Gast-Systeme: x86-Architektur, DOS-, Windows und Verwandte, Microsoft Windows 7 Ultimate, download iso installation 0x800703e6
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[bearbeiten] DOS-, Microsoft Windows und Verwandte
MS-DOS (Microsoft Disk Operating System) übernahm viele Konzepte von CP/M und einige Konzepte von Unix. Es war in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren das dominierende Betriebssystem für Einzelplatzrechner. Die inzwischen veralteten und vom Markt genommenen Windows-Versionen 1.0-3.11, 95, 98 und Me waren von DOS abhängig. Microsoft Windows NT und die darauf basierenden Microsoft-Betriebssysteme bauen nicht mehr auf MS-DOS auf und können DOS-Software nur eingeschränkt ausführen. Es wird lediglich eine 16-Bit-Kompatibilitätsschicht zur Verfügung gestellt. Der direkte Zugriff auf reale Hardware wird aus Gründen der Systemstabilität unterbunden. Microsoft DOS- und -Windows-Versionen sind kommerzielle Produkte. Ein freier Download ist daher nicht möglich. Zu beachten sind die jeweiligen Lizenzbestimmungen.
QEMU emuliert die Grafikkarte Cirrus Logic GD5446. Alle Windows-Versionen ab Windows 95 erkennen diese Grafikkarte. Für höhere Auflösungen (> 1280x1024x16) ist bei Microsoft Windows XP die Option -vga std anzuwenden. Für eine optimale Performance sollte eine 16-Bit Farbtiefe im Host- und Gast-System konfiguriert werden. Bei einem langsamen Host-System ist die Verwendung von Microsoft Windows 95 oder Microsoft Windows 2000 als Gast-System zu empfehlen. Für den Datenaustausch mit einem Unix-/Linux-Host wird Samba verwendet. Mit neueren QEMU/KVM-Versionen ändert sich die emulierte Hardware. Erhält QEMU oder die Kernel-based Virtual Machine ein Update, müssen einige Microsoft Windows-Systeme neu aktiviert werden. Damit sich die emulierte Hardware nicht ändert, ist der Maschinen-Typ an die QEMU-Version zu binden. Zum Beispiel wird der Maschinen-Typ der QEMU-Version 0.11.0 mit -M pc-0.11 vorgegeben.
DOS-Versionen nutzen die CPU-HLT-Befehle nicht korrekt. Dadurch werden Host-CPU-Zyklen beansprucht, selbst wenn die Gast-CPU nichts zu tun hat. Zur Vermeidung dieses Problems sollte das Tool dosidle (ftp://ftp.volftp.tiscali.it/pub/pc/msdos/utility/dosidle210.zip) im Gast-System installiert werden. Durch einen Bug in QEMU kommt es bei einigen Maus- und Tastaturtreibern unter DOS zu Problemen. Die Option -rtc base=localtime wird bei DOS und Windows für die richtige Systemzeit benötigt. Bei Problemen mit der Zeitsynchronisation ist Tardis (http://www.kaska.demon.co.uk) zu installieren, das den Zeitabgleich mit einem Zeitserver vornimmt. Freie Anwendungssoftware ist unter den URLs http://www.webi.org, https://ninite.com, http://portableapps.com/de/apps, http://www.lupopensuite.com, http://www.freewaregeeks.com und http://www.opensource-dvd.de/isodownload.htm zu finden. Web-Designer können von der URL http://spoon.net/browsers/ mehrere Browser als ausführbare Dateien herunterladen. Diese Browser starten ohne Installation. Images von Boot-Disketten findet man unter http://www.bootdisk.com.
[bearbeiten] CP/M-86
Download: http://www.gaby.de/ftp/pub/cpm/sysdisks/cpm86/86raw144.zip
Empfehlung: Standard-PC (Standard), 2 MByte RAM, Festplatte: maximal 8 MByte.
Das Betriebssystem CP/M (Control Program for Microcomputers) wurde ab 1974 von Digital Research Inc. entwickelt. In dieser Zeit wurde der Arbeitsspeicher in kByte angegeben, Diskettenlaufwerke waren keine Selbstverständlichkeit und Festplatten fast unerschwinglich. CP/M war das erste plattformunabhängige Betriebssystem für 8-Bit-Rechner. Nur die unterste Ebene von CP/M, das Basic Input Output System (BIOS), musste an die jeweilige Hardware angepasst werden. Die oberen Schichten (BDOS - Basic Disk Operating System und CCP - Console Command Processor) konnten ohne große Veränderungen portiert werden. Mit Beginn der 16-Bit-Ära wurde CP/M auf 8086- und 8088-CPUs von Intel portiert. Diese Portierung wurde CP/M-86 genannt. Als Standard-Betriebssystem für den IBM PC konnte sich CP/M-86 nicht durchsetzen. Microsoft schaffte es MS-DOS besser zu vermarkten. 1988 wurde eine stark weiterentwickelte, vollständig MS-DOS-kompatible Version von CP/M-86 als DR-DOS herausgebracht und machte Microsoft nochmals einige Jahre lang ernsthafte Konkurrenz. Übrigens sind die unter Windows verwendeten unflexiblen Adressierungen von Laufwerken und Festplattenpartitionen mit Laufwerksbuchstaben ein nicht überwundenes Erbe von CP/M. Für den Betrieb von CP/M-86 reicht eine Diskette. Das Disketten-Image ist herunterzuladen und zu entpacken. Danach wird das System von dem Image gestartet. Notwendig ist dazu die Option -no-fd-bootchk (siehe http://qemu-buch.de/d/Speichermedien/_Zugriff_auf_Speichermedien).
Host ~$ wget \
http://www.gaby.de/ftp/pub/cpm/sysdisks/cpm86/86raw144.zip
Host ~$ unzip 86raw144.zip
Host ~$ qemu -fda 144cpm86.img -no-fd-bootchk -boot a \
-rtc base=localtime -m 2 -vga cirrus
CP/M-86 kann eine Festplatte mit maximal 8 MByte adressieren.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 cpm86.img 8M
Host ~$ qemu -fda 144cpm86.img -no-fd-bootchk -boot a \
-rtc base=localtime -m 2 -vga cirrus -M isapc -no-acpi \
-drive file=cpm86.img,if=ide,index=0,media=disk
Unter CP/M-86 dient das Programm HDMAINT.CMD zum Partitionieren von Festplatten. Die Bedienung von HDMAINT.CMD erfolgt mit den Funktionstasten.
Gast A> hdmaint [F1] Display or change disk partitioning [F6] Change or create CP/M partition Enter starting cylinder: 000 [F10] Enter partition size: 015 [F10] [F2] 1792 directory entries [F4] CP/M will verify after writes [F10] Accept [F9] Reload operating system from diskette
Zum Einlesen der angelegten Partitionstabelle ist das System neu zu starten. Die Festplatte wird mit B: adressiert. Dateien kopiert man unter CP/M-86 mit dem Tool PIP.CMD.
Gast A> pip b:=a:*.* Gast A> dir b:
[bearbeiten] DR-DOS 7.03
Download: http://www.drdos.net/download.htm
Empfehlung: Standard-PC (Default), 16 MByte RAM, Festplatte: 0,5 GByte.
DR-DOS ist ein zu MS-DOS kompatibles Betriebssystem. Es wurde von der Firma Digital Research aus ihrem Betriebssystem CP/M-86 entwickelt. Wegen seiner Qualitäten und seiner Stabilität galt DR-DOS schon kurz nach seinem Erscheinen als ebenbürtiger Konkurrent von MS-DOS. Zur Installation benötigt man eine virtuelle Festplatte.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 drdos.img 512M
Zum Download stehen fünf Disketten-Images zur Verfügung (disk01.144 bis disk05.144). Nach dem Herunterladen startet man die virtuelle Maschine.
Host ~$ qemu -hda drdos.img -fda disk01.144 -boot a \
-rtc base=localtime -m 16
Zum Austausch der Disketten ist mit der Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[2] in den QEMU-Monitor zu wechseln. In diesem Beispiel hat das Disketten-Laufwerk die Bezeichnung floppy0.
(qemu) change floppy0 disk02.144
Zum Gast-System kommt man mit [Strg]+[Alt]+[1] zurück. Der Neustart erfolgt mit diesem Befehl:
Host ~$ qemu drdos.img -rtc base=localtime -m 16
Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b drdos.img -f qcow2 drdos-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu drdos-01.ovl -rtc base=localtime -m 16
[bearbeiten] FreeDOS 1.0
Download: http://www.freedos.org/freedos/files/ (fdfullcd.iso)
Empfehlung: Standard-PC (Default), 16 MByte RAM, Festplatte: 0,5 GByte.
Als Microsoft die Entwicklung von MS-DOS eingestellt hatte, entstand das Projekt FreeDOS. Die Software ist weit fortgeschritten und bietet Funktionen und Eigenschaften, die MS-DOS vermissen lässt. Am Anfang der Installation steht das Anlegen einer virtuellen Festplatte.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 freedos.img 500M
Man startet die virtuelle Maschine mit folgenden Optionen.
Host ~$ qemu -hda freedos.img -cdrom fdfullcd.iso -boot d \
-m 16 -rtc base=localtime
Beim Starten sollte der Maus-Fokus im Fenster der Instanz bleiben, ansonsten wird die Maus nicht richtig erkannt. Man wählt die Option zur Installation auf die Festplatte aus. Danach erfolgt die Auswahl der Sprache und des Tastatur-Layouts. In den nächsten Schritten wird die Festplatte mit XFDisk partitioniert. Man legt eine primäre Partition mit der Gesamtgröße der Festplatte an. Danach installiert man den Bootmanager. Erforderlich ist ein Eintrag in das Bootmenü, zum Beispiel "FreeDOS". Mit [F3] verlässt man XFDisk und die Instanz ist neu zu starten. Nach dem Reboot wählt man wieder die Option zur Installation auf Festplatte aus. Nach dem Formatieren der Festplatte wird mit der Installation von FreeDOS begonnen. Der Installer von FreeDOS verfügt über ein einfaches Paketmanagement-System, das nach dem Formatieren der Platte automatisch aufgerufen wird. Als Netzwerktreiber sollte der QEMU-kompatible Treiber ausgewählt werden. Nach der Installation erfolgt die Netzwerkkonfiguration durch Anpassen der Datei C:\FDOS\BIN\wattcp.cfg.
my_ip = dhcp netmask = 255.255.255.0 gateway = 0.0.0.0 domain_list = your.domain.com
Damit das Netzwerk unter FreeDOS funktioniert, ist QEMU oder KVM mit folgenden Optionen zu starten:
Host ~$ qemu freedos.img -m 16 -rtc base=localtime \
-net user,hostname=freedos-vm -net nic,model=ne2k_isa
Für die Netzwerkunterstützung wird die Netzwerkkarte NE2000 mit ISA-Bus (ne2k_isa) benötigt. Weiterhin wird ein Hostname, hier freedos-vm, konfiguriert. Aufgrund der Netzwerkunterstützung kann der Web-Browser Arachne verwendet werden.
Gast C:\> arachne
Für FreeDOS gibt es die grafische Benutzeroberfläche OpenGEM, die per Paket-Management installiert wird. Gestartet wird OpenGEM mit dem Befehl gem.
Gast C:\> gem
Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b freedos.img -f qcow2 freedos-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu freedos-01.ovl -m 16 -rtc base=localtime \
-net user,hostname=freedos-vm -net nic,model=ne2k_isa
[bearbeiten] DESKWORK
Download: http://www.deskwork.de/DOWNLOAD
Empfehlung: Standard-PC (Default), ab 8 MByte RAM, Festplatte: 0,5 GByte.
DESKWORK ist eine Erweiterung für DOS. Es unterstützt längere Dateinamen und Meta-Informationen. Dateien werden nach Art des Inhalts gefiltert. Verzeichnisse sind nicht vorhanden. Zur Installation wird ein DOS benötigt, in diesem Beispiel ist es FreeDOS ODIN 0.7. Eine virtuelle Diskette wird unter http://www.nongnu.org/qemu/download.html heruntergeladen.
Host ~$ wget http://odin.fdos.org/odin2005/odin1440.img
Mit qemu-img wird eine virtuelle Festplatte angelegt.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 DESKWORK.img 500M
Man startet die virtuelle Maschine mit folgenden Optionen.
Host ~$ qemu -fda odin1440.img -hda DESKWORK.img -boot a -no-kvm
Im Gast-System wird die virtuelle Festplatte partitioniert.
Gast A:\> fdisk Do you want to use large disk (FAT32) support (Y/N). [Y]? 1. Create DOS partition or Logical DOS Drive 1. Create Primary DOS Partition Do you wish to use the maximum available size for a Primary DOS Partition and make the partition active (Y/N)? [Y] [ESC] [ESC]
Danach ist ein Neustart notwendig. Anschließend wird die virtuelle Festplatte im Gast-System formatiert.
Gast A:\> format c:
Die virtuelle Maschine wird wieder heruntergefahren und es werden die DESKWORK-Dateien von der Website in ein Unterverzeichnis des Host-Systems geladen.
Host ~$ mkdir DESKWORK-inst Host ~$ cd DESKWORK-inst Host ~$ wget http://www.deskwork.de/DOWNLOAD/CURRENT/APPS.DW Host ~$ wget http://www.deskwork.de/DOWNLOAD/CURRENT/MAIN.DW Host ~$ wget http://www.deskwork.de/DOWNLOAD/CURRENT/PATCHES.DW Host ~$ wget http://www.deskwork.de/DOWNLOAD/CURRENT/SETUP.EXE Host ~$ wget http://www.deskwork.de/DOWNLOAD/CURRENT/SYSTEM.DW Host ~$ wget http://www.deskwork.de/DOWNLOAD/CURRENT/HARDWARE.TXT Host ~$ cd -
Dieses Verzeichnis wird als virtuelle FAT-Festplatte eingebunden.
Host ~$ qemu -fda odin1440.img -hda DESKWORK.img \
-hdb fat:DESKWORK-inst -boot a -no-kvm
Im Gast-System wird auf die zweite virtuelle Festplatte gewechselt und das Setup gestartet.
Gast A:\> d: Gast D:\> setup
Nach der Installation wird DESKWORK gestartet.
Gast C:\DW> dw
Folgende Optionen ermöglichen eine bessere Hardware-Emulation für DESKWORK.
Host ~$ qemu -fda odin1440.img -hda DESKWORK.img -boot a \
-vga std -soundhw es1370 -rtc base=localtime -no-kvm
Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b DESKWORK.img -f qcow2 DESKWORK-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu -fda odin1440.img -hda DESKWORK-01.ovl -boot a \
-vga std -soundhw es1370 -rtc base=localtime -no-kvm
[bearbeiten] OS/2 Warp 4
Empfehlung: Standard-PC (Default), 64 MByte RAM, Festplatte: 1 GByte.
OS/2 ist ein multitasking-fähiges, stabiles Betriebssystem für den PC. Es wurde ursprünglich als Nachfolger für MS-DOS von IBM und Microsoft gemeinsam entwickelt. Nachdem Microsoft sich 1991 zurückzog entwickelte IBM es weiter. OS/2 kann neben den speziell dafür entwickelten Programmen auch MS-DOS-Programme und Windows-3.1-Programme ausführen. OS/2 ist noch gelegentlich bei Banken, Versicherungen und Fluggesellschaften anzutreffen. Es wird von Seiten IBM offiziell nicht mehr weiterentwickelt. Neue Installationen werden meistens mit der eComStation-Distribution (http://www.ecomstation.de) realisiert. IBM rät den Kunden zu einem Umstieg auf Linux. Die Virtualisierung von OS/2 ist problematisch, da dieses System selten verwendete Befehle des Prozessors nutzt. Zur Installation einer virtuellen Maschine ist zuerst ein Image der Installations-CD zu generieren. Weiterhin werden die Images der Bootdisketten benötigt. Diese befinden sich im Verzeichnis diskimgs/os2/35 auf der Installations-CD. Die Disketten-Images disk1_cd.dsk, disk2.dsk und disk0.dsk sind auf die Festplatte des Host-Systems zu kopieren. Mit qemu-img wird eine virtuelle Festplatte angelegt.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 os2w4.img 1G
Die virtuelle Festplatte ist zunächst unter DOS zu partitionieren und zu formatieren. In diesem Beispiel wird FreeDOS ODIN 0.7 verwendet. Dazu wird die virtuelle Diskette von http://www.nongnu.org/qemu/download.html heruntergeladen.
Host ~$ wget http://odin.fdos.org/odin2005/odin1440.img
Man startet die virtuelle Maschine mit folgenden Optionen.
Host ~$ qemu -fda odin1440.img -hda os2w4.img -boot a -no-kvm
Im Gast-System wird die virtuelle Festplatte partitioniert.
Gast A:\> fdisk Do you want to use large disk (FAT32) support (Y/N). [Y]? 1. Create DOS partition or Logical DOS Drive 1. Create Primary DOS Partition Do you wish to use the maximum available size for a Primary DOS Partition and make the partition active (Y/N)? [Y] [ESC] [ESC]
Es ist ein Neustart notwendig. Anschließend wird die virtuelle Festplatte im Gast-System formatiert.
Gast A:\> format c:
Man startet die virtuelle Maschine und führt die Installation entsprechend der Anleitung im Handbuch durch.
Host ~$ qemu -hda os2w4.img -fda disk0.dsk \
-cdrom os2-warp4.iso -boot a -m 64 -rtc base=localtime -no-kvm
Da OS/2 Warp 4 schon etwas älter ist, muss ältere Hardware emuliert werden. Da die Virtualisierung von OS/2 Warp problematisch ist, ist die Option -no-kvm anzuwenden. Zum Austausch der Disketten ist mit der Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[2] in den QEMU-Monitor zu wechseln. In diesem Beispiel hat das Disketten-Laufwerk die Bezeichnung floppy0.
(qemu) change floppy0 disk1_cd.dsk
Mit der Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[1] gelangt man wieder zurück. Zur dritten Diskette wird mit folgendem Befehl gewechselt:
(qemu) change floppy0 disk2.dsk
Nach dem Neustart werden folgende Optionen eingegeben:
Host ~$ qemu os2w4.img -m 64 -rtc base=localtime -no-kvm
Hinweise zur Konfiguration findet man in den Handbüchern von OS/2 Warp 4. Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b os2w4.img -f qcow2 os2w4-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu os2w4-01.ovl -m 64 -rtc base=localtime -no-kvm
[bearbeiten] Microsoft Windows (für Workgroups) 3.xx
Empfehlung: Standard-PC (Default), 16 MByte RAM, Festplatte: 0,5 GByte.
Microsoft Windows 3.x ist kein eigenständiges Betriebssystem. Es ist eine Erweiterung zu DOS, um einige von dessen Nachteilen (schlechte Speicherverwaltung, fehlendes GUI) zu minimieren. Microsoft Windows für Workgroups unterstützt Netzwerk-Funktionalitäten. Ab Microsoft Windows für Workgroups 3.1 beziehungsweise mit dem Paket Winsocks ist die Nutzung des TCP/IP-Protokolls möglich. Hier wird als Beispiel die Installation von Windows 3.1 mit DR-DOS beschrieben. Man kopiert dazu das Image mit DR-DOS (Beispiel mit Unix-/Linux-Befehlen).
Host ~$ cp drdos.img win31.img
Microsoft Windows 3.1 wurde auf mehreren Disketten ausgeliefert. Um nicht jede Diskette als Image importieren zu müssen, werden die Inhalte der Disketten in ein Verzeichnis mit dem Namen win31inst kopiert. Dieses Verzeichnis wird als virtuelle FAT-Festplatte eingebunden.
Host ~$ qemu -hda win31.img -hdb fat:win31inst \
-rtc base=localtime -m 16 -soundhw sb16 -no-kvm
Im Gast-System wechselt man zum Laufwerk D: und startet das Setup-Programm.
Gast C:\> d: Gast D:\> setup
Weitere Details der Installation sind in den Windows-3.x-Handbüchern einsehbar. Nach der Installation startet man die virtuelle Maschine mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu win31.img -rtc base=localtime -m 16 -soundhw sb16
Tipps und Software für Windows 3.x findet man unter den URLs http://www.win31.de und http://wiki.oldos.org. Wer lieber ein moderneres GUI für Windows 3.x nutzen will, installiert Calmira (http://www.calmira.de). Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b win31.img -f qcow2 win31-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu win31-01.ovl -rtc base=localtime -m 16 -soundhw sb16
[bearbeiten] Microsoft Windows 95
Empfehlung: Standard-PC (Default), 16 MByte RAM, Festplatte: 0.5 bis 2 GByte.
Microsoft Windows 95 ist ein auf MS-DOS basierendes Betriebssystem. In Sachen Stabilität reicht es nicht an Windows 3.11 oder an Windows-Versionen, die auf NT basieren, heran. Windows 95 wurde entweder auf mehreren Disketten oder auf einer Installations-CD mit einer Bootdiskette ausgeliefert. Zu der damaligen Zeit waren PCs, die von CD-ROM booten konnten, keine Selbstverständlichkeit. Das nachfolgende Beispiel beschreibt eine Installation mit Boot-Diskette und CD. Zuerst importiert man die Installations-CD und die Boot-Diskette. Weiterhin legt man eine virtuelle Festplatte an.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 win95.img 500M
Man startet die Instanz mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu -hda win95.img -fda win95-startfloppy.img \
-cdrom win95-install-cd.iso -boot a -M isapc -no-acpi \
-m 16 -rtc base=localtime -soundhw sb16 -no-kvm \
-net user,hostname=win95-vm -net nic,model=ne2k_isa
Man startet die virtuelle Maschine und führt die Installation entsprechend der Anleitung im Handbuch durch. Nach der Installation sind folgende Optionen anzuwenden:
Host ~$ qemu win95.img -M isapc -no-acpi -m 16 \
-net user,hostname=qemu-pc -net nic,model=ne2k_isa \
-rtc base=localtime -soundhw sb16 \
Die Installation der neuesten Servicepacks ist zu empfehlen. Man findet diese unter http://www.treiber-forum.de/servicepacks/. Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b win95.img -f qcow2 win95-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu win95-01.ovl -M isapc -no-acpi -m 16 \
-net user,hostname=qemu-pc -net nic,model=ne2k_isa \
-soundhw sb16 -rtc base=localtime
[bearbeiten] Microsoft Windows 98
Empfehlung: Standard-PC (Default), 64 MByte RAM, Festplatte: 1 GByte.
Microsoft Windows 98 basiert auf MS-DOS 7.1. Neuerungen waren die bessere Unterstützung von AGP (Accelerated Graphics Port) und USB und ACPI. Windows 98 SE (Second Edition) enthält unter anderem DirectX 6.1, Internet Explorer 5.0, den Windows Media Player 6.1 und eine bessere Netzwerkunterstützung. Zuerst importiert man die Installations-CD als Image und legt eine virtuelle Festplatte an.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 win98.img 1G
Man startet die virtuelle Maschine und führt die Installation entsprechend der Anleitung im Handbuch durch.
Host ~$ qemu -hda win98.img -cdrom win98inst.iso -boot d \
-no-acpi -m 64 -rtc base=localtime -usb -soundhw sb16 -no-kvm
Ist die Installation beendet, wird die Instanz mit folgenden Optionen gestartet:
Host ~$ qemu win98.img -no-acpi -m 64 -rtc base=localtime -usb -soundhw sb16
Die Installation der Servicepacks ist zu empfehlen. Man findet sie unter ftp://ftp.dfn-cert.de/pub/vendor/microsoft/win98/ und http://www.treiber-forum.de/servicepacks/. Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b win98.img -f qcow2 win98-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu win98-01.ovl -no-acpi -m 64 -rtc base=localtime -usb \
-soundhw sb16
[bearbeiten] Microsoft Windows NT
Empfehlung: Standard-PC (Default), 32 MByte RAM, Festplatte: 2 GByte
Microsoft Windows NT ist vollständig von MS-DOS losgelöst. Die DOS-Eingabeaufforderung ist nur als Emulator vorhanden. Außerdem unterstützt Windows NT das Dateisystem NTFS (New Technology File System). NT war ursprünglich für verschiedene Prozessorarchitekturen konzipiert und beherrscht präemptives Multitasking mit Speicherschutz. Direkte Hardware-Zugriffe von Programmen sind durch die strikte Durchsetzung eines Schichten-Modells nicht erlaubt. Ab NT 4.0 läuft das Grafiksubsystem GDI aus Geschwindigkeitsgründen teilweise direkt im Betriebssystemkern, womit Fehler in Grafiktreibern NT-Versionen zum Absturz bringen können. Zur Installation importiert man die Installations-CD als Image. Weiterhin legt man eine virtuelle Festplatte an.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 win-nt.img 2G
Man startet die virtuelle Maschine und führt die Installation entsprechend derAnleitung im Handbuch durch.
Host ~$ qemu -hda win-nt.img -cdrom winNTw-insCD.iso -boot d \
-rtc base=localtime -m 32 -soundhw sb16 -no-kvm
Ist die Installation beendet, wird die Instanz mit folgenden Optionen gestartet:
Host ~$ qemu win-nt.img -rtc base=localtime -m 32 -soundhw sb16
Die Installation der Servicepacks ist zu empfehlen. Man findet sie unter ftp://ftp.dfn-cert.de/pub/vendor/microsoft/ und http://www.treiber-forum.de/servicepacks/. Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b win-nt.img -f qcow2 win-nt-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu win-nt-01.ovl -rtc base=localtime -m 32 -soundhw sb16
[bearbeiten] Microsoft Windows 2000
Empfehlung: Standard-PC (Default), 128 MByte RAM, Festplatte: 5 GByte.
Microsoft Windows 2000 (NT 5.0) stellt eine technische Weiterentwicklung von Microsoft Windows NT 4.0 dar. Neu in dieser Version ist unter anderem das Active Directory. Daneben greifen weitere offene Standards, etwa das vom MIT entwickelte Kerberos zur Authentifizierung und Autorisierung der Benutzer und Netzwerkdienste. USB-Massenspeicher werden ohne Treiber-Installation unterstützt. Alle Windows-Versionen ab Microsoft Windows 2000 installieren unterschiedliche Kernelversionen in Abhängigkeit davon, ob ACPI verfügbar ist. Deshalb darf in QEMU oder KVM ACPI nicht nachträglich deaktiviert werden, wenn es bei der Installation aktiviert war. Bei der Installation von Windows 2000 wird die Option -win2k-hack benötigt, da durch einen Bug in Microsoft Windows 2000 die Festplatte bei der Installation als voll gekennzeichnet wird. Nach der Installation ist diese Option nicht notwendig. Zur Installation importiert man die Installationsmedien als Images. Weiterhin legt man eine virtuelle Festplatte an.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 win00.img 5G
Man startet die virtuelle Maschine und führt die Installation entsprechend der Anleitung im Handbuch durch.
Host ~$ qemu -hda win00.img -fda win00-dsk01.img -rtc base=localtime \
-cdrom win00.iso -boot a -soundhw all -no-kvm -win2k-hack
Zum Austausch der Disketten ist mit der Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[2] in den QEMU-Monitor zu wechseln. In diesem Beispiel hat das Disketten-Laufwerk die Bezeichnung floppy0.
(qemu) change floppy0 win00-dsk02.img
Zum Emulator-Fenster kehrt man mit [Strg]+[Alt]+[1] wieder zurück. Ist die Installation beendet, kann Windows 2000 mit folgenden Optionen gestartet werden:
Host ~$ qemu win00.img -rtc base=localtime -soundhw all
Die Installation der Servicepacks ist zu empfehlen. Man findet sie unter ftp://ftp.dfn-cert.de/pub/vendor/microsoft/ und http://www.treiber-forum.de/servicepacks/. Microsoft Windows 2000 schließt nicht nach dem Herunterfahren automatisch die Instanz. Die Ursache liegt in dem nicht aktivierten APM-Treiber. Mit folgenden Schritten wird der APM-Treiber installiert.
Systemsteuerung, Hardware, Gerät hinzufügen bzw. Problem beheben, Neues Gerät hinzufügen, Weiter Nein, die Hardwarekomponenten selbst aus der Liste auswählen Herkömmliche NT APM-Unterstützung, Weiter, Weiter, Fertigstellen
Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b win00.img -f qcow2 win00-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu win00-01.ovl -rtc base=localtime -soundhw all
[bearbeiten] Microsoft Windows XP
Empfehlung: Standard-PC (Default), 256 MByte RAM, Festplatte: 5 GByte.
Microsoft Windows XP (NT 5.1) ist der Nachfolger von Windows 2000. Microsoft Windows XP gibt es unter anderem in diesen Varianten: Die Professional Edition für den Einsatz in Unternehmen, die Home Edition als preiswerte Variante und die stark eingeschränkte Starter Edition. Anders als in den vorherigen Windows-NT-Versionen gibt es keine Serverversion von XP. Alle Windows-Versionen ab 2000 installieren unterschiedliche Kernelversionen in Abhängigkeit davon, ob ACPI verfügbar ist. Deshalb darf in QEMU oder KVM ACPI nicht nachträglich deaktiviert werden, wenn es bei der Installation aktiviert war. Zur Installation importiert man die Installationsmedien als Images und legt eine virtuelle Festplatte an.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 win-xp.img 10G
Man startet die virtuelle Maschine und führt die Installation entsprechend der Anleitung im Handbuch durch.
Host ~$ qemu -hda win-xp.img -cdrom win-xp-cd.iso -boot d \
-m 256 -rtc base=localtime -soundhw es1370 -vga std -no-kvm
Ist die Installation beendet, sind folgende Optionen notwendig.
Host ~$ qemu win-xp.img -m 256 -soundhw es1370 -vga std
Es wird empfohlen, das Service Pack 3 zu installieren. Weiterhin ist für den Betrieb ein aktuelles Anti-Viren-Programm notwendig. Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b win-xp.img -f qcow2 win-xp-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu win-xp-01.ovl -m 256 -soundhw es1370 \
-vga std -rtc base=localtime -usb -usbdevice tablet
Unter KVM sind folgende Optionen anzuwenden.
Host ~$ kvm win-xp.img -m 256 -soundhw es1370 -std-vga -rtc base=localtime \
-net nic,model=rtl8139 -net user -usb -usbdevice tablet
Es ist möglich, sich per Remote Desktop Protocol (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Nützliche_Tools#Remote_Desktop_Protocol) auf das Gast-System einzuloggen.
[bearbeiten] Microsoft Windows Home Server
Download: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=0960c088-c539-4265-9c5c-84fb6b2dadca&displaylang=en (Testversion für 120 Tage)
Empfehlung: Standard-PC (Default), 512 MByte RAM, Festplatte: 70 GByte.
Der Microsoft Windows Home Server basiert auf dem Microsoft Windows Server 2003 (Small Business Edition) und wurde für das Heimnetzwerk entwickelt. Der eigentliche Home-Server ist ein Aufsatz. Zunächst ist eine virtuelle Festplatte anzulegen.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 WindowsHomeServer.img 70G
Anschließend wird QEMU oder KVM gestartet. Man führt die Installation entsprechend der Anleitung im Handbuch durch.
Host ~$ qemu -hda WindowsHomeServer.img \
-cdrom Windows\ Home\ Server\ DVD.iso \
-boot d -m 512 -rtc base=localtime -usb -vga std \
-rtc base=2009-01-12 -no-kvm
Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b WindowsHomeServer.img \
-f qcow2 WindowsHomeServer-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu WindowsHomeServer-01.ovl -m 512 -rtc base=localtime -usb \
-vga std -usb -usbdevice tablet -rtc base=2009-01-12
[bearbeiten] Microsoft Windows Vista
Empfehlung: Standard-PC (Default), 2048 MByte RAM, Festplatte: 20 GByte.
Microsoft Windows Vista (NT 6.0) ist der Nachfolger des Betriebssystems Microsoft Windows XP. Microsoft Windows Vista wird auf einer DVD in sechs Versionen angeboten: Starter, Home Basic, Home Premium, Business, Enterprise und Ultimate. Die Versionen unterscheiden sich im Funktionsumfang und im Preis. Microsoft Windows Vista bootet nicht unter älteren QEMU- und KVM-Versionen. Zunächst ist eine virtuelle Festplatte anzulegen.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 win-vista.img 20G
Anschließend wird QEMU oder KVM gestartet. Man führt die Installation entsprechend der Anleitung im Handbuch durch.
Host ~$ qemu -hda win-vista.img -cdrom Windows_Vista_RC1_32Bit.iso \
-m 1024 -smp 2 -rtc base=2006-01-01 -boot d -no-kvm
Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b win-vista.img -f qcow2 win-vista-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu win-vista-01.ovl -m 1024 -smp 2 -net nic,model=e1000 \
-net user -usb -usbdevice tablet -rtc base=2006-01-01
Es ist möglich, sich per Remote Desktop Protocol (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Nützliche_Tools#Remote_Desktop_Protocol) auf das Gast-System einzuloggen.
[bearbeiten] Microsoft Windows 7 Enterprise
Download: http://technet.microsoft.com/de-de/evalcenter/cc442495.aspx?ITPID=wtcfeed (90-Tage-Testversion)
Empfehlung: Standard-PC (Default), 1024 MByte RAM, Festplatte: 16 GByte.
Microsoft Windows 7 ist der Nachfolger von Windows Vista. Die Entwicklung erfolgt auf einer gemeinsamen Code-Basis mit dem Windows Server 2008 R2. Es ist eine virtuelle Festplatte anzulegen.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 win7.img 20G
Anschließend wird QEMU oder KVM mit folgenden Optionen gestartet und man führt die Installation entsprechend der Installationsanleitung im Handbuch durch.
Host ~$ qemu -hda win7.img -cdrom windows7.iso -m 1024 -boot d \
-usb -usbdevice tablet -rtc base=2009-05-05 -no-kvm
Da die Systemzeit mit dem Host-System synchronisiert wird, ist die Zeitsynchronisation per Zeitserver in der Systemsteuerung unter Datum und Uhrzeit, Internetzeit zu deaktivieren. Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b win7.img -f qcow2 win7-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu win7-01.ovl -m 1024 -vga std -usb -usbdevice tablet \
-rtc base=2009-05-05
Unter KVM sind folgende Optionen möglich.
Host ~$ kvm win7-01.ovl -m 1024 -usb -usbdevice tablet \
-rtc base=2009-05-05
Windows 7 läuft ohne Eingabe des Lizenzkeys 30 Tage. Diese Frist lässt sich mit folgendem Befehl mit administrativen Rechten bis zu drei Mal verlängern.
Gast C:\> slmgr -rearm
[bearbeiten] ReactOS 0.3.11
Download: http://www.reactos.org/de/download.html
Empfehlung: Standard-PC (Default), 128 MByte RAM, Festplatte: 1 GByte.
ReactOS soll kompatibel zum Kernel von Microsoft Windows NT werden. Dadurch wird es ermöglicht, Programme und Treiber für NT und dessen Nachfolger 2000, XP, Vista und 7 zu nutzen. Dazu wird an der Nachbildung der Programmierschnittstellen (API) Win32, Win16, OS/2, Java und DOS gearbeitet. Das Betriebssystem ist unter der GPL veröffentlicht. Somit wäre es möglich, eine von Microsoft unabhängige und kostenfreie Alternative zu Windows zu bekommen. Das Projekt befindet sich zur Zeit in der Alphaphase, weshalb ReactOS für den alltäglichen Gebrauch nicht zu empfehlen ist. Zur Installation des Betriebssystems wird eine virtuelle Festplatte angelegt.
Host ~$ qemu-img create -f qcow2 ReactOS.img 1G
Von der ReactOS-Website ist das Image der Installations-CD herunterzuladen und zu entpacken.
Host ~$ unzip ReactOS*-iso.zip
QEMU/KVM wird mit folgenden Optionen gestartet.
Host ~$ qemu -hda ReactOS.img -cdrom ReactOS.iso -boot d
Die Installation von ReactOS wird durch Klicken in das QEMU-Fenster und das Betätigen einer beliebigen Taste begonnen. Zuerst wird die deutsche Tastatur ausgewählt. Danach wird die virtuelle Festplatte partitioniert und formatiert. Das Zielverzeichnis für die Installation der ReactOS-Dateien braucht nicht geändert zu werden. Im Anschluss wird der Bootloader installiert, wobei die vorgegebene Option Install bootloader on the harddisk (mbr) gilt. Danach muss die virtuelle Maschine neu gestartet werden. Die Installation wird grafisch weitergeführt.
Host ~$ qemu ReactOS.img -net user -net nic,model=pcnet \
-rtc base=localtime
Es ist zu empfehlen, nach der Installation und Konfiguration die virtuelle Maschine herunterzufahren und ein oder mehrere Overlay-Dateien anzulegen, um das Basis-Image vor Änderungen zu schützen.
Host ~$ qemu-img create -b ReactOS.img -f qcow2 ReactOS-01.ovl
Gestartet wird von der Overlay-Datei mit folgenden Optionen:
Host ~$ qemu ReactOS-01.ovl -net user -net nic,model=pcnet \
-rtc base=localtime
Zum Kompilieren von ReactOS dient das ReactOS Build Environment (siehe http://qemu-buch.de/d/Anhang/_Diverses/_RosBE).
[bearbeiten] Links
- Quickstart mit ReactOS unter QEMU/KVM
- 64-Bit-Prozessor-Architektur
- http://de.wikibooks.org/wiki/Windows-Kompendium
- http://de.wikibooks.org/wiki/ReactOS-Kompendium
- https://ninite.com
- http://cosmic.mearie.org/2009/07/tmax-window/ Tmax Window Uncovered (Windows-Clone)
- http://www.gaby.de/cpm86.htm
- http://www.nostalgia8.nl/mirrors/cpm86/files.htm CP/M-86 FILE DOWNLOADS
- http://www.arealinks.net/books/cpm.html
- http://www.computermuseum-muenchen.de/dictionary/history/cpm.html
- http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/software/scp.htm
- http://www.unet.univie.ac.at/~a0503736/php/drdoswiki/
- http://de.wikibooks.org/wiki/FreeDOS-Kompendium
- Microsoft Virtual PC 2007 mit eComstation als Gast
- http://os2-today.blogspot.com/2009/01/os2-21-luft-unter-q.html
- http://www.winhistory.de/aliens/warp.htm
- http://kvm.qumranet.com/kvmwiki/Vista_Networking_Workaround?highlight=%28vISTA%29
- http://de.wikibooks.org/wiki/ReactOS-Kompendium
- http://portableapps.com/de/apps
- http://www.cendio.com/seamlessrdp/
- http://react-blog.blogspot.com
- http://en.windows7sins.org
- http://www.bootablecd.de/FreeDOS/help/de/
- http://twitter.com/reactos
- React IT
- Virtio Netzwerk- und Speicher-Treiber für Windows als ISO image oder ZIP-Dateien
- http://www.reactos.org/archives/public/ros-dev/2010-January/012709.html
- http://www.reactos.org/wiki/Arwinss
- http://www.golem.de/specials/reactos/
- Vortrag: ReactOS - Das zu Windows binärkompatible Open-Source-Betriebssystem
- RosBE 1.4.3 - Windows Installation and compiling ReactOS