Host ~# make install clean

Unter FreeBSD ist es auch möglich AQEMU als Package zu installieren.

Host ~# pkg_add -r aqemu

Für andere Unix-/Linux-Versionen ist AQEMU zu kompilieren. Dazu wird die Qt-Bibliothek (ab Version 4.2.1) mit den Erweiterungen für die Entwicklung und den GCC-Compiler ab Version 3 benötigt. Hier als Beispiel die Installation unter 64-Bit-Ubuntu.

Host ~$ sudo apt-get install libqt4-dev qt4-dev-tools 
        sudo apt-get install g++ libvncserver-dev

Die Quellen sind nach dem Herunterladen zu entpacken und zu kompilieren. Anschließend ist das Skript install_script.sh auszuführen.

Host ~$ tar xjvf aqemu-*.tar.bz2
Host ~$ cd aqemu-*
Host ~$ ./configure.sh
Host ~$ make
Host ~$ sudo make install
Host ~$ sudo ./install_script.sh /usr/local/

Unter Gnome wird AQEMU über das Menü Anwendungen, Zubehör, AQEMU aufgerufen. Auf der Konsole wird diese GUI mit dem Befehl aqemu gestartet.

Host ~$ aqemu

Beim ersten Aufruf ist AQEMU zu konfigurieren. Dies wird durch einen Wizard unterstützt (Menü File, Run First Start Wizard). Zuerst ist die Sprache auszuwählen. Im nächsten Schritt werden Voreinstellungen angepasst. Die Vorgaben können übernommen werden. Anschließend werden die Pfade zu den QEMU-Versionen ermittelt. Dazu ist das Button Search anzuklicken. Nach dem Beenden des Wizards erscheint das Hauptfenster von AQEMU. Neue virtuelle Maschinen legt man mit einem Wizard an. Dazu klickt man auf das Icon mit dem Zauberstab. Für dieses Beispiel wurde das Betriebssystem ReactOS (http://www.reactos.org/de/) als Gast­system ausgewählt. Von der ReactOS-Website ist die Image-Datei der Installations-CD herunterzuladen und zu entpacken.

Host ~$ unzip ReactOS-*-REL-iso.zip

Im ersten Schritt wird nach dem Konfigurationsmodus gefragt. Als Anfänger verwendet man Typical. Danach wählt man den Emulator-Typ (QEMU oder KVM) aus.

Abbildung: AQEMU - Wizard Schritt 01.
Abbildung: AQEMU - Wizard Schritt 01.

Im nächsten Schritt wählt man ein Template für die virtuelle Maschine aus. Es stehen mehrere Templates für Windows-, Linux- und BSD-Versionen zur Auswahl. Für dieses Beispiel ist das Template Windows_XP die richtige Wahl.

Abbildung: AQEMU - Wizard Schritt 02.
Abbildung: AQEMU - Wizard Schritt 02.

Im nächsten Schritt ist der Name der virtuellen Maschine festzulegen: "ReactOS".

Abbildung: AQEMU - Wizard Schritt 03.
Abbildung: AQEMU - Wizard Schritt 03.

Anschließend ist die Größe der virtuellen Festplatte zu definieren. Für ReactOS reicht ein GByte.

Abbildung: AQEMU - Wizard Schritt 04.
Abbildung: AQEMU - Wizard Schritt 04.

Dann ist das virtuelle Netzwerk einzurichten. Für den ersten Test reicht der User-Mode Network Stack. Damit sind alle Schritte des Wizards abgearbeitet. Der Name der neuen virtuelle Maschine erscheint links in der Liste. Zur Installation von ReactOS ist unter dem Reiter General die Boot Priority auf CD-ROM zu setzen. Unter dem Reiter CD/DVD/Floppy ist der Pfad zum heruntergeladenen ISO-Image der Installations-CD anzugeben. Mit dem Button Apply speichert man die Änderungen. Zum Start der virtuellen Maschine wählt man deren Namen in der Liste und betätigt den Start-Button.

Abbildung: AQEMU - Wizard Schritt 05.
Abbildung: AQEMU - Wizard Schritt 05.

[bearbeiten] Das Hauptfenster

Auf der linken Seite werden die angelegten virtuellen Maschinen aufgelistet. Um eine virtuelle Maschine zu konfigurieren, ist diese auszuwählen. Anschließend können die gewünschten Einstellungen unterhalb der Reiter oder mit dem Kontext-Menü (rechte Maus-Taste auf den Namen) vorgenommen werden. Für die am häufigsten verwendeten Befehle (Erstellen, Starten und Stoppen) befinden sich Icons in der Symbolleiste.

Der Reiter Display erscheint nur, wenn die ausgewählte virtuelle Maschine läuft und im Menü File, General Settings die Option Show in AQEMU Main Windows With Embedded Display aktiviert wurde. Der Reiter Display ermöglicht die Kommunikation mit dem Gast-System in der virtuellen Maschine. Alternativ erscheint die Ausgabe des Gast-Systems in einem separaten Fenster. Bei Darstellungsproblemen ist der Menüpunkt View, Reinit VNC aufzurufen.

Unter dem Reiter Info werden Informationen zu der ausgewählten virtuelle Maschine angezeigt. Die Auswahl der angezeigten Informationen kann angepasst werden (Menü File, Advanced Settings, Information in Info Tab). Praktisch ist die Anzeige der von dieser Konfiguration verwendeten QEMU-Optionen (Show QEMU/KVM Arguments).

Unter dem Reiter General konfiguriert man den Namen der virtuellen Maschine, den Emulator-Typ (QEMU, KVM), die Emulator-Version, den Computer-Typ (Prozessor-Architektur), den Maschinen-Typ, die Boot-Reihenfolge, den CPU-Typ, die Anzahl der emulierten CPUs und die Video-Karte. Weiterhin kann man das Tastatur-Layout festlegen und die Größe des Arbeitsspeichers definieren. Im Bereich Audio Cards legt man die Sound-Unterstützung fest. Zusätzlich können hier die Optionen Fullscreen Mode, Snapshot Mode und Use Local Time (de-)aktiviert werden.

Unter dem Reiter HDD werden die Pfade zu den Festplatten-Images konfiguriert. Es können maximal vier Image-Dateien eingebunden werden. Mit dem grünen Plus auf der rechten Seite wird eine neue Image-Datei mit qemu-img angelegt. Man kann auch Overlay-Dateien auf der Basis eines vorhandenen Image erstellen. Weiterhin ist die Größe und das Image-Format einstellbar. Mit dem Button Format lässt sich das Image konvertieren.

Unter dem Reiter CD/DVD/Floppy werden die Pfade zu den CD-/DVD-/Floppy-Images beziehungsweise Laufwerken konfiguriert.

Wurde die Verwendung des Device-Manager aktiviert (Menü File, General Setting, Use Device Manager by Default), erscheint der Reiter Device-Manager. Die Reiter HDD und CD/DVD/Floppy sind dann ausgeblendet. Es können Parameter für die Option -drive vorgegeben werden. Die Icons unter Add Devices ermöglichen das Anlegen neuer Storage-Devices.

Unter dem Reiter Network lassen sich die Netzwerkeinstellungen anpassen. Unter Network Cards werden ein oder mehrere Netzwerkkarten konfiguriert. Dabei kann der jeweilige Typ der Karte und deren Verbindungsart eingestellt werden. Hinter Network Settings GUI Type lässt sich die Ansicht von Basic auf Nativ umstellen. Der Reiter Network Cards ändert sich damit auf Network Settings. Hinter Connection Type lassen sich dann unter anderem die Optionen -net nic, -net user, -net tap, -net socket und -net dump auswählen. Unter Additional Settings werden Port-Redirects, ein TFTP-Prefix und ein Samba-Share konfiguriert.

Unter dem Reiter Ports werden Debug- und Experten-Optionen vorgegeben. Dazu gehören die Umleitungen der seriellen und parallelen Schnittstellen. Weiterhin werden unter Linux USB-Device konfiguriert. Nur unter Linux können die USB-Devices des Hosts dem Gast-Systemen zur Verfügung gestellt werden. AQEMU scannt das Host-System auf das Vorhandensein von USB-Geräten und stellt diese unter dem Reiter Ports, USB-Ports zur Verfügung. Voraussetzung ist die Unterstützung in /proc/bus/usb/ durch den Kernel.

Unter dem Reiter Advanced, Additional Options lassen sich spezielle Optionen auswählen: RTC TD Hack, No Shutdown, No Reboot, Start CPU at Startup und Start Date. Hinter Additional QEMU Arguments lassen sich Optionen eingeben, die AQEMU nicht unterstützt. Diese Optionen werden zusätzlich an die von AQEMU generierten Optionen angehangen. Wird Send Only User Arguments Without AQEMU Arguments aktiviert, werden nur die hier eingetragenen Optionen verwendet. Soll die Befehlszeile vollkommen frei definiert werden, ist Use Emulator Binary zu deaktivieren. Unter dem Reiter Info im Bereich QEMU Arguments kann man die Befehlszeile überprüfen. Unter QEMU/KVM Window Options lassen sich die Eigenschaften des Fensters der virtuellen Maschine beeinflussen. Die Optionen Initial Graphical Mode steht nur bei der PowerPC- und der Sparc-Emulation zur Verfügung.

Unter dem Reiter Other kann man unter Hardware Virtualisation spezielle Optionen für KVM und KQEMU vorgeben. Unter VNC wird der Zugriff auf die virtuelle Maschine mit VNC definiert. Unter Optional Images werden optionale Images, zum Beispiel Ether-Boot-Images, eingebunden. Unter Boot Linux Kernel werden spezielle Linux-Bootoptionen angegeben.

Das Hauptfenster hat die Menüs File, VM und Help.

Menü File

Menü VM

Menü Help

[bearbeiten] Fenster General Settings

[bearbeiten] Fenster Advanced Settings

Normalerweise sind in diesem Fenster keine Änderungen notwendig. Nur bei Fehlern oder speziellen Anforderungen sollten hier Anpassungen vorgenommen werden.

Reiter General

Reiter Advanced

Reiter Other

Reiter Information in Info Tab

Unter dem Reiter Information in Info Tab wird ausgewählt, welche Informationen unter dem Reiter Info im Hauptfenster angezeigt werden.

[bearbeiten] Fenster Create HDD Image

Diese Optionen ermöglichen das Anlegen von virtuellen Festplatten.

[bearbeiten] Fenster Convert HDD Image

Diese Optionen ermöglichen das Konvertieren von virtuellen Festplatten.

[bearbeiten] Fenster Create Template

AQEMU unterstützt das Anlegen von Konfigurations-Templates. Mit diesen Templates können komplexe Konfigurationen für neue virtuelle Maschinen übernommen werden.

[bearbeiten] Fenster Manage VM Snapshots

In diesem Fenster werden VM-Snapshots verwaltet. VM-Snapshots sind nur beim Image-Format qcow2 möglich.

[bearbeiten] Menüs des VM-Fensters (Emulator-Control)

Diese Menüs erscheinen in Abhängigkeit von den Einstellungen im Menü File, Deneral Settings, Emulator Control Show Mode in einem separaten Fenster oder integriert in AQEMU-Hauptfenster. Mit diesen Menüpunkten kontrolliert man die Instanz zu deren Laufzeit. Es werden Befehle des QEMU-Monitor aufgerufen. Damit tauscht man Wechselmedien aus, legt Screenshots an und friert virtuelle Maschinen ein (suspend).

Menü VM

Menü Connect

Den Zugriff auf Wechselmedien und USB-Devices steuert man über diese Funktionen.

Menü Send Keys

Über diese Menü-Punkte können bestimme Tastenkombinationen an das Gast-System gesendet werden.

Menü View

Menü Help


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Von „http://qemu-buch.de/de/index.php/QEMU-KVM-Buch/_Managementtools/_AQEMU

Diese Seite wurde bisher 55.518 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 5. Januar 2013 um 10:13 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der GNU Free Documentation License 1.2.


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